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Nioh 2 im Test: Ein grandioses, aber kein rundes Souls-Spiel

Fast ein Jahr nach den Konsolen erscheint das Action-Rollenspiel Nioh 2 als Complete Edition mit allen DLCs für den PC. Kann es auch hier überzeugen?

von Dimitry Halley, Mathias Dietrich,
05.02.2021 12:40 Uhr

Nioh 2 hat alles, um ein richtig gutes Action-Spiel zu sein. Nur bei der Technik hapert's. Nioh 2 hat alles, um ein richtig gutes Action-Spiel zu sein. Nur bei der Technik hapert's.

Na, endlich! Fast ein Jahr nach Release für die PlayStation gibt es Nioh 2 als Complete Edition (mit allen DLCs) auch für PC. Dark-Souls-Fans können also die gewetzten Klingen aus dem Schrank holen, doch eine Frage muss natürlich vorher geklärt werden: Verdient Nioh 2 auch auf dem PC so überragende Wertungen wie die Konsolenversion?

Denn das Soulslike erntete damals ziemlich viel Begeisterung bei Presse und Spielerschaft. Dem kann auf dem Rechner eigentlich nur noch eine miese Portierung in die Quere kommen - und tatsächlich: Genau hier hätten die Entwickler noch ein bisschen mehr Feinschliff investieren müssen.

Doch bevor wir darauf eingehen, klären wir erstmal all die anderen wichtigen Fragen: Was ist Nioh 2 überhaupt? Warum flippen Dark-Souls-Fans darüber aus? Wo geht es seinen ganz eigenen Weg? Und danach dann die alles entscheidende Gretchenfrage: Nioh 2, wie hast du's mit der PC-Portierung?

Änderungen der PC-Version

Die PC-Version von Nioh 2 erscheint etwa ein Jahr nach den Konsolen, enthält dafür jedoch bereits alle bisher erschienenen DLCs. Dadurch gibt es nicht nur mehr Story-Kapitel, sondern auch mehr Waffen und Rüstungen. Zudem existieren einige kleinere Anpassungen:

  • Ultra-Wide-Support
  • Unterstützung für bis zu 120 FPS
  • DLCs "The Tengu's Disciple", "Darkness in the Capital", "The First Samurai"
  • Zwei zusätzliche Waffentypen: Split Staff und Fäuste
  • Endgame-Content "Underworld"
  • Mehr Schwierigkeitsgrade
  • Sämtliche Boni der PS4-Version: Demon Horde Waffen (9 Typen), Kodama Netsuke, Demon Horde Rüstungs-Set, Sudama Netsuke und mehr
Unser Test basiert auf Version 1.24. Zum Release des Spiels wurde jedoch bereits ein Update veröffentlicht.

Worum geht's in Nioh 2?

Wie schon in Nioh 1 lässt sich gar nicht so leicht beantworten, worum es in Nioh 2 geht. Ein Großteil der Geschichte spielt vor den Ereignissen des ersten Teils mitten in der kriegerischen Sengoku-Ära Japans. Wir verwickeln uns in eine düstere Fantasy-Geschichte aus Yokai-Dämonen und historischen Machthabern wie Nobunaga Oda.

Gegner wie dieser gewaltige Yokai wirken durchaus furchteinflößend. Gegner wie dieser gewaltige Yokai wirken durchaus furchteinflößend.

Diesmal spielen wir aber keinen vorgefertigten William, sondern erstellen nach Gutdünken eine eigene Figur. Angefangen bei Geschlecht, über Haar- und Augenfarbe sowie Gesichtsform könnt ihr wirklich so gut wie alles anpassen. Sehr löblich!

Doch auch Stunden später wissen wir kaum etwas über unsere Hauptfigur oder deren Motivation. Wir erfahren nur durch eine schnöde Missionsbeschreibung, dass wir offenbar doch nicht tot sind, sondern unseren Lebensunterhalt als Söldner verdienen, indem wir gegen die Yogkai kämpfen. Im Gegensatz zum großen Vorbild Dark Souls ziehen wir dafür aber nicht durch eine offene Welt, sondern wählen auf einer Übersichtskarte unterschiedliche Missionen aus.

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So geht Leveldesign

Die Story mag vielleicht manchmal verwirren, das künstlerische und handwerkliche Leveldesign trifft aber voll ins Schwarze. Ihr durchstreift brennende Burgen und ebenso mysteriöse wie riesige Höhlen, in denen imposante Torbögen die Landschaft zieren. Obwohl die Größe der Level überschaubar (aber größer als im Vorgänger) ist, macht die Erkundung dennoch Spaß. Denn das Motto hier lautet: "Viele Wege führen nach Rom." und immer wieder mal eröffnen sich alternative Pfade zu eurem Ziel, oder ihr findet ein verstecktes Item.

Checkpoints gibt's souls-typisch in Form von Schreinen, die ihr fairerweise durch Abkürzungen leichter zugänglich macht. Dadurch ist man zudem viel motivierter, auch härtere Bosskämpfe immer und immer wieder zu probieren. Denn die könnt ihr meist innerhalb von nur wenigen Sekunden wieder erreichen.

Schreine sind Checkpoints und vergleichbar mit den Lagerfeuern aus Dark Souls. Schreine sind Checkpoints und vergleichbar mit den Lagerfeuern aus Dark Souls.

Das Highlight: die Kämpfe

Die Kämpfe selbst sind jedoch das wahre Highlight von Nioh 2. Denn sie sind wundervoll komplex. Yokai und Banditen verprügelt ihr mit insgesamt elf unterschiedlichen Waffenarten, die sich nicht nur in ihrem Design, sondern auch ihrer Nutzung unterscheiden.

Mit Metallhandschuhen schlagt ihr etwa verdammt schnell zu, verursacht aber nur wenig Schaden. Eine Klingenkette wiederum lässt euch Gegner heranziehen. Oder aber ihr setzt auf eine riesige transformierbare Sense und haut einfach alles kurz und klein. Schilde gibt es keine. Geblockt wird mit der Waffe selbst.

Doch egal welchen Prügel ihr wählt: Der Kampf muss gelernt sein. Und gerade zu Beginn kann das ein wenig erschlagen. Ihr habt drei verschiedene Kampfstile, müsst nicht nur eure eigene Ki genannte Ausdauer im Blick behalten, sondern auch die der Gegner. Dann gibt es ein Abwägen zwischen Blocken und Ausweichen. Dazu kommen Konter-Angriffe, magische Fähigkeiten, und, und, und. Doch sobald die Grundlagen sitzen, geht es permanent rund. Und Nioh 2 entfaltet seinen vollen Charme.

Jede Waffe spielt sich anders. Mit dem Kusarigama etwa könnt ihr Gegner an euch heranziehen. Jede Waffe spielt sich anders. Mit dem Kusarigama etwa könnt ihr Gegner an euch heranziehen.

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