Das braucht ihr, um den neuen LoL-Modus Teamfight Tactics downloaden zu können

League of Legends hat einen neuen Modus: Teamfight Tactics. Um den Autobattler jetzt schon downloaden zu können, müsst ihr euch für den Testserver anmelden - was gar nicht so einfach ist.

von Fabiano Uslenghi,
19.06.2019 16:47 Uhr

League of Legends hat einen neuen Modus. Der kann bislang allerdings nur auf dem Testserver gespielt werden. League of Legends hat einen neuen Modus. Der kann bislang allerdings nur auf dem Testserver gespielt werden.

Mit Teamfight Tactics greift League of Legends den neuen Trend der Autobattler auf: Ein Spielprinzip, bei der ihr Einheiten kauft, auf ein Spielfeld setzt und automatisch gegeneinander kämpfen lasst.

Teamfight Tactics soll am 25. Juni als ein Teil von League of Legends erscheinen und ist damit wie das Hauptspiel komplett kostenlos. Wer will, kann das Taktik-Geplänkel aber schon jetzt runterladen - zumindest wenn ihr es auf den LoL-Testserver schafft.

So klappt der Teamfight Tactics Download

Der sogenannte PBE-Server ist ein öffentliches Test-Umfeld, in dem Riot Games normalerweise Änderungen an der Spielbalance und neue Helden ausprobiert, bevor sie in das fertige Spiel integriert werden. Hier findet sich derzeit auch der neue Modus Teamfight Tactics.

Ihr müsst euch daher erst mit euren LoL-Account für den Testserver registrieren und einen eigenen Client-Herunterladen. Das ist aber an ein paar Bedingungen geknüpft:

  • Ihr müsst mindestens Ehrungsstufe 3 erreichen.
  • Ihr dürft noch nie gebannt oder auf andere Weise beschränkt worden sein.

Zusammengefasst dürfen also nur Spieler auf den Testserver, die sich während des Spielens auch gut benommen haben. Andernfalls verweigert der PBE euch einen Server-Account.

Das Problem dabei: Wer an LoL kein Interesse hat und nur Teamfight Tactics ausprobieren will, verfügt über eine zu niedrige Ehrenstufe und kommt nicht auf den Testserver. Zugriff auf den PBE bekommt ihr also nur als erfahrener League-of-Legends-Spieler.

Anders als im Hauptspiel, werden Matches in Teamfight Tactics auf Hexfeldern ausgetragen. Anders als im Hauptspiel, werden Matches in Teamfight Tactics auf Hexfeldern ausgetragen.

Spieler-Andrang blockiert die Server

Die Erlaubnis für den Testserver zu bekommen ist allerdings nicht die einzige Hürde, die derzeit überwunden werden muss. Wie wir am eigenen Leib erfahren haben, fallen die Wartezeiten momentan extrem hoch aus. Auf Reddit häufen sich etwa die Meldungen von Spielern, die in der Warteschleife hängen und nicht reinkommen.

EzbrEz01 schreibt beispielsweise:

"Ich bin seit 3 Stunden in der Warteschleife und immer noch an der Position "über 9.000", soll ich neustarten oder weiter warten?"

Im Client steht zwar, dass die »Wartezeit nur ein paar Minuten beträgt«, tatsächlich warten Spieler aber mittlerweile schon einige Stunden auf einen Platz. Wir wollten heute eigentlich selber für euch einen Blick in den neuen Modus werfen, fanden aber noch keinen Weg auf den Server.

Was sind Autobattler?

Während Mobas schnelle Reaktionen erfordern sind Autobattler rundenbasiert. Es treffen immer acht Spieler gleichzeitig aufeinander. Jeder stellt sich ein Team aus verschiedenen Helden zusammen, die man am Anfang jeder Runde kauft, und rüstet sie mit Items aus. Diese werden dann auf einem Feld strategisch platziert.

Das eigentlich Spiel läuft automatisch ab. Die Helden gehen aufeinander los, dem Verlierer werden Lebenspunkte abgezogen. Wer keine mehr hat, scheidet aus. Der letzte noch lebende Spieler gewinnt.

Teamfights Tactics wird schon jetzt auf Twitch hoch und runter gespielt. Der Modus ist derzeit so populär, dass er in Sachen Zuschauerzahlen sogar Fortnite hinter sich lässt.

Das Autobattler-Genre basiert auf einer Mod für Dota 2: Dota Auto Chess. Vor kurzem hat Valve mit Dota Underlords eine eigene Version veröffentlicht.

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