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Fazit: Pathfinder: Kingmaker - Zu schwer und zu komplex?

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Fazit der Redaktion

Benjamin Danneberg
@Space_4_Games

Bislang konnte ich in Pathfinder: Kingmaker keine ernsthaften Bugs oder extremen Balancing-Probleme feststellen. Mit der richtigen Formation der Gruppe, kleinteiligem Kampfmanagement und einem guten Verständnis der Mechaniken (unter anderem auch durch Studium der Tooltips) habe ich bislang alle Kämpfe erfolgreich bestritten - sogar den gegen die Magier der Technikliga. Nun gut - ich habe nicht sofort gegen sie gekämpft... Aber genau das macht die Faszination von Pathfinder: Kingmaker bislang für mich aus: Schaffe ich einen Kampf nicht, muss ich andere Optionen ausprobieren.

Es gibt diese Lösungen, ich muss aber danach suchen. Ob das im weiteren Spielverlauf so bleibt, ob die Entscheidungen weiter so knallharte Konsequenzen haben wie bisher, das muss sich noch zeigen. In unserem ausführlichen Test, den wir nächste Woche für euch haben werden, klären wir diese und weitere offene Fragen. Für den Moment gilt aber: Wer ein CRPG gesucht hat, dass an Komplexität in den Wechselwirkungen und Konsequenzen seinesgleichen sucht, wer sich gern in Spielmechaniken reinwühlt, wer es liebt, dass kleinste Details den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage machen können und sich nicht scheut, zu scheitern um es dann neu zu versuchen, der wird bestens bedient.

Wer hingegen einen leichten Spieldurchgang sucht und sich nicht mit Zahlen, Würfelwürfen, Gesinnungsauswirkungen und permanenten Attributschäden herumschlagen will, dem empfehle ich den Story-Modus. Darüber hinaus haben die Entwickler bereits Anpassungen durch Patches angekündigt. Ich hoffe allerdings, dass es sich dabei nur um wirklich sinnvolle Änderungen handelt und nicht etwa Kurzschlussreaktionen aufgrund negativer Spieleräußerungen. Denn Pathfinder: Kingmaker fühlt sich nach ca. 20 Stunden wie der Beginn einer epischen Reise voll echter Herausforderungen an. Ich hoffe, dass das so bleibt oder vielleicht sogar noch besser wird.

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