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Jahresrückblick: PC-Spiele haben mich 2020 gerettet, aber auch genervt

2020 wurde von Corona, Release-Verschiebungen und Hardware-Lieferengpässen bestimmt. Aber trotzdem feierte Gaming unerwartete Erfolge.

von Peter Bathge,
29.12.2020 05:00 Uhr

  • Was waren die besten Spiele 2020?
  • Welche Themen sorgten für die größten Aufreger des Jahres?
  • Persönliches Fazit und Jahresrückblick: So gut (oder schlecht) war 2020

Das Jahr 2020 stand zwar auch im Zeichen von Cyberpunk 2077, vor allem aber bestimmten reale Ereignisse die Gaming-Branche. Meistens zum Negativen, wie Peter in seinem Jahresrückblick rekapituliert. Das Jahr 2020 stand zwar auch im Zeichen von Cyberpunk 2077, vor allem aber bestimmten reale Ereignisse die Gaming-Branche. Meistens zum Negativen, wie Peter in seinem Jahresrückblick rekapituliert.

Ich wusste bis vor kurzem gar nicht, dass ich jahrelang ein Leben als Held im Geheimen geführt habe. Nicht rausgehen, niemanden treffen, nur zu Hause an PC und Konsole spielen - das war für mich lange Zeit ganz normal. Früher hießen solche Menschen wie ich mal Nerds. Heute, in der Corona-Krise, sind wir alle Helden. »Generation Lockdown«, so könnten Geschichtsschreiber uns und unsere Kinder eines Tages wohl nennen.

Die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen dieses außergewöhnlichen Jahres haben unser Leben 2020 auf den Kopf gestellt. Die Gaming-Branche blieb davon nicht verschont, wie zahlreiche Release-Verschiebungen und Lieferengpässe neuer Hardware wie PS5 sowie Nvidia- und AMD-Grafikkarten beweisen. Das war zeitweise schwer zu ertragen.

Aber die Spiele selbst erwiesen sich für mich und wohl auch viele andere Menschen da draußen gleichermaßen als Segen: Wer in Isolation oder Quarantäne zu Hause bleiben musste oder 2020 wie ich monatelang im Home Office gearbeitet hat, der fand in virtuellen Welten die gesuchte Ablenkung. Und es spielten mehr Menschen als je zuvor, zuletzt etwa beinahe 25 Millionen User gleichzeitig auf Steam.

Nie zuvor fühlte sich Gaming so sehr wie ein Teil der realen Welt an. Die Computerspiele, sie legten 2020 endgültig ihr Schmuddel-Image im kollektiven Bewusstsein der Gesellschaft ab. Im Jahr der Videokonferenzen wurden Spiele nun wirklich Teil des Alltags. Aktienkurse und Umsätze der Publisher erreichten neue Höchstwerte. Es war ein sehr erfolgreiches Jahr fürs Spielen - aber gleichzeitig ein sehr schlechtes Spielejahr 2020.

Der Autor
Peter Bathge schreibt seit fast 15 Jahren über PC- und Videospiele - und pflegt dabei ein eher pessimistisches Weltbild. Dass 2020 SO schlimm werden würde, konnte der GameStar-Plus-Redakteur dann aber auch nicht ahnen. Zum Glück gab es zumindest bei seinem Lieblings-Hobby so manch eine schöne Überraschung, die ihn vor der Verzweiflung im Home Office gerettet hat. Und dann gab es da ja auch noch diverse private Ereignisse, die ihn versöhnlich auf das Jahr zurückblicken lassen.

2020: das verschenkte Jahr

Es war die Sensation des Sommers: Wer den Epic Games Store nutzt, konnte im Juni GTA 5 gratis abstauben. Damit fügte er oder sie seine oder ihrer Bibliothek aber lediglich einen weiteren Blockbuster für umme hinzu in einem Jahr, in dem Shops und Hersteller kostenlose Spiele in einer nie dagewesenen Frequenz und Qualität anboten. Civilization 6 wurde verschenkt, Troy: A Total War Saga gab es gleich zu Release 24 Stunden zum Download, ohne dass ihr dafür auch nur einen Cent ausgeben musstet. Und über Weihnachten verteilte Epic 15 weitere Spielegeschenke an die Massen.

Was einst mit den Steam-Sales begann und in der Einführung der Spiele-Abos wie Xbox Game Pass oder EA Play mündete, setzte sich 2020 - beschleunigt durch die Corona-Krise - fort: Es wird immer günstiger, sich mit neuen Spielen einzudecken. Die zahlreichen Gratis-Aktionen führten auf GameStar.de sogar zur Schaffung einer neuen Artikel-Kategorie, »Kostenlos am Wochenende«, um euch rechtzeitig auf Angebote hinzuweisen und über die Qualität der verschenkten Spiele zu informieren.