Kleine Handys müsst ihr nicht mit der Lupe suchen – das sind 2026 eure Optionen

Wenn ihr auf der Suche nach einem kleinen Handy seid, dann könnt ihr aus einer von drei Kategorien wählen.

Kleine Handys gibt es heute in drei Kategorien. (Bildquelle: Unihertz, Google, Samsung, Google Gemini Hintergrund mit KI generiert) Kleine Handys gibt es heute in drei Kategorien. (Bildquelle: Unihertz, Google, Samsung, Google Gemini / Hintergrund mit KI generiert)

Kleine Handys sind 2026 seltener geworden, aber es gibt sie noch. Solltet ihr auf der Suche nach einem kompakten Begleiter sein, habt ihr heute die Wahl aus drei verschiedenen Kategorien, die wir euch heute vorstellen.

1. Kompakte Basismodelle

Die meisten Smartphones erscheinen nicht alleine, sondern in einer Serie ihrer aktuellen Generation. Apple veröffentlicht zum Beispiel jedes Jahr vier iPhones, die sich technisch und optisch voneinander unterscheiden, so auch Samsung mit seiner Galaxy-S-Serie. 

Die Basismodelle dieser Serien sind meistens kompakter als die Premium-Flaggschiffe, die aufgrund ihrer verbesserten Kamera, schnellerer Hardware und größeren Akkus meistens viel mehr Platz in eurer Tasche einnehmen.

Oftmals bieten Hersteller auch Serien mit günstigen Modelle und abgespeckten technischen Daten an, die ebenfalls kompakter sind.


Google Pixel 10a: Das Pixel 10a punktet mit Googles hauseigenem Tensor G4 Prozessor und Gemini-KI-Funktionen in einem handlichen Format.

  • Größe: 6,3 Zoll (Actua-Display mit 120 Hz)
  • Highlights: Hervorragende Dual-Kamera, langer Software-Support (7 Jahre Updates) und eine sehr lange Akkulaufzeit.
  • Nachteile: Die Ladegeschwindigkeit fällt im Vergleich zur Konkurrenz eher durchschnittlich aus und auf eine echte Telefoto-Linse muss verzichtet werden.

Das Google Pixel 10a ist eines der wenigen Handys von heute ohne Kamerabuckel. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Das Google Pixel 10a ist eines der wenigen Handys von heute ohne Kamerabuckel. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

iPhone 17e: Apples aktuelles Einstiegsmodell bringt viele Features der teureren iPhones in ein erschwinglicheres und kompaktes Format.

  • Größe: 6,1 Zoll (Super Retina XDR OLED)
  • Highlights: Sehr starker A19-Chip, hervorragende 48-Megapixel-Kamera und exzellente Verarbeitung mit IP68-Schutz.
  • Nachteile: Es setzt auf das ältere Notch-Design, besitzt nur ein 60-Hz-Display und verzichtet auf den neuen dedizierten Camera-Control-Button der Flaggschiffe.

Das iPhone 17e ist klein, hat aber nur eine Kamera. (Bildquelle: Apple) Das iPhone 17e ist klein, hat aber nur eine Kamera. (Bildquelle: Apple)


Xiaomi 17: Xiaomis Basis-Flaggschiff ist ein kleines Powerhouse, das besonders durch sein nahezu randloses Display besticht.

  • Größe: 6,3 Zoll (bei nur 1,18 mm dünnen Displayrändern)
  • Highlights: Gigantischer 6330-mAh-Akku (trotz kompaktem Design), pfeilschneller Snapdragon 8 Elite Gen 5 und rasantes Laden mit 100 Watt.
  • Nachteile: Es ist preislich sehr in die Premium-Richtung gewandert und das wuchtige Design der Kamerainsel ist Geschmackssache.

Das Xiaomi 17 ist mit Kameras des deutschen Herstellers Leica bestückt. (Bildquelle: GameStar Tech) Das Xiaomi 17 ist mit Kameras des deutschen Herstellers Leica bestückt. (Bildquelle: GameStar Tech)


Samsung Galaxy S26: Das Standardmodell der Galaxy-S26-Serie bleibt Samsungs klassische Empfehlung für alle, die ein Premium-Telefon in perfekter Hosentaschengröße suchen.

  • Größe: 6,3 Zoll (Dynamic AMOLED 2X, 120 Hz)
  • Highlights: Exzellentes, farbstarkes Display, smarte Galaxy-AI-Integration für Fotos und eine starke Triple-Kamera inklusive optischem 3-fach-Zoom.
  • Nachteile: Der Akku fällt mit 4300 mAh spürbar kleiner aus als bei vielen direkten Konkurrenten und in Europa kommt der hauseigene Exynos 2600 statt eines Snapdragon-Chips zum Einsatz.

Das Samsung Galaxy S26 ist im Vergleich zum Ultra-Modell winzig. (Bildquelle: GameStar Tech) Das Samsung Galaxy S26 ist im Vergleich zum Ultra-Modell winzig. (Bildquelle: GameStar Tech)


Vivo X300: Die Standardversion von Vivos aktueller Flaggschiff-Reihe bringt eine extrem leistungsstarke Kamera in ein verhältnismäßig handliches Gehäuse.

  • Größe: 6,3 Zoll (LTPO AMOLED)
  • Highlights: Brillantes Kamera-System mit starker Periskop-Linse, großer 6040-mAh-Akku und flottes 90-Watt-Schnellladen.
  • Nachteile: Die auf Android basierende Benutzeroberfläche (OriginOS) ist für einige europäische Nutzer erfahrungsgemäß etwas gewöhnungsbedürftig.

Das Vivo X300 hat eine starke Zeiss-Kamera. (Bildquelle: Vivo) Das Vivo X300 hat eine starke Zeiss-Kamera. (Bildquelle: Vivo)


Sony Xperia 10 VII: Das Xperia 10 VII ist ein Smartphone der kleinen Nischen, das besonders für Liebhaber von klassischen Anschlüssen und Dauerläufern interessant ist.

  • Größe: 6,1 Zoll (OLED, 120 Hz)
  • Highlights: Herausragende Akkulaufzeit (5.000 mAh), klassischer 3,5-mm-Kopfhöreranschluss und Speichererweiterung per microSD-Karte.
  • Nachteile: Mit dem Snapdragon 6 Gen 3 bietet es eine recht schwache Rechenleistung und Komfortfunktionen wie kabelloses Laden fehlen komplett.

Video starten 7:52 Sony Xperia 10 VII im Schnellcheck


2. Flip-Smartphones

Viele greifen zu einem kompakten Handy, weil es für sie einfach besser in den Händen liegt. Andere hingegen wünschen sich eines, weil es weniger Platz in der Tasche oder Hose einnimmt. Zählt ihr euch selbst dazu, dann könnte sich der Griff zu einem Flip-Smartphone lohnen.

Diese Handys lassen sich in der Mitte des Bildschirms zusammenklappen. In diesem Zustand sind sie nur etwa so groß wie eine bekannte Haselnusschnitte mit zwei Waffeln. 

Flip-Handys sind außerdem weniger mit technischen Kompromissen behaftet als die Basismodelle der großen Smartphone-Serien. In ihrer ausgeklappten Form haben sie eben genauso viel Raum für Hardware wie ihre größeren Geschwister. Leider müssen oft Abstriche beim Staub- und Wasserschutz gemacht werden.


Samsung Galaxy Z Flip 7: Der aktuelle Marktführer unter den Klapp-Smartphones ist eine ausgereifte Wahl für alle, die das klassische Falt-Erlebnis suchen.

  • Größe: 6,9 Zoll (innen) + 4,1 Zoll (Coverdisplay außen)
  • Highlights: Extrem helles Display (bis zu 2600 Nits), sehr wertiges, wassergeschütztes Scharnier und Galaxy-AI-Features.
  • Nachteile: Trotz Premium-Preis kommt weiterhin nur ein Dual-Kamera-Setup zum Einsatz (ohne echten optischen Tele-Zoom).

Der Goldstandard unter den Flip-Handys: die Flip-Serie von Samsung. (Bildquelle: GameStar Tech) Der Goldstandard unter den Flip-Handys: die Flip-Serie von Samsung. (Bildquelle: GameStar Tech)


Motorola Razr 60 Ultra: Motorolas aktuelles Klapp-Flaggschiff greift die Konkurrenz primär mit noch größeren Displays und einem Top-Prozessor an.

  • Größe: 6,96 Zoll (innen) + 4,0 Zoll (außen)
  • Highlights: High-End-Chip (Snapdragon 8 Elite), großes Außendisplay für viele Apps nutzbar, schnelles Laden (68 Watt) und Staub/Wasserschutz (IP48).
  • Nachteile: Verhältnismäßig kleiner Akku mit 4.700 mAh

Die Razr-Serie von Motorola ist Samsungs größeter Konkurrent bei den Flip-Handys. (Bildquelle: Motorola) Die Razr-Serie von Motorola ist Samsungs größeter Konkurrent bei den Flip-Handys. (Bildquelle: Motorola)


Motorola Razr 60: Die Basisversion der Razr-Reihe bringt das Klapp-Konzept zu einem massentauglichen Preis (teils weit unter 600 Euro) auf den Markt.

  • Größe: 6,9 Zoll (innen) + 3,6 Zoll (außen)
  • Highlights: Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und nützliche Außenscreen-Features
  • Nachteile: Ein schwächerer MediaTek-Prozessor und eine Kamera, die für das mittlere Preissegment nur durchschnittliche Ergebnisse liefert.

Dieses Flip-Handy ist inzwischen für unter 600 Euro erhältlich. (Bildquelle: Motorola) Dieses Flip-Handy ist inzwischen für unter 600 Euro erhältlich. (Bildquelle: Motorola)


Xiaomi Mix Flip 2: Xiaomi legt den Fokus klar auf Fotografie und hochwertige Verarbeitung.

  • Größe: 6,86 Zoll (innen) + großes Außendisplay
  • Highlights: Herausragendes Leica-Kamerasetup, das für Falt-Handys starke Fotos liefert, gepaart mit hoher Systemleistung (Snapdragon 8 Elite)
  • Nachteile: Ist in Europa schwerer zu bekommen

Das Xiaomi Mix Flip 2 ist in Europa leider nur schwer erhältlich. (Bildquelle: Xiaomi) Das Xiaomi Mix Flip 2 ist in Europa leider nur schwer erhältlich. (Bildquelle: Xiaomi)


Blackview Hero 10: Dieses Gerät beweist, dass Klapp-Smartphones auch absolute Budget-Grenzen sprengen können.

  • Größe: 6,9 Zoll (innen) + 1,19 Zoll (kleines rundes Coverdisplay außen)
  • Highlights: Extrem günstiger Preis für ein Falt-Handy
  • Nachteile: Der Helio G99-Prozessor ist eher schwach, es fehlt 5G-Support und das winzige Außendisplay dient mehr als Benachrichtigungs-Watchface denn als echter Screen.

Das Blackview Hero 10 Ist für ein Flip-Smartphone besonders günstig. (Bildquelle: Blackview) Das Blackview Hero 10 Ist für ein Flip-Smartphone besonders günstig. (Bildquelle: Blackview)


Smartphones aus Europa und Deutschland


3. Echte kompakte Smartphones

Es gibt sie kaum noch, aber eine Handvoll Handys sind noch kleiner als iPhone 17e und Co.

Machen wir uns nichts vor. Die Basismodelle der großen Smartphone-Hersteller sind zwar für heutige Verhältnisse kompakt, aber kein Vergleich zu kleinen Handys der letzten Jahre, wie etwa dem iPhone 13 Mini (das gebraucht mit Akkutausch unter Umständen noch eine Option für euch sein könnte). 

Der Hersteller Unihertz hat eine Reihe kleiner Android-Smartphones im Sortiment, die im Vergleich zu den Kloppern von heute geradezu winzig sind.


Unihertz Jelly Max 5G: Der Große unter den Minis von Unihertz bietet erstmals 5G und alltagstaugliche Hardware in einem sehr kleinen Gehäuse.

  • Größe: 5,05 Zoll
  • Highlights: Eines der kleinsten vollwertigen 5G-Handys der Welt, relativ flüssige Bedienung im Alltag und ein für die Größe recht solider Akku.
  • Nachteile: Das Gerät ist ungewöhnlich dick, hat eine eher durchschnittliche Kamera und der Software-Support ist unklar (Update auf Android 15 ist erschienen).

Von vorne erinnert das Handy ein wenig an das Google Nexus 5. (Bildquelle: Unihertz) Von vorne erinnert das Handy ein wenig an das Google Nexus 5. (Bildquelle: Unihertz)


Unihertz Jelly Star: Wer ein echtes Micro-Handy sucht, ist bei diesem Winzling mit transparenter, leuchtender Rückseite richtig.

  • Größe: 3,0 Zoll
  • Highlights: Passt buchstäblich in die Münztasche einer Jeans, markantes Design (mit Nothing-artigen LED-Streifen) und es läuft mit vollwertigem Android.
  • Nachteile: Tippen auf 3 Zoll erfordert enorme Geduld, der kleine Akku muss oft geladen werden und die Kamera ist nur für absolute Schnappschüsse zu gebrauchen.

Das Unihertz Jelly Star ist wirklich winzig. (Bildquelle: Unihertz) Das Unihertz Jelly Star ist wirklich winzig. (Bildquelle: Unihertz)


Unihertz Titan 2 Elite: Dieses neu angekündigte Modell erinnert optisch an einen Blackberry und richtet sich an Vielschreiber.

  • Größe: 4,03 Zoll (nahezu quadratisches AMOLED-Display, 120 Hz)
  • Highlights: Hochwertige physische Tastatur, exzellentes Aluminium-Design und flüssige Bedienung dank Dimensity 7400-Prozessor. Ideal, um Ablenkung zu reduzieren.
  • Nachteile: Das 1:1-Display schneidet Social Media, Videos und manche Apps unvorteilhaft ab

Unihertz will Blackberry Fans eine neue Option für 2026 bieten. (Bildquelle: Unihertz) Unihertz will Blackberry Fans eine neue Option für 2026 bieten. (Bildquelle: Unihertz)


Clicks Communicator: Der Neuzugang von 2026 positioniert sich als Zweit-Handy gegen sinnloses Doomscrolling.

  • Größe: 4,03 Zoll (AMOLED)
  • Highlights: Physische Tastatur für produktives Tippen, Hardware-Kill-Switch zum direkten Stummschalten, starker Dimensity-8300-Chip und langer Android-17-Support.
  • Nachteile: Mit rund 500 Euro etwas teuer für ein Zweitgerät. Quadratisches Display könnte für einige Apps unvorteilhaft sein.

Der Clicks Communicator im Vergleich zum iPhone 17 Pro Max und Samsung Galaxy S25 Ultra. (Bildquelle: Clicks.tech) Der Clicks Communicator im Vergleich zum iPhone 17 Pro Max und Samsung Galaxy S25 Ultra. (Bildquelle: Clicks.tech)


Seid ihr selbst auf der Suche nach einem kleinen Handy? Welche Gründe sprechen gegen die großen Smartphones von heute? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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