Playerunknown's Battlegrounds - Mikrotransaktionen sollen immer kosmetisch bleiben

Laut Entwickler Changhan Kim werden sich Echtgeld-Käufe in PUBG niemals auf Gameplay-Mechaniken auswirken.

von Dimitry Halley,
05.12.2017 09:43 Uhr

PUBG gilt für viele als Paradebeispiel eines Community-Lieblings. Aber selbst mit Lootboxen?PUBG gilt für viele als Paradebeispiel eines Community-Lieblings. Aber selbst mit Lootboxen?

In einem Entwickler-Q&A äußern sich der PUBG-CEO Changhan Kim sowie Lead Game Designer Junhyuk Choi kurz und bündig zur Zukunft des Battle-Royale-Shooters. Dabei gehen sie auf die aktuell heiß diskutierte Frage nach weiteren Lootbox-Inhalten ein: Künftige Lootcrates in Playerunknown's Battlegrounds werden lediglich kosmetische Gegenstände enthalten, und niemals spielerisch relevante.

Damit reagieren die Entwickler auf einen Streitpunkt, der seit der Gamescom 2017 im Raum herumgeistert. Damals hatte das Team entgegen ursprünglicher Ansagen für einen begrenzten Zeitraum kosmetische Lootboxen im Rahmen des Gamescom Invitational angeboten. Gleichwohl wird damit die Rückkehr kosmetischer Lootcrates ziemlich wahrscheinlich:

"Wie ihr mit Sicherheit wisst, werden wir niemals etwas in Lootboxen verkaufen, was das Gameplay beeinflussen könnte. Allerdings gibt's eine ziemlich große Nachfrage nach kosmetischen Items. Im ersten Schritt müssen wir jetzt den finalen Release anstreben, danach sind aber neue Items geplant."

Kim äußert sich außerdem zum von Fans geforderten Trainingsmodus. In seinen Augen liege der Charme von PUBG gerade darin, unvorbereitet ins Gefecht geworfen zu werden. Allerdings höre man die Wünsche der Fans und denke über Features wie Shooting-Range und Co. nach. Und zu guter Letzt gab es auch Statements zur Philosophie, mit der neue Waffen ins Spiel implementiert werden:

"Wir konzipieren neue Waffen, um Defizite im vorhandenen Arsenal an Schießeisen auszugleichen - und nehmen dabei Rücksicht auf Sinn und Funktionsweise jeder einzelnen Waffe. Natürlich spielen auch unsere eigenen Wunschkandidaten dabei eine Rolle. Egal, ob populär oder speziell, hier arbeiten viele Leute mit unterschiedlichen Waffenvorlieben, es gibt also einen großen Pool möglicher neuer Knarren. Einige fallen dabei weg, weil sie die Balance zu sehr gefährden würden. Wir wissen, dass viele koreanische Spieler gerne die K2 sehen würden. Sie gehört definitiv zu unserer engeren Auswahl, allerdings gibt es die Gefahr der funktionalen Überschneidung mit bereits vorhandenen Waffen, wir müssen uns hier also um Diversität im Design bemühen."

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