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Seite 3: Hunt: Showdown - Der bislang beste Multiplayer-Shooter 2019

KI-Gegner und Bosse

Mit etwas Übung können wir es mit allen KI-Monstern in der Spielwelt aufnehmen, ohne die ganze Karte über unseren Aufenthaltsort zu informieren. So kloppen wir Zombies mit unserem Gewehrkolben aus dem Weg, erledigen die wandelnden Bienenstöcke mit einem gezielten Schuss unserer schallgedämpften Pistole oder lenken den auf Geräusche reagierenden sogenannten Fleischkopf einfach ab, damit unser Partner schnell einen Hinweis einsammeln kann.

Besondere KI-Gegner wie der leicht entflammbare Immolator verlangen angemessene Taktiken, um nicht selbst auch in Flammen aufzugehen. Besondere KI-Gegner wie der leicht entflammbare Immolator verlangen angemessene Taktiken, um nicht selbst auch in Flammen aufzugehen.

Haben wir einen Boss gefunden, kommen wir um den Kampf aber nicht so elegant herum. Und da wir unsere stärksten Geschütze auffahren müssen, schallt der Kampf gegen ein Chefmonster auch hunderte Meter weit in die kompakte Spielwelt. Jeder Boss erfordert eine eigene Taktik: Die Spinne mag kein Feuer, der Schlachter ist relativ träge und kann mit Gewehrbeschuss bezwungen werden. Und der Assassine lässt sich verwirren, wenn wir ihn von zwei Seiten angreifen.

Die Taktik

Jede Runde Hunt ist wie eine kleine Taktik-Sandbox, in der die Jäger-Teams quasi gegeneinander Sandburgen bauen, und selbst das größte Schloss am Ende in sich zusammenfallen kann.

Schaffen wir es, unbemerkt durch den flachen See zu waten oder schrecken wir versehentlich die lärmenden Enten auf, die unsere Position verraten? Springt das Monster, das uns da hinten den Weg versperrt, auf unseren Köder an oder rennt das blöde Ding genau auf uns zu und wir müssen lärmend um uns schießen? Traut sich irgendeines der anderen Teams aus der Deckung und greift den Boss an oder wartet es, bis wir die Arbeit erledigt haben?

Mit der Schattensicht (engl. Dark Sight) orten wir Hinweise auf den Aufenthaltsort der Bosse und können uns, wenn wir ein Kopfgeld tragen, auch vor Campern schützen. Mit der Schattensicht (engl. Dark Sight) orten wir Hinweise auf den Aufenthaltsort der Bosse und können uns, wenn wir ein Kopfgeld tragen, auch vor Campern schützen.

Allein diese drei Beispiele deuten das riesige Spektrum möglicher Wendungen an, derer man nur mit Erfahrung, taktischem Geschick und größter Konzentration Herr werden kann.

So horchen wir mit etwas Übung auf das warnende Schnattern der Vögel und halten genug Abstand, um sie nicht aufzuschrecken. Wir nutzen am besten das Ping-System, um unserem Partner zu signalisieren, den Fleischkopf abzulenken. Oder wir spielen andersherum Psycho-Spielchen mit unseren menschlichen Gegnern, indem wir sie vollquatschen. Das geht nämlich über das integrierte VoIP, wenn die Feinde sich entsprechend nah aufhalten. »BUH! Hinter dir!«

Die Progression

Wie schon gesagt: Falls die Hunter eine oder gar mehrere Runden überleben, leveln sie auf und schalten neue Perks frei. Außerdem können wir verlorene Lebensbalken wiederherstellen, die uns nach einem K.O. verloren gegangen sind. Unsere Partner können uns nämlich in Hunt: Showdown wieder aufhelfen und uns so das Leben retten.

Übergeordnet existiert mit der »Blutlinie« ein Konto-Fortschritt, der zum Freischalten von besseren Waffen sowie Gadgets wie Fallen, Ködern und Munitionskisten dient. Durch das Abschließen von täglich und wöchentlich wechselnden Herausforderungen können wir überdies zufällige Waffen erspielen.

Außerdem decken wir die Hintergrundgeschichte der Monsterjagd auf und erfahren mehr über die unterschiedlichen Monster, indem wir viele von ihnen besiegen. Auch bei Niederlagen und dem Tod unseres Jägers nehmen wir stets noch die Hälfte der Erfahrungspunkte für unser Blutlinie-Konto mit, was den Verlust zumindest etwas mildert.

Der Shop: Kein Pay2Win
Wer Euro übrig hat, kann die in Waffen- und Hunter-Skins investieren. Damit kauft man sich »Blutmarken«, die sich in geringem Maße auch über Herausforderungen erspielen lassen. Der Preis für einen Skin liegt zwischen 3 und 7 Euro. Diese Gegenstände sind jedoch rein kosmetischer Natur und haben keinen Einfluss auf das Gameplay. Zusätzlich können wir gegen Blutmarken unsere Waffen reinigen und vergebene Perks löschen. Einen Eingriff in die Spiel-Balance stellt das aber nicht dar. Damit besteht kein Pay2Win in Hunt: Showdown.

Hunt: Showdown - Das sagt der Lead Game Designer - Wieso diese harte Strafen für die Verlierer? PLUS 2:18 Hunt: Showdown - Das sagt der Lead Game Designer - Wieso diese harte Strafen für die Verlierer?

Bin ich hardcore genug?

Hunt ist kein Spiel für Fans von schneller Action, weil das Bewegungstempo sehr gemächlich ausfällt. Jeder Schuss will wohlüberlegt sein. Jeder eurer Schüsse könnte nämlich die Gegner auf den Plan rufen und am Ende euch selbst töten. Hunt bietet keine einfach zu verstehende Spielwelt, sondern ein dynamisches und komplexes Zusammenspiel von Mechaniken, das ihr lesen lernen müsst. Erst nach rund 20 Stunden Anlaufphase kann man eine entspannte Runde spielen, in der man zumindest halbwegs das Gefühl hat, Herr der Lage zu sein.

Hunt ist zwar ein Hardcore-Shooter, aber beileibe kein klassischer: Auch Fans von Squad, Insurgency oder PUBG könnten trotz gewisser Gemeinsamkeiten mit Hunt mächtig auf die Nase fallen, weil es eben wesentliche Dinge anders macht als so ziemlich jeder andere Shooter. Ihr müsst euch im Detail mit den zahlreichen Waffen beschäftigen, ein Gespür für die richtige Ausrüstung entwickeln, viel Wert auf entrümpelte und klare Kommunikation legen und nicht zuletzt auch den Willen haben, trotz Pechsträhnen nicht aufzugeben.

Faulige Zombies erledigen wir am liebsten leise und heimlich, sonst machen wir andere Spieler auf uns aufmerksam. Faulige Zombies erledigen wir am liebsten leise und heimlich, sonst machen wir andere Spieler auf uns aufmerksam.

Dabei bleibt Hunt stets fair, auch wenn es sich manchmal unfair anfühlen kann. Die KI-Monster werden zum Beispiel mitten in einer Schießerei mit anderen Spielern auf uns aufmerksam und geben uns den Rest. Das passiert aber den anderen ebenfalls - niemand ist davor gefeit.

Apropos andere Spieler: Die lassen sich wirklich nur sehr selten einschätzen. Und das ist etwas, das Hunt in diesem Sumpf aus Risiko und Belohnung zu etwas ganz Besonderem macht: Alles ist erlaubt, und für alles gibt es einen wirksamen Konter.

Glaubt das gegnerische Team zum Beispiel, es könne uns das Kopfgeld abluchsen, indem es sich am Ausgang verschanzt, nutzen wir die zeitlich begrenzte Spezial-Schattensicht, um Spieler im Umkreis deutlich als orange Punkte zu erkennen. Wir sind also nicht hilflos, sondern haben eine direkte Antwort auf einen möglichen Hinterhalt.

Hunt: Showdown - Blutlinie, Jäger und Store erklärt 3:00 Hunt: Showdown - Blutlinie, Jäger und Store erklärt

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