Im November kommt die Verfilmung des Computerspiels Hitman in die Kinos. 20th Century Fox hat bislang nur wenig Details über den Film an die Öffentlichkeit gelangen lassen. Wir haben kurz vor dem Ende der Dreharbeiten vor Ort in Sofia (Bulgarien) mit dem bislang unbekannten französischen Regisseur Xavier Gens und seinem Hauptdarsteller Timothy Olyphant (Die Hard 4.0) über ihre Arbeit gesprochen. Über den Inhalt durften uns die beiden nicht viel verraten. Kein Wunder, die Produzenten wollen dem Zuschauer noch einige Überraschungen bieten. Wir haben aber erfahren, wie sie an die Computerspielvorlage filmisch herangehen.
Interview mit Timothy Olyphant (Agent 47)
GameStar: Kennen Sie das Spiel?
Olyphant: Ich weiß, Hitman ist ein Videospiel. Ich habe es aber nie gespielt. Mein Regisseur Xavier hat es gespielt, er liebt es.
GameStar: Hat er Ihnen zumindest gesagt, wie sich der Hitman in gewissen Situationen im Spiel bewegt?
Olyphant: Nein, eigentlich nicht. In unseren Gesprächen ging es nie um die Bewegungen. Aber ich habe einige Bilder aus dem Spiel gesehen und bin mir somit der Posen des Hitman bewusst. Ich vertraue bei meiner Rolle stark auf das Skript und die Story. So hatte ich eine gute Ahnung davon, was Xavier von mir wollte. Mit weniger Informationen trifft man meist die besseren Entscheidungen. Wir mussten uns nicht sklavisch an die Spielvorlage halten. Ich habe es mehr als eine Comic-Verfilmung in der Art von Sin City oder 300 gesehen.
GameStar: Halten Sie im Film die Kanonen über der Brust verschränkt wie auf den Spieleartworks?
Olyphant: Ja, das habe ich getan. Im richtigen Leben ist das zwar nicht unbedingt die klügste Sache. Wir haben aber Momente gefunden, in denen es passte. Im Hinterkopf hatte ich dabei immer die Spieleartworks. In einer Szene hatte es gepasst, und es schaut gut aus. Man muss nur darauf vertrauen, dass es in der Welt des Hitman funktioniert.
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