Normalerweise zieht man als Beschwörer in Path of Exile 2 mit einer überschaubaren Truppe von vielleicht 10 bis 15 Skeletten durch die Gegend. Dem bekannten Streamer Empyriangaming und seinen fünf Mitstreitern war das allerdings deutlich zu wenig.
Also setzten sie sich hin, rechneten ein bisschen herum und feilten an ihren Builds, bis sie die Ressourcenkosten für jeden einzelnen Minion in den einstelligen Bereich drückten. Kombiniert mit maximal gestapelten Ressourcen ergab das ein gigantisches Rekrutierungspotenzial.
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Path of Exile 2 ist jetzt viel BESSER - Fazit-Video zur Early-Access-Version 0.5
Ein Bild alle paar Sekunden
Dass die Idee einen kleinen Haken hatte, merkte die Truppe recht schnell: Schon als Empyriangaming alleine 255 Skelette beschwor, ging die Performance komplett in die Knie. Das Spiel lief nur noch wie ein Stop-Motion-Film, während die Server Sekunden brauchten, um seine Eingaben überhaupt zu verarbeiten.
Das hielt die Sechser-Gruppe natürlich nicht davon ab, das Ganze auf die Spitze zu treiben. Sie schlossen sich zusammen und beschworen gemeinsam mehr als 2.000 Skelette gleichzeitig auf den Schirm, und die Performance ging komplett in die Knie. Eine einfache Ausweichrolle dauerte eine geschlagene Minute, bis sie tatsächlich auf dem Bildschirm ausgeführt wurde.
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Die Falle schnappt zu
Statt den Versuch abzubrechen, verlegten die Spieler das Experiment kurzerhand in den eigenen Hideout – und bauten eine perfide Falle. Empyriangaming stellte das seltene und extrem begehrte Item Mageblood für den lächerlichen Preis von gerade einmal einem Divine Orb in den Trade-Shop.
Natürlich dauerte es keine paar Sekunden, bis die ersten Schnäppchenjäger angebissen hatten. Sobald die eingeladenen Käufer das Versteck des Streamers betraten, um den Deal abzuwickeln, erwartete sie der reine PC-Kollaps.
Die Rechner der Arglosen gaben unter der Last von 2.000 gerenderten Skeletten sofort auf, die Bildraten brachen komplett ein und die Spieler hingen im endlosen Lag fest – während sich die Truppe im Voice-Chat köstlich amüsierte.
Gegen die Regeln verstößt das Ganze streng genommen übrigens nicht, schmerzhaft für die Grafikkarte der Opfer war es trotzdem. Bleibt abzuwarten, ob die Entwickler von Grinding Gear Games hier bald mit einem harten Minion-Cap nachhelfen.
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