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Invincible: Im Teaser-Trailer zu Staffel 4 dreht sich alles um nächsten großen Bösewicht - Thragg
Intergalaktischer Krieg
In Staffel 4 beginnt endlich der Viltrumiten-Krieg. Die zuletzt parallel laufenden Handlungsfäden auf der Erde und im Weltall finden zueinander und es gibt so einige lang erwartete Wiedervereinigungen. Die neue galaktische Dimension tut der Serie gut, sie gibt mehr Kontext und ist Vorlage für eine hervorragende Star-Trek-Parodie.
In Season 4 von Invincible muss sich Omni-Man/Nolan so stark wie nie zuvor mit den Konsequenzen seiner Handlungen auseinandersetzen. Und genau hier überzeugt mich die neue Staffel mehr als Season 3. Endlich bedeuten all diese namenlosen Toten auf der Erde etwas. Im Zusammenspiel mit den Menschen seines Lebens auf der Erde wächst Nolan als Charakter, weil er lernt, was ihm seine Viltrumiten-Eltern nie beigebracht haben: Andere zu verletzen, hinterlässt Dellen in der eigenen Seele.
Inmitten all der Emotionalität, den aufeinander feuernden Raumschiffen und der Einführung von Charakteren wie Space Ranger und Thragg hat mich eine Folge kalt erwischt: Mark unternimmt einen ungewöhnlichen Trip in die Domäne eines Fan-Favoriten und erlebt dort ein Abenteuer voller Sprachwitz und Situationskomik. Das könnte man als leichtherzige Blödel-Episode abtun, aber genau in dieser Folge macht Mark den größten Schritt in seiner Entwicklung zu dem Superhelden, den die Menschheit braucht.
Technisch verzücken einmal mehr die ungemein dynamisch choreografierten Kämpfe. Ein riesiges Lob verdient der Soundtrack. Die Musikauswahl ist absolut großartig und unterstreicht die emotionale Wucht der Schlüsselszenen perfekt. Wenn die letzten zwei Folgen das Niveau der bisherigen Staffel halten oder sogar noch übertreffen, hat Invincible die 100 Prozent im Tomatometer diesmal auch für mich verdient.
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