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Grandioser Steam-Shooter bekommt 12 Jahre nach Release plötzlich ein Abo-Modell, obwohl der Nachfolger längst raus ist - und viele gehen auf die Barrikaden

Payday 2 bietet jetzt völlig überraschend alle DLCs für monatliche Zahlung an.

Viel DLC für wenig Geld: Das neue Abo bei Payday 2 soll eine Alternative zum Kauf darstellen, aber längst nicht alle Fans finden die Entscheidung gut. Viel DLC für wenig Geld: Das neue Abo bei Payday 2 soll eine Alternative zum Kauf darstellen, aber längst nicht alle Fans finden die Entscheidung gut.

»Wir gehen jede Wette ein, dass ihr das nicht auf eurer Bingo-Karte für 2025 hattet«, leiten die Entwickler von Payday 2 ihre Ankündigung ein, dass es künftig ein Monatsabo für den 12 Jahre alten Raubzug-Shooter geben wird.

Ganz offensichtlich ist also auch dem Hersteller sehr bewusst, dass mit dieser Move mehr als überraschend kommt – und auch längst nicht allen Fans schmecken wird.

Ein Preis, alle DLCs

Die monatliche Zahlung von 4,59 Euro gewährt künftig Zugriff auf alle bisher erschienenen DLCs – das sind rund 80 Pakete mit Waffen, Missionen und kosmetischen Items, die zwischen dem Launch von Payday 2 im Jahr 2013 und heute erschienen sind.

Zum Vergleich: Würde man sie alle auf einen Schlag kaufen, käme man bei Steam auf einen Gesamtbetrag von rund 250 Euro.

Video starten 16:04 Payday 3 im Nachtest - Video: Wird der Shooter endlich seinem großen Namen gerecht?

Man wolle »eine kostengünstige Alternative schaffen« für Spieler, die noch unentschlossen sind, ob sie sich länger an Payday 2 binden möchten, so die Entwickler. Man betont, dass sich ansonsten nichts am Geschäftsmodell ändert – auch nicht für DLC-Käufer.

Günstig ist der Deal zweifellos: »Ganz ehrlich: Wäre ich jemand, der einfach nur für ein Weilchen die ganzen DLCs spielen, aber nicht alle gleich kaufen will, würde ich mir das durchaus zulegen«, schreibt ein User auf Reddit. Doch anderswo häuft sich die Kritik.

Gutes Angebot mit einem Haken

»Ja, es ist ein gutes Angebot. Aber, dass sie an so etwas arbeiten, anstatt endlich den Offline-Modus von Payday 3 in Angriff zu nehmen...«, schreibt ein Nutzer.

Der 2023 veröffentlichte Nachfolger zu Payday 2 gilt als unausgegoren und sträflich vernachlässigt. Seit dem halbgaren Release im September 2023 hangelt sich der Shooter notdürftig von Update zu Update, ohne die Wünsche und Ansprüche der Community wirklich erfüllen zu können. Die Steam-Spielerzahlen liegen zudem um ein vielfaches unter denen von Payday 2.

Dass Payday 2 ein Abo-Modell einführt, während der eigentlich aktuellere Ableger ums Überleben und mit negativen Reviews kämpft, spaltet die Community.

»Erzählt es nicht Paradox«

Im Steam-Forum zur Ankündigung kocht geradezu die Stimmung. »Erzählt nur bitte Paradox nichts davon«, witzelt ein User in Anspielung auf die oft umstrittene DLC-Politik der bekannten Strategie-Schmiede.

Andere kommentieren weitaus deutlicher: »Zur Hölle, nein«, schreibt ein Fan. Ein anderer fragt erzürnt: »Wie könnt ihr euch für sowas bitteschön nicht schämen?«

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PayDay 2

Genre: Shooter

Release: 13.08.2013 (PC), 11.06.2015 (PS4, Xbox One), 23.02.2018 (Switch), weitere ...