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Overwatch - Aus den Trümmern des Titanen

Blizzard wagt sich mit Overwatch in ein neues Universum abseits von Warcraft, Starcraft oder Diablo und versucht sich erstmal an einem Team-Shooter. Aber was ist Overwatch genau und stecken da noch Reste des eingestellten Titan-MMOs drin?

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Eigentlich hätte die Blizzcon 2014 eine gemütliche Veranstaltung werden können - ohne Overwatch. Niemand hätte sich beschwert, wenn sich die Firmenchefs anlässlich der Jubiläen von Warcraft (20 Jahre) und World of Warcraft (10 Jahre) einfach gegenseitig auf die Schultern geklopft hätten und sich von den Fans feiern lassen.

Doch dann sorgt Chris Metzen - bei Blizzard unter anderem für die Hintergrundgeschichten und Spiele-Universen verantwortlich - bei der Blizzcon-Eröffnung für die große Überraschung: Mit Overwatch traut sich die Firma ins Territorium von Team-Shootern wie Team Fortress 2 und erfindet nebenbei gleich ein neues Spiele-Universum.

Kampf um die Welt

Die Prämisse von Overwatch ist simpel: Zwei Teams von Superhelden stehen sich in typischen Multiplayer-Arenen gegenüber. Gezeigt wird in der Blizzcon-Präsentation ein offensichtlich recht traditioneller »Capture the Object«-Spielmodus names Frachtbeförderung. Dabei muss ein angreifendes Team Fracht zu einem bestimmten Punkt auf der Karte bringen, während das andere Team dies verhindern soll. Der zweite bislang bekannte Modus heißt Punkteroberung, eine klassischen Conquest-Variante, bei der bestimmte Punkte auf der Karte erobert und gehalten werden müssen.

Auch bei den Arenen selbst gibt es eher wenig Überraschungen: Zu sehen sind etwa ein Ägypten-Level (Tempel des Anubis), ein Japan-Szenario (Hanamura) und ein futuristisches London (King's Road).

Ungewöhnlich ist allerdings die Optik von Overwatch. Blizzard hat sich für einen pastellbunten Knuddel-Look entschieden, der am ehesten an Pixar-Filme wie Wall-E oder Oben erinnert. Die ziemlich lange Filmsequenz bei der Blizzcon-Vorstellung könnte mit ihren unglaublichen Details und bombastischen Action-Szenen tatsächlich fast genauso bei Pixar oder Disney entstanden sein.

Helden im Clinch

Deutlich weniger traditionell als das Spielprinzip sind allerdings die Protagonisten von Overwatch, schließlich handelt es sich um Superhelden. Die benutzen offenbar sowohl Technologie als auch Magie, um sich in den Arenen durchzusetzen. Da ist zum Beispiel der Zwerg Thorbjörn, der die klassische Ingenieur-Rolle übernimmt und zum Beispiel Geschütztürme baut.

Die Attentäterin Widowmaker erinnert an die Heldin aus dem eingestellten Starcraft Ghost, sie benutzt neben ihrem Scharfschützengewehr auch einen Enterhaken, um sich schnell durch die Levels zu ziehen. Und Symmetra ist ein Unterstützungs-Charakter, der Fallen legen und Teleporter aktivieren kann, damit die Teamkollegen schneller zum Ziel kommen.

Zaubern gegen Technik

Etwas esoterischer als die Technik-Fähigkeiten sind zum Beispiel die Kräfte von Hanzo, einem japanischen Bogenschützen. Der kann nämlich durch Wände sehen und so Feinde aufspüren. Zenyatta dagegen erinnert an einen Kampfmönch, im auf der Blizzcon gezeigten Video schwebt er sogar im Yogasitz über dem Boden. Und der finsterere Reaper benutzt eine Art Bullettime, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Kurz: Die Fähigkeiten der Helden sind ziemlich unterschiedlich - eine Design-Herausforderung für die Entwickler! Allerdings ist gerade Blizzard dafür bekannt, sich für die Balance genug Zeit zu lassen.

Ganz allgemein sind die Helden aber in vier Klassen aufgeteilt: Offensiv, Defensiv, Tank und Unterstützung.

Zudem wird es im Jahr 2015 einen Betatest (Anmeldung auf der offiziellen Webseite) eben, der beim Einregeln der Feinheiten helfen soll. Beeindruckend ist schon in der Blizzcon-Demo die hohe Spielgeschwindigkeit. Die Charaktere hauen sich in atemberaubendem Tempo knallbunte Spezialfähigkeiten und Zauber um die Ohren, so schnell ging es bisher in kaum einem Blizzard-Titel zu.

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