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Fazit: Nioh 2 im Test: Ein grandioses, aber kein rundes Souls-Spiel

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Fazit der Redaktion

Mathias Dietrich
Kawaraban

Mit Nioh 2 gibt es endlich mal wieder ein Action-Rollenspiel, das mich zur Abwechslung mal nicht in westliche Gefilde verschleppt, sondern das ferne und etwas exotische Japan. Hier erkunde ich als Samurai alte japanische Burgen und verprügel die abgedrehten Yokai aus der Mythologie des Landes! Das ist exakt die Abwechslung, die ich seit Langem gesucht habe! Und das Gameplay kann überzeugen: knackige Kämpfe und zahlreiche Gegenstände, deren Design ich direkt an meinem Charakter sehen kann!

Doch so viel das Kampfsystem richtig macht, wenn ich Nioh 2 spiele, schwelge ich doch immer in guter Erinnerung an den Konkurrenten Sekiro. Auch das rühmt sich mit seiner Schwierigkeit und einem Japan-Setting. Doch da passte irgendwie alles besser zusammen. Die Atmosphäre wurde nicht von abgedrehten Charakteren gestört und das viel offensivere Kampfsystem sorgte für spannendere und nervenaufreibendere Konfrontationen.

Zum Ausgleich bietet Nioh 2 dafür mehr Inhalt. Dafür sorgt vor allem das tiefere Rollenspiel-System und die damit verbundenen Spielstile. Die Kämpfe von Sekiro waren super, nagelten mich jedoch auf Schwert und den Einsatz der Prothesen fest. In Nioh kann ich in jedem Durchlauf einen neuen Charakter erstellen und mich auf eine andere der elf Waffenarten spezialisieren. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass der Entwickler die technischen Probleme ausbessert, damit ich mir das Spektakel nicht so häufig in Slow Motion ansehen muss.

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