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Inhaltsverzeichnis
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Die besten Open Worlds: Dimi fordert Gerechtigkeit für Gothic

Dimi fordert ins einer persönlichen Top 10 der Open-World-Spiele Gerechtigkeit für Gothic und erinnert an einen längst vergessenen Hype.

von Dimitry Halley,
08.04.2021 05:00 Uhr

Dimi findet, dass gute Open Worlds seine Fantasie anregen müssen. Dimi findet, dass gute Open Worlds seine Fantasie anregen müssen.

Wisst ihr, was das beste an Open Worlds ist? Echtgeld-Shops mit Einhorn-Skins. Spässle, ich rede natürlich über die gute, alte Grenzenlosigkeit. Hingehen, wo ich hingehen will. Machen, was ich machen will. Verhauen, wen ich ... okay, ihr versteht schon. Ich will heute aber gar nicht darüber schwärmen, wie viel mir Freiheit innerhalb von Open-World-Spielen bedeutet, sondern rede vielmehr um das Drumherum.

Denn mein Umfeld fasst sich immer wieder an den Kopf, wie wild und grenzenlos ich zwischen den unterschiedlichsten Spielen hin- und herspringe. Auch bei Open Worlds. Ich war nie ein reiner Elder-Scrolls-Typ, ein ewiger GTA-Verfechter, ein hartnäckig treuer Ubisoft-Monotheist. Ich liebe alle diese Serien - Elder Scrolls, GTA, Assassin's Creed -, aber in mir existiert kein allgemeingültiger Maßstab, kein klares Eichmaß, kein »Okay, ich fand Skyrim so unsagbar super, dass ich jedes Open-World-Spiel danach bewerten kann, wie viel Skyrim drin steckt«.

Zur Rangliste: Die 100 besten Open-World-Spiele für PC

Hättet ihr mich gestern gefragt, was für mich persönlich eine perfekte Open World ausmacht, wäre meine Antwort entweder ein elaboriertes »Äh ...« - oder ein 80-minütiger Podcast mit Maurice und Micha. Denn so eine knifflige Frage kurz und bündig zu beantworten, puh, ist gar nicht so einfach. Aber für euch versuche ich's trotzdem, habe tief in mein eigenes Inneres geblickt und siehe da - ich glaube, ich kann tatsächlich eine Besonderheit erkennen, die meine liebsten Open Worlds allesamt ausmachen: Fantasie.

Der Autor
GameStar-Redakteur Dimitry Halley hat im Herbst 2020 sowohl Assassin's Creed Valhalla als auch Cyberpunk 2077 in kurzer Folge getestet und leidet trotzdem nicht unter Open-World-Ermüdung. Er hat wohl ein besonderes Gen, das durch offene Landschaften und weite Vistas angesprochen wird - da kann er einfach nicht widerstehen. Wie sonst lässt sich erklären, dass er doch tatsächlich jedes vermaledeite Skellige-Fass in The Witcher 3 gesucht und gefunden hat?

Die perfekte Fantasie

Also Fantasie nicht im Sinne von Orks, Zwergen und Elben - da müsst ihr bitte die letzte Ausfahrt in Richtung Maurice und Fabiano nehmen. Wobei High-Fantasy-Spielwelten natürlich auch zu den besten Open Worlds aller Zeiten gehören können, aber eben nur dann, wenn sie mir eine faszinierende Fantasie bieten und ... okay, ich hole mal kurz Luft und formuliere das dann pointierter.

Jedes Open-World-Spiel da draußen ist für mich irgendwo ein Rollenspiel. Also nicht spielmechanisch, sondern eher in seiner Wirkung: Kein anderes Genre lässt mich so tief eintauchen in ein fremdartiges Szenario, lässt mich eine Rolle in einer fremden Welt spielen, erschafft eine so überzeugende Illusion (oder eben Fantasie). Das gilt für tatsächliche Rollenspiele wie Skyrim genauso wie für ein Assassin's Creed oder GTA. Und deshalb landet bei mir beispielsweise auch ein Mafia 1 in den Top 100 meiner persönlichen Open Worlds.