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Marvel: Eine absolut konfuse Post-Credits-Szene ergibt nach zwei Jahren selbst für den Star keinen Sinn

Keine Sorge, selbst Michael Keaton hat keinen blassen Schimmer, was er als Vulture in der Post-Credits-Szene von Morbius zu suchen hatte.

Michael Keaton ist zwei Jahre nach seinem Auftritt in Morbius genauso schlau wie wir. Bildquelle: SonyMarvel Studios Michael Keaton ist zwei Jahre nach seinem Auftritt in Morbius genauso schlau wie wir. Bildquelle: Sony/Marvel Studios

Ihr fragt euch, was genau es mit der absurden Post-Credits-Szene von Morbius auf sich hat? Tja, dabei kann euch nicht einmal Michael Keaton weiterhelfen, der darin als Marvel-Schurke Adrian Toomes a.k.a. The Vulture auftritt.

Hat irgendwas mit Spider-Man zu tun, glaube ich

Falls ihr eine kleine Gedächtnisauffrischung benötigt: Nach dem Abspann des Marvel-Films aus Sonys Spider-Verse ohne Spider-Man wird Dr. Michael Morbius (Jared Leto) von Toomes aufgesucht. Das Problem an der Sache: The Vulture gehört eigentlich zum Marvel Cinematic Universe und hat in Morbius’ Welt nichts zu suchen.

Selbst in Anbetracht der Geschehnisse von Spider-Man: No Way Home, in dem Peter Parker (Tom Holland) mit der Hilfe von Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) für ein Multiversums-Durcheinander sorgt, ergibt dieses Treffen schlichtweg keinen Sinn. Denn das widerspricht sämtlichen Parametern des Zauberspruchs von Doctor Strange.

Außerdem stellt sich natürlich die Frage, woher Toomes in einem fremden Universum die Alien-Technologie herbekommt, um sich einen neuen Vulture-Anzug zu basteln. Letztendlich legitimierte Morbius das Treffen mit The Vulture durch den Spruch Hat mit Spider-Man zu tun, glaube ich oder versuchte das zumindest. 

Übrigens dürfte Morbius keine Ahnung davon haben, was ein Spider-Man überhaupt sein soll. Je mehr wir darüber nachdenken, desto schlimmer wird es. Schaut euch deswegen am besten einfach mal selbst besagte Post-Credit-Szene von Morbius an:

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Auch Michael Keaton hat keinen blassen Schimmer

Jetzt - zwei Jahre später - äußert sich Michael Keaton persönlich zu seinem Auftritt in Morbius. Seid aber gewarnt: Erklären kann er seinen Cameo im Film ebenfalls nicht. Im Gespräch mit Josh Horowitz erklärt der Schauspieler aus Filmen wie Batman, Birdman oder Spider-Man:

Ich meinte einfach nur Okay und selbst [das Filmstudio] konnte mir das nicht wirklich erklären. [...]

Es war ein bisschen kompliziert, weil sie natürlich schon weit in die Zukunft geblickt haben. Ich habe einfach nur genickt und so getan, als wüsste ich, wovon sie reden. Ich meinte Aha und dachte mir, sie könnten mir gerade auch Quantenphysik zu erklären versuchen. [...]

Irgendwann haben sie mich angeguckt und mussten einfach lachen. Sie meinten: Du hast keine Ahnung, wovon wir überhaupt sprechen oder? Und ich: Nein, habe ich nicht. Keine Ahnung, wovon ihr redet. 

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Sonys Spider-Verse ohne Spider-Man kommt nicht aus dem Quark

Ein klein wenig Kontext können wir euch aber dennoch liefern: Morbius wurde während der Produktion von zahlreichen Problemen geplagt, die Nachdrehs beheben sollten. So wurde laut ComicBook zum Beispiel das Ende signifikant überarbeitet, während die Multiversums-Elemente ebenfalls erst nachträglich in Morbius gestopft wurde.

Michael Keatons Vulture war zwar von Anfang an Teil des Films (wie zum Beispiel auch die ersten Trailer zeigen), seine Rolle wurde im Zuge der Rehoots aber ebenfalls über den Haufen geworfen. 

Wirklich geholfen hat das aber nicht, Morbius floppte (gleich zweimal) an den Kinokassen und wurde von Kritikern sowie Fans in der Luft zerrissen. Anfang 2024 erschien mit Madame Web dann der nächste Film von Sonys Spider-Verse ohne Spider-Man, der aber ähnlich katastrophal abschneidet

Mehr dazu und auch der Zukunft von Marvel im Kino und bei Disney Plus, könnt ihr unter den obigen Links nachlesen.

Habt ihr eine logische Erklärung für die unsinnige Post-Credits-Szene von Morbius? Teilt uns gerne euren besten Versuch in den Kommentaren mit - und nein, die muss auf keinen Fall ernst gemeint sein! Wir sind auf eure Antwort gespannt.

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