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Inhaltsverzeichnis
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Dieses Mittelalter-Aufbauspiel hat große Pläne & fasziniert schon stundenlang

In Going Medieval baut ihr eure Dörfer zu Festungen und großen Städten aus. Wir haben uns im Strategiespiel als Bauer, Architekt und Jäger versucht.

von Peter Bathge,
13.08.2020 05:00 Uhr

  • Wir haben Going Medieval bereits vor dem Early-Access-Release gespielt und ziehen ein erstes Fazit anhand der Beta-Version.
  • Das Mittelalter-Strategiespiel setzt auf motivierendes Aufbau-Gameplay mit einer Prise Echtzeit-Kämpfen.
  • In Going Medieval baut ihr Burganlagen à la Stronghold, verwaltet euer Dorf wie in Die Siedler und durchlebt die Jahreszeiten wie in Banished.

Ein idyllisches Dörfchen oder eine imposante Burg im Mittelalter aufbauen: Das ist eure Hauptaufgabe im Strategiespiel Going Medieval. Dafür müsst ihr euch um die Wirtschaft kümmern - und Angreifer abwehren. Ein idyllisches Dörfchen oder eine imposante Burg im Mittelalter aufbauen: Das ist eure Hauptaufgabe im Strategiespiel Going Medieval. Dafür müsst ihr euch um die Wirtschaft kümmern - und Angreifer abwehren.

Das ach so düstere Mittelalter sieht in Going Medieval ganz freundlich aus: warme Farben, saftige Wiesen und glückliche Dorfbewohner, die blühende Felder bestellen und putzige Tiere im Wald jagen. Krankheit, Tod und Elend: Gibt's erst mit den nächsten Patches! Wenn das mal keine rosigen Zukunftsaussichten sind.

Dabei hat das Aufbau-Strategiespiel ein postapokalyptisches Szenario: In einer fiktiven Version des 14. Jahrhunderts hat in Großbritannien die Pest 95 Prozent der Bevölkerung ausgelöscht. Die wenigen Überlebenden müssen die Zivilisation wieder aufbauen, werden dabei aber von Barbaren und religiösen Fanatikern bedrängt. Der Spieler startet mit drei Dorfbewohnern eine neue Siedlung, muss Ressourcen sammeln, Verteidigungsanlagen bauen und Angriffe mit Schwert und Bogen abwehren.

Going Medieval bedient sich dabei großzügig an Elementen aus Stronghold, Banished, Stardew Valley, Rimworld und sogar (in Sachen Voxel-Technik) Minecraft. Nach mehreren Spielstunden mit der Closed Beta steht fest: Dieser Mix klappt! Going Medieval hat alle Zutaten, um ein richtig leckerer Mittelalter-Mix zu werden - wenn die bislang unbekannten Entwickler nach dem offiziellen Early-Access-Start im Herbst fleißig weiter patchen, dürfte uns hier ein echter Aufbau-Überraschungshit erwarten.

Weil die Waren alle draußen liegen, bauen wir ein neues Lagerhaus. Going Medieval steckt voller solcher Mini-Aufgaben, die wir uns selbst stellen. Weil die Waren alle draußen liegen, bauen wir ein neues Lagerhaus. Going Medieval steckt voller solcher Mini-Aufgaben, die wir uns selbst stellen.

Mittelalter für Einsteiger

Okay, das mit dem fehlenden Tod war gelogen, eure Dorfbewohner können in Going Medieval sterben, etwa an Altersschwäche. Nur ist das bisher so selten der Fall, dass man sich als gestandener Aufbauspieler fast ein bisschen die beinharten Winter und verheerenden Seuchen aus dem Konkurrenten Banished herbeiwünscht.

Ja, auch in Going Medieval wandert die Uhr automatisch weiter und jeder Tag bringt uns dem kalten Winter mit Eis und Schnee (und erfrorenen Pflanzen) näher. Es gibt Angriffe von Kannibalen und anderen Widersachern, Kämpfe mit Schwert und Schild - aber am Ende ist uns beim Spielen nur ein einziger Dorfbewohner weggestorben - der Übeltäter war ein Wolf, den wir unvorsichtigerweise zur Jagd ausgeschrieben hatten.

Going Medieval ist also verzeihender als Banished, dank großzügiger Lebensbalken der Figuren und reicher Ernte beim Anlegen von Gemüsefeldern kommt man gut durch den Winter. Angreifer sind zudem so nett, trotz stetig steigender Truppengröße vorzeitig abzuziehen, wenn sie ein paar unserer Dorfbewohner bewusstlos geschlagen haben.