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Line War ist ganz anders als alle Echtzeitstrategiespiele, die ihr kennt

In Line War zeichnet ihr eure Befehle auf die Karte, statt eure Truppen direkt zu befehligen. Damit wollen die Entwickler den Fokus weg vom Mikromanagement hin zur Strategie verlagern.

von Reiner Hauser,
13.04.2022 05:00 Uhr

Auf Karten wie in Civilization schlagt ihr bei Line War riesige Echtzeitschlachten. Dabei steht die große Strategie im Vordergrund. Auf Karten wie in Civilization schlagt ihr bei Line War riesige Echtzeitschlachten. Dabei steht die große Strategie im Vordergrund.

»Das Spiel als einen Mix aus Command & Conquer und dem Brettspiel Risiko, beziehungsweise Axis and Allies, zu beschreiben, ist ein angemessener Vergleich.«Dieser Satz aus unserem Interview mit den beiden schwedischen Entwicklern Christian Ulvaeus und Stefan Persson, die zusammen Studio Centurion gegründet haben, fasst schon ziemlich gut zusammen, worum es bei Line War gehen soll.

Rein optisch erinnert Line War, das am 5. Mai auf Steam erscheint, tatsächlich ein bisschen an Command & Conquer. Obwohl sich Line War wie C&C mehr auf den Kampf statt auf die Wirtschaft konzentriert, artet es weit weniger in Hektik und Stress aus als der Westwood-Klassiker. Denn die beiden Entwickler haben bewusst den Fokus vom Mikromanagement (also dem vielen Geklickte zum Befehligen der Einheiten) auf strategische Überlegungen verlagert. Ihr zeichnet mit einem Befehls-Tool auf die Karte wie ein General bei der Planung am Kartentisch und kommandiert auf diese Weise eure Truppen.

Spielerisch wirkt es auf den ersten Blick wie eine digitale Version des Brettspiels »Risiko« mit einem Hauch von Hearts of Iron. Denn das Befehls-Tool weist durchaus Parallelen zum ebenfalls von Schweden entwickelten Globalstrategiespiel von Paradox auf. Allerdings ist das reiner Zufall, sagen die Entwickler, im Gegensatz zu den anderen genannten Titeln haben sie sich weder von Hearts of Iron noch vom mit einer ähnlichen Mechanik ausgestatteten Geheimtipp Ultimate General: Civil War inspirieren lassen.

Der Autor
Für Reiner Hauser ist es wichtig, dass Strategiespiele auch einmal Experimente wagen. Skirmish-Matches gegen die KI hat er schon vor zwanzig Jahren genug gespielt. Und nachdem er sich zwischenzeitlich auch im Multiplayer von Starcraft 2 ziemlich weit nach oben gekämpft hat, zieht er mittlerweile ruhigere Spiele vor. Da kommt Line War gerade recht. Und wenn es ihn dann doch nicht auf Dauer motivieren kann, spielt er eben an seiner Rimworld-Kolonie weiter, die er seit dem letzten Nachtest für die Gamestar hegt und pflegt.

Eingegraben Der Gegner hat sich an dieser Engstelle eingegraben. Auch Massenproduktion vor Ort reicht hier nicht mehr aus. Also lassen wir eine Rakete losfliegen …

Treffer … die mit ordentlich Wumms einschlägt …

Kaputt … und die feindliche Stellung (sowie einige unserer eigenen Truppen) von der Karte fegt.

Überrannt Danach haben unsere Truppen einfaches Spiel und überrennen den Gegner. Allerdings holt der gerade zum Gegenschlag aus.

Das Spielkonzept ist einfach

Obwohl also viele Einflüsse zusammenkommen, ist Line War in seinen Grundprinzipien sehr einfach:

Ihr startet mit einigen Gebieten und einigen Soldaten. Euer Einkommen steigert ihr durch das Erobern weiterer Gebiete. Dazu müssen lediglich Soldaten eine Zeitlang auf dem Gebiet stehen. Dort findet ihr teilweise Städte oder Handelsrouten vor, die extra Einkommen bieten. Wirtschaftseinheiten oder Ähnliches gibt es in Line War aber nicht.

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