50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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»Ich hoffe ihr habt einen Plan B« - Was als krönendes Finale der Game Awards geplant war, legt bei Fans eine katastrophale Bruchlandung hin

Es sollte der krönende Abschluss der wichtigsten Gaming-Nacht des Jahres werden. Doch statt tosendem Applaus erntete die Enthüllung des Shooters Highguard primär eines: Spott, Enttäuschung und eine Flut an Dislikes.

Geht es nach den Fans, wird Highguard dasselbe Schicksal wie Concord oder dem längst vergessenen Amazon-Shooter Crucible blühen. Geht es nach den Fans, wird Highguard dasselbe Schicksal wie Concord oder dem längst vergessenen Amazon-Shooter Crucible blühen.

Eigentlich ist der letzte Slot bei den Game Awards so etwas wie der heilige Gral. Der Moment, in dem Geoff Keighley nochmal tief Luft holt und das Internet anschließend kollektiv in Caps Lock verfällt.

Dieses Jahr kam statt des erhofften Mega-Knalls allerdings Highguard. Ein neuer Free2Play-PvP-Hero-Shooter von Wildlight Entertainment, einer frischeren Truppe mit Ex-Entwicklern aus dem Apex Legends und Titanfall-Umfeld. Und genau da fängt das Problem an.

Keighley verkaufte die Enthüllung als etwas Besonderes, inklusive der Botschaft, dass das Spiel bereits weit in Entwicklung sei und man sogar Gameplay zu sehen bekomme. Dann lief der Trailer. Und während Highguard objektiv nicht nach einem Totalschaden aussieht, fühlte es sich für viele Zuschauer eher nach »Okay. Und warum soll das jetzt das große Finale sein?« an.

Video starten 2:37 Highguard soll ein neues Shooter-Genre etablieren: Ex-Titanfall-Macher schicken uns mit Sturmgewehr, Schwert & Magie in große PvP-Schlachten

YouTube reagiert… sagen wir mal: deutlich

Der Reveal wurde auf YouTube ziemlich schnell von einem schlechten Like-Dislike-Verhältnis begleitet. Auf dem Game-Awards-Upload zum Beispiel rund 9.900 Dislikes bei etwa 956 Likes.

In den Kommentaren und auf Social Media tauchten dazu schnell Vergleiche mit Concord auf. Also mit dem Shooter, der als Warnschild dafür gilt, wie hart man sich im Hero-Shooter-Genre gerade um Aufmerksamkeit prügeln muss.

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Der eigentliche Knackpunkt sitzt aber tiefer: Viele hatten beim Studio-Hintergrund kurz auf Titanfall-Vibes gehofft, nachdem Wildlight schon vor einiger Zeit als neue Heimat mehrerer früherer Respawn-Köpfe bekannt wurde. Stattdessen gab es nun ein Spiel, das auf den ersten Blick in die sehr volle Schublade »Team-Shooter mit Helden, Fähigkeiten, Objectives und bunter Optik« rutscht.

Was ist Highguard überhaupt?

Laut Steam setzt Highguard auf Teams, die als »Wardens« um Kontrolle auf einem Fantasy-Kontinent kämpfen, inklusive Reittieren, Magie und dem Ziel, eine Art Belagerungsfahrzeug namens Shieldbreaker zu sichern und damit gegnerische Basen zu knacken. Release ist bereits am 26. Januar 2026.

Das klingt nach einem einigermaßen spannenden Loop, aber: Wenn euer Trailer vor allem »mehr vom Gleichen« ausstrahlt, dann wirkt der prestigeträchtige Schlussakkord der Show plötzlich wie ein Eigentor.

Highguard könnte am Ende trotzdem ein toller Shooter werden, gespielt hat es schließlich noch niemand. Nur: Als letzter Akt beim wichtigsten Gaming-Event des Jahres bekommt gibt's einen hohen Erwartungsdruck, dass »das Finale« gefälligst ein Kracher sein muss – und nicht der nächste Free2Play-Team-Online-Hero-Shooter.

Und jetzt seid ihr dran: Ist Highguard schon jetzt zum Scheitern verurteilt? Oder seht ihr in dem Mix aus Mounts, Magie und Belagerungen doch Potenzial für das nächste große Helden-Shooter-Ding?

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