Mikrotransaktionen - Einnahmen durch Ingame-Käufe haben sich seit 2012 verdoppelt

Auch wenn sie unbeliebt sind, bringen sie den Firmen viel Geld: Mikrotransaktionen. Seit 2012 haben sich die Einnahmen dadurch verdoppelt.

von Ömer Kayali,
26.11.2017 12:32 Uhr

Star Wars: Battlefront 2 erntete viel Kritik für die Lootboxen. Star Wars: Battlefront 2 erntete viel Kritik für die Lootboxen.

Mikrotransaktionen bringen den Spiele-Entwicklern und -Publishern viel Geld ein. Seit 2012 haben sich die Einnahmen über Free2Play-Titel und DLCs verdoppelt. Das zeigt eine Analyse von Superdata (via games.ch). Während vor fünf Jahren Free2Play-Spiele insgesamt noch 11 Milliarden US-Dollar einbrachten, sind es 2017 mit 22 Milliarden US-Dollar doppelt so viel. Die Einnahmen über kostenpflichtige DLCs stiegen im selben Zeitraum von 2 auf 5 Milliarden Dollar.

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Der Bericht stellt zudem die Prognose auf, dass die Umsätze über Mikrotransaktionen in Zukunft weiterhin steigen werden. So sollen Free2Play-Spiele im Jahr 2022 sogar 25 Milliarden US-Dollar einbringen. Damit wäre dieses Bezahlmodell wesentlich lukrativer als der herkömmliche Verkauf von Spielen. Dieser brachte es 2017 lediglich auf 8 Milliarden US-Dollar und damit nur 3 mehr als vor fünf Jahren.

Zuletzt hatte EA mit den Lootboxen für Star Wars: Battlefront 2 für Furore gesorgt. Nach der zahlreichen Kritik der Spieler, hatten die Entwickler die Mikrotransaktionen entfernt. Allerdings nur vorübergehend. Die Hoffnung, dass Lootboxen nachdem Battlefront 2-Debakel Geschichte sind, ist wohl vergebens, wenn man den Superdata-Bericht betrachtet.

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