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Imperator Rome 2.0 im Nachtest: Eine kaiserliche Steigerung

Seit Release hat sich Imperator: Rome deutlich verbessert, Update 2.0 setzt dem Ganzen nun die Krone auf. Höchste Zeit für den Nachtest.

von Michael Graf,
18.02.2021 20:00 Uhr

Imperator Rome 2.0 und die vorherigen Patches haben einiges umgekrempelt - zum Besseren! Imperator Rome 2.0 und die vorherigen Patches haben einiges umgekrempelt - zum Besseren!

Wenn ich nun schreibe, dass seit unserem ursprünglichen Test von Imperator: Rome viel Wasser den Po hinabgeflossen ist, dann könnt ihr das als Ausdruck persönlicher Körperhygiene deuten oder schlicht als Metapher dafür, dass sich in den knapp zwei Jahren seit Release sehr viel getan hat.

Denn Imperator: Rome ist längst nicht mehr das Strategiespiel, das es einmal war. Und das ist gut so: Obwohl die Mechanik grundsätzlich funktionierte, spielte sich der Antikensimulator zuweilen monoton, gerade von einem Tüftelstudio wie Paradox hätten wir mehr Vielfalt und interessantere Kopfnüsse erwarten dürfen.

Auch der Game Director Johan Andersson - dank seiner langjährigen Arbeit an Europa Universalis 4 eigentlich ein erfahrener System-Verzahner - erklärte mir später im Interview, dass seine ursprüngliche Spielidee für Imperator: Rome auf dem Papyrus besser klang als sie sich letztlich spielte:

Was lief schief bei Imperator: Rome? - Interview mit Paradox PLUS 14:47 Was lief schief bei Imperator: Rome? - Interview mit Paradox

Zum Glück wäre Paradox nicht Paradox, wenn sie nach Release nicht weiter am Spiel gefeilt hätten: Seit unserem Test sind sechs große Patches erschienen, zuletzt übersprang Imperator: Rome gleich mehrere Versionsnummern von 1.5 direkt auf 2.0. Das weckt Erinnerungen an das Update Stellaris 2.0, mit dem Paradox sein Weltraumspiel gehörig umkrempelte.

Auch Imperator: Rome 2.0 verändert nun vieles, und zwar zum Besseren! Statt spielerischem Einerlei erwarten euch deutlich interessantere strategische Abwägungen.

Also rafft eure Toga zusammen, erhebt euch von euren Plätzen im GameStar-Senat, fuchtelt mit der Kommentar-Schriftrolle durch die Luft und fordert:

»Ceterum censeo Imperatorem iterum recensendum esse!«

Damit habt ihr vollkommen recht, schreiten wir zum überfälligen Nachtest von Imperator: Rome - und werfen auch gleich einen Blick auf den neuen DLC Heirs of Alexander.

Der Autor
Michael Graf hat die Fortschritte von Imperator: Rome aufmerksam verfolgt, es seit dem Release aber nicht mehr selbst gespielt. Erst kurz vor Update 2.0 nahm er den Faden wieder auf, probierte Imperator: Rome erneut aus und war gleich begeistert, wie viel besser es sich spielte. Das neue Update ergänzt Imperator: Rome nun um weitere Möglichkeiten, fortan wird Micha allabendlich seine Athener zum Weltruhm führen. Nur Latein kann er immer noch nicht, aber zum Glück gibt es Plus-Mitglieder wie Bossmang und Pogoronic, die den Spruch oben korrigiert haben. Gratias vobis vor!

Tatenlos durch die Macht

Version 2.0 Version 2.0
Release Release

Am oberen Bildrand seht ihr die Machtpunkte (links), mit denen ihr früher alles bezahlen musstet. Doch die sind längst Geschichte.

Nun wurde Rom bekanntlich nicht an einem Tag erbaut, und Rom 2.0 erst recht nicht. Schon die vorigen Patches ließen kaum einen Stein auf dem anderen, Imperator: Rome 2.0 setzt dem Ganzen lediglich die Krone auf. Beziehungsweise den Cassis (Bronzehelm), denn das neue Update verfeinert unter anderem das Militärsystem.

> Falls euch die alten Verbesserungen nicht interessieren, könnt ihr hier direkt zu Update 2.0 springen.

Bevor wir dazu kommen, schauen wir nämlich zurück auf einen Patch, der so alt ist, dass wir ihm eigentlich eine Marmorstatue errichten müssten: Version 1.2 aus dem September 2019. Das »Cicero« getaufte Update beseitigte nämlich den größten Kritikpunkt an der ursprünglichen Spielmechanik von Imperator: Rome, die Machtpunkte.

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