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Inhaltsverzeichnis
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KI in Spielen - Absichtlich dumm

Computerspieler stöhnen über dumme Soldaten in Call of Duty und hohle Dorfbewohner in Skyrim. Was viele vielleicht nicht ahnen: Scheinbare KI-Fehler sind mitunter volle Absicht, praktisch unvermeidbar - oder haben sogar mit der KI gar nichts zu tun.

von André Peschke,
06.09.2014 10:30 Uhr

»Wenn man im wahren Leben drei mit Schusswaffen ausgerüsteten, gut trainierten Angreifern gegenübersteht, ist man tot. Das wäre realistisch«, sagt Mika Vehkala. Der Wahl-Holländer finnischer Abstammung ist unabhängiger Technologie-Berater, einer, den sich Spielestudios für ein paar Wochen ins Haus holen, wenn sie einen echten Experten brauchen.

Vehkalas Expertise ist das Entwickeln von KI-Routinen. Zuletzt unterstützte er das dänische Studio IO Interactive bei der Entwicklung von Hitman Absolution. Von ihm wollen wir wissen, warum die gigantischen Teams hinter Call of Duty scheinbar nicht einsehen wollen, dass echte Soldaten nicht einfach lebensmüde auf den Feind zustürmen. Wie es sein kann, dass der Schmied in Skyrim am Umrunden seines eigenen Wohnzimmertisches scheitert. Kurz: Warum die Künstliche Intelligenz in Spielen immer noch so oft so unrealistisch und fehlerhaft wirkt.

Gewieft: Der Horror-Shooter F.E.A.R. benutzt die Zurufe der Soldaten, um dem Spieler einen Informationsvorteil zu verschaffen. Gewieft: Der Horror-Shooter F.E.A.R. benutzt die Zurufe der Soldaten, um dem Spieler einen Informationsvorteil zu verschaffen.