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Ich spiele Hardcore-Spiele, um mich richtig zu entspannen

Meinung: Extrem anspruchsvolle Spiele sollen entspannend wirken? Absolut, findet Autor Christian. Dabei gilt der vermeintliche Widerspruch: Je komplexer und härter, desto beruhigender.

von Christian Just,
11.03.2022 19:31 Uhr

Eskapismus: Einfach mal der Wirklichkeit entfliehen und den Alltag vergessen. Das ist dieser Tage wichtiger denn je, schaut man sich die Nachrichten an. Wenn ich wegen dem Krieg in der Ukraine zeitweise sogar die Corona-Pandemie vergesse, stimmt etwas ganz gewaltig nicht mit der Welt.

Von morgens bis abends prasselt eine Hiobsbotschaft nach der anderen auf mich ein. Daher bin ich besonders dankbar für Auszeiten, um auf andere Gedanken zu kommen. Damit will ich nicht sagen, man sollte die Augen vor schlimmen Dingen verschließen! Aber hin und wieder ist es wichtig (und gesund), einfach mal durchzuatmen.

Eine tägliche Dosis Realitätsflucht durch Computerspiele stellt ein wichtiges Werkzeug in meinem Leben dar, das weit, weit über die reine Unterhaltung hinaus greift. Welche Mechanismen dem zugrunde liegen, zeigt mir ein vermeintlicher Widerspruch in meinem Spielverhalten: Ich spiele besonders komplexe oder anstrengende Spiele, um mich zu beruhigen … hä?

Wie kann das funktionieren? Was passiert, wenn ich in Dirt Rally 2.0 auf verwinkelten Rennstrecken voll unter Strom stehe, bei Ready or Not methodisch durch die Gegend schleiche oder in Stellaris hochkonzentriert durch "Excel-Tabellen" pflüge?

Der Autor: Christian diskutiert gerne darüber, wo die Arbeit aufhört und die Freizeit anfängt. Für ihn sind die Übergänge fließend, besonders wenn die Spiele per Design viel Arbeit erfordern. Das raubt ihm aber nicht den Spaß, ganz im Gegenteil: Je schwieriger ein Spiel zu meistern ist, desto befriedigender fühlt sich auch der Sieg an. Für die GameStar schreibt er seit 2017 regelmäßig über alles, was entfernt nach Survivalspiel oder Hardcore-Shooter riecht.

Stellaris vereinnahmt mich völlig

Ich sitze seit zwei Stunden vor meinem galaktischen Imperium in Stellaris, tief versunken im Kopfkino, das dieses 4X-Strategiespiel durch die vielen Storys erzeugt. Michael Graf kann davon ein Lied singen. Ach, was sage ich? Eine Oper schreiben!

Gerade verzweifeln meine Wissenschaftler an einem Keramiktopf, für dessen Existenz im Orbit eines Sterns sie keine Erklärung finden können. Am Ende der Questreihe geht der verantwortliche Forscher nirgends mehr ohne sein Handtuch hin. Hach, Stellaris, per Anhalter direkt in mein Herz.

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