Wenn man die Stichworte »Nazis« und »Zombies« hört, denkt der eine oder die andere vielleicht erstmal an den klamaukigen Satire-Horrorfilm Dead Snow aus dem Jahre 2009. Doch es gibt noch einen anderen Film, der diese beiden höchst unangenehmen Dinge kombiniert, dabei aber auf Comedy verzichtet.
2018 kam Operation: Overlord in die deutschen Kinos und landete später auf Netflix, wo ihr ihn zum Zeitpunkt dieses Artikels noch sehen könnt. Allerdings nicht mehr lange, denn der blutige Streifen verlässt den Streamingdienst am 10. April 2026.
Darum geht's in Operation Overlord
Es ist das Jahr 1944 und wir befinden uns mitten in den Gefechten des zweiten Weltkriegs. Am Vorabend von »Operation Overlord«, bei der die Normandie von den Alliierten ins Visier genommen werden soll, wird ein Flugzeug der amerikanischen Vorhut abgeschossen.
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Overlord - Horror-Trailer zum Kriegsfilm mit Nazi-Zombies - Horror-Trailer zum Kriegsfilm mit Nazi-Zombies
Die Maschine stürzt über einem nordfranzösischen Dorf ab und die vier Überlebenden müssen sich jetzt durch die von den Deutschen besetzte Ortschaft kämpfen. Unter ihnen befinden sich der von der Army eingezogene Edward Boyce (Jovan Adepo), und Lewis Ford (Wyatt Russell), die weiter an ihrer Mission festhalten. Ziel ist der zu einem Radarturm umfunktionierte Kirchturm, den sie zu sprengen versuchen.
Am Kirchturm angekommen muss die Gruppe aber schnell feststellen, dass herkömmliche Nazis nicht ihr größtes Problem sind. Unter der Erde erstreckt sich ein geheimes Labor, in dem an Menschen experimentiert wurde, um sie zu unsterblichen Supersoldaten zu machen.
»Wer Wolfenstein mag, mag auch diesen Film«
Auf Rotten Tomatoes konnte Operation Overlord einige ordentliche Reviews einfahren. Besonders auf Seiten der Presse stößt der Action-Horrorfilm auf viel Liebe und erreicht 82 Prozent. Die User-Ratings sind kritischer und pegeln sich bei gerade mal 67 Prozent Zustimmung ein.
Das sagen die Kritiker:
- David Day von Horror Movie Talk: »Wenn euch Wolfenstein auch nur ansatzweise gefallen hat, wird euch auch dieser Film gefallen. Actionfans kommen hier voll auf ihre Kosten. Wer auf Body-Horror steht, ist hier genau richtig. Wer hingegen einen tiefgründigen Film sucht, wird hier nicht fündig.«
- Andrea Thompson von Chicago Reader: »Overlord greift viele bekannte Elemente auf und kreiert daraus einen Mix, der gleichermaßen blutigen Spaß, packende Spannung, Zombie-Horror und erschreckende Darstellungen des modernen Krieges bietet.«
- Chris Nashawaty von Entertainment Weekly: »Eine überraschend gelungene Mischung aus altmodischen Kriegsfilm-Klischees und bewusst abstoßenden Horror-Schockmomenten. Macht riesigen Spaß.«
Das sagt die Community:
- Aidan Q: »Wer sowohl Horror- als auch Kriegsfilme mag, wird an diesem Film viel Freude haben. Die Action ist gut inszeniert, die Darsteller liefern solide Leistungen ab, und die Handlung ist unterhaltsam und leicht zu verfolgen, wenn auch ein wenig abgedroschen.«
- L S: »Solide, aber nicht ganz so düster, wie es sein müsste. Abgesehen von den ganzen lieblosen Anachronismen ist es eine gute Geschichte, die aber in der letzten halben Stunde ins Alberne abdriftet. Wenn ihr nichts anderes zu gucken habt, schaut es euch an.«
- Unbekannt: »Bietet gerade genug Charakter und Handlung, um interessant zu bleiben. Persönlich finde ich jedoch, dass der Nazi-Experiment-/Horror-Aspekt in anderen Filmen besser umgesetzt wurde. Trotzdem ein unterhaltsamer, übertrieben brutaler Popcorn-Film.«
Ihr solltet Project Overlord also vielleicht nicht ganz so ernst nehmen, wenn ihr euch in den nächsten Tag vor euren heimischen Fernseher setzt.
Geschrieben wurde der Actionfilm von Billy Ray (Flightplan, Die Tribute von Panem) und Mark L. Smith (Motel, Twisters). Regie übernahm Julius Avery (Samaritan) und J. J. Abrahms (10 Cloverfield Lane, Star Wars, Star Trek) trat als Produzent auf.
In weiteren Rollen seht ihr Mathilde Ollivier (Boss Level), John Magaro (The Bride, The Umbrella Academy) und Pilou Asbæk (Aquaman: Lost Kingdom).
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