Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 3: Outriders: Unser Test mit Endgame-Fazit und Wertung

Wie spannend sind Klassen und Skills?

Das große Highlight von Outriders ist die Flexibilität seiner vier Klassen Pyromant, Assassine, Verwüster und Technomant. Deren Zusammenspiel aus Fähigkeiten, Rüstungsteilen, Waffen und Mods ermöglicht sowohl im Koop-Modus als auch auf Solopfaden verblüffend viele spannende Synergien, die wie in einem perfekt geölten Getriebe ineinandergreifen.

Kollege Heiko hat seinen Pyromanten zum Beispiel komplett auf die Fähigkeit Lavageschosse ausgerichtet, bei der ihr feurige Salven in Gegner loslasst - allerdings nur für die Dauer eines Magazins. Kombiniert man die Fähigkeit aber mit einem leichten Standard-Maschinengewehr, das 100 Schuss mitbringt und packt die Mods »Zusätzliches Magazin« und »Nachladeschub« für die Lavageschosse in seine Waffe, stehen einem plötzlich zwei Magazine mit der Spezialmunition zur Verfügung.

In den kurzen Cooldown-Phasen gibt's obendrauf noch 50 Prozent Bonus auf den Waffenschaden. So kann Feuerteufel Heiko mit 200 Schuss Lavageschossen ganze Horden an Feinden in Brand setzen, um sie anschließend per Überhitzungs-Skill explodieren zu lassen.

Und es spricht für die Tiefe des Build-Systems von Outriders, wie angeregt und fasziniert sich in der Redaktion über neu entdeckte Kombination ausgetauscht wird.

Die 4 Klassen von Outriders

  • Assassine/Trickster: Der Attentäter ist ein flotter Nahkämpfer, der schnell Schaden austeilt, aber wenig aushält.
  • Pyromant/Pyromancer: Der »Feuermagier« von Outriders funktioniert am besten auf mittlere Distanz und kämpft mit Flammen. Auch er sollte lieber in Bewegung bleiben.
  • Verwüster/Devastator: Der Tank der Runde, der viel einsteckt und einen Schild nutzen kann. Im Koop lenkt er die Aufmerksamkeit auf sich.
  • Technomant/Technomancer: Support-Fernkämpfer-Klasse, die über Bewegungsminen, einen Geschützturm und Heilfähigkeiten verfügt.

Schlecht verteilt ist halb so schlimm

Ihr schaltet für jede Klasse bis Level 22 acht Skills frei, die ihr beliebig kombinieren dürft. Darüber hinaus existiert ein Talentbaum mit drei Pfaden, in den ihr insgesamt 20 Punkte bis zum Maximal-Level 30 investiert. Jeder Zweig widmet sich entweder Anomalie-Schaden (also euren Fähigkeiten), Lebensentzug (also Heilung) oder Waffenschaden.

An bestimmten Knotenpunkten werden die Effekte der Fähigkeiten auch entscheidend verändert oder gestärkt. Spielerisch kann das einen großen Unterschied machen und sich wie im Fall des Lavegeschoss-Pyromanten perfekt in die Spielweise integrieren. Lasst euch also nicht von den lahmen Prozentangaben abschrecken.

Man muss sich allerdings spezialisieren: Die Punkte reichen nur für eine der drei Unterklassen pro Hauptklasse - beispielsweise den ganz auf Nahkampf ausgelegten Meuchler-Assassinen, dessen Waffenschaden sich mit jedem Kill aus nächster Nähe erhöht. Allerdings dürft ihr die Punkte jederzeit neu verteilen - Outriders, will, dass ihr mit Builds experimentiert und die besten Kombinationen aus Mods, Waffen und Fähigkeiten findet.

Mods Mods könnt ihr so einsetzen, dass sie ein perfektes Zusammenspiel zwischen Ausrüstung und Fähigkeiten ermöglichen.

Skills Die Attribute mit ihren Prozenten klingen lahm, machen bei den Builds aber einen gewaltigen Unterschied.

Wechselt ihr eure Hauptfähigkeiten oder die passende Ausrüstung, zerlegt ihr alte Teile einfach und schaltet so die damit verknüpften Mods frei, die ihr anschließend wieder an neue Ausrüstung anbringen könnt.

Ein cleverer Kniff, denn so kann selbst schwache Beute noch wertvoll sein, wenn sie über eine Mod verfügt, die ihr noch nicht in eurer Sammlung habt. Durch den steten Fluss an neuen Waffen, Rüstungen, Skills und Talentbaumpunkten werden euch immer wieder andere Spielweisen für eure Klasse eröffnet, die euch zum Tüfteln einladen. Eine große Stärke von Outriders!

Outriders Devastator Build Guide   2     6

Mehr zum Thema

Outriders Devastator Build Guide

Seid ihr aktuell mit komplexen Fähigkeiten und mächtigen Builds noch überfordert? Dann helfen unsere Guides bei GameStar Plus weiter. Den Anfang macht der wuchtige Verwüster, der sich auch für Solo-Spieler sehr gut eignet.

Gemeinsam stark - aber allein genauso

Ihr müsst euch keine Sorgen machen, schon bei der Klasse daneben zu greifen. Alle vier bringen gleichwertige Synergien und Fähigkeiten mit. Auch der Assassine verfügt zum Beispiel über die oben erwähnten Geschosse - nur eben mit Zeitmagie statt Lava. Spielerische Unterschiede existieren aber dennoch.

Der wuchtige Verwüster ist wie ein klassischer Tank eher auf den Nahkampf ausgelegt. Er kann viel Schaden einstecken und erzeugt einen Schild, während Assassine und Pyromant wie typische Damage Dealer viel Schaden austeilen, aber lieber in Bewegung bleiben, um nicht überrannt zu werden.

Das funktioniert und motiviert ebenso allein wie in der Gruppe. Bei Letzterem profitieren beide Schadensausteiler aber natürlich enorm, wenn ihnen ein Verwüster den Rücken freihält und die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich lenkt.

Verwüster Der Verwüster kann auch von oben auf Gegner herabstürzen und sie mit seiner steinernen Faust aus den Latschen hauen. Hier führt Kollege Flo das netterweise für uns im Koop vor.

Pyromant Pyromant Alex hat diesen Gegner in Brand gesetzt und gibt ihm jetzt mit seiner Schusswaffe den Rest.

Der Technomant stellt als Support-Klasse einen Sonderfall dar, weil er im Koop extrem mächtig wird, aber allein im Vergleich zu den anderen Klassen schwächelt. Seine Heilfähigkeiten oder ein Geschützturm, der Gegner einfriert, sind klar als Unterstützung für andere Spieler gedacht.

Ihr könnt den Technomanten trotzdem allein spielen, solltet euch aber darauf einstellen, als vorsichtiger Scharfschütze weniger vom flotten Bewegungsgefühl und Fähigkeitenrausch mitzubekommen, die andere Klassen in Outriders erleben.

Im Koop sind euch eure Mitspieler aber natürlich äußerst dankbar für einen Gesundheitsschub oder eingefrorene Gegner, die sie nur noch mit Kugeln spicken müssen. Generell ergeben sich zusammen aber wirkungsvolle Synergien mit allen Klassen: Als Assassine lassen wir zum Beispiel die Zeit stillstehen und machen unsere Feinde damit ebenfalls zu bewegungslosen Zielscheiben für Verwüster-Erdbeben oder Pyromanten-Feuerwalzen.

Outriders - Die vier spielbaren Klassen ansehen

3 von 8

nächste Seite


zu den Kommentaren (531)

Kommentare(531)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.