Radical Heights - Battle-Royale-Shooter der Lawbreakers-Macher erscheint heute

Nachdem Lawbreakers gescheitert ist, versucht Boss Key mit Radical Heights dem Battle-Royale-Genre ihren Stempel aufzudrücken. Doch wie gesättigt ist der Markt?

von Martin Dietrich,
10.04.2018 13:38 Uhr

Radical Heights - Angespielt-Video: Ist das ein Scherz oder meinen die das ernst? 4:10 Radical Heights - Angespielt-Video: Ist das ein Scherz oder meinen die das ernst?

Radical Heights heißt das neuste Projekt von Boss Key Productions, die erst vor Kurzem erklärten, dass sie ihren Arena-Shooter Lawbreakers erstmal nicht weiterentwickeln wollen und ein neues Spiel in der Pipeline haben.

Damit ist das Free2Play-Spiel Radical Heights gemeint, welches noch heute auf Steam im Early Access erscheinen wird. Im Gegensatz zu Lawbreakers ist Boss Key bei Radical Heights ihr eigener Publisher. Ein erster Gameplay-Trailer haben die Macher bereits veröffentlicht.

Sehr frühe Entwicklungsphase

Die Entwickler sprechen sogar von einem »X-Treme Early Access« und erklären, dass die grundlegende Gameplay-Erfahrung zwar komplett wäre, aber alles darüber hinaus noch unfertig ist. Daher sollen sich Spieler nicht wundern, wenn sie über viele Platzhalter-Grafiken stolpern und sich auch noch der Sound, die Animationen und einige Kartenabschnitte in einem sehr rohen Zustand befinden.

Radical Heights spielt im Jahr 2023 und versetzt die Spieler in die Rolle eines Gameshow-Teilnehmers. Und da die Entwickler die Zeichen der Zeit erkannt haben, handelt es sich natürlich um eine Battle-Royale-Gameshow. Mehrere Spieler müssen sich auf einer großen Karte duellieren, bis nur noch ein Team oder eine Person übrig ist. Der aktuelle Hype um die 80er Jahre ist den Entwickler scheinbar auch nicht entgangen und deshalb ist die gesamte Show um dieses Jahrzehnt aufgebaut.

Somit können Spieler auf BMX-Räder fahren, auf Trampolinen herumhopsen und sich hinter grellen Neon-Farben verstecken.

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Gameshow-Minispiele in der Spielwelt

Die Besonderheiten von Radical Heights sollen zum einen bei dynamischen Gameshow-Momenten liegen. Glücksräder, Preistüren oder andere kleine Minispiele sollen den gewöhnlichen Battle-Royale-Betrieb auflockern und eine neue taktische Komponente mitbringen.

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Nimmt man an diesen zufällig erscheinenden Minispielen teil, warten bei erfolgreichem Abschluss Gewinne auf den Spieler. Die Kontrahenten können aber das ganze Geschehen von außen beobachten, im richtigen Moment zuschlagen und die Beute klauen.

Geld-Einsatz als taktische Komponente

Darüber hinaus spielt Geld eine wichtige Rolle und lässt sich auf vielfältige Weise einsammeln und ausgeben. Jedes Match startet mit einem komplett leeren Portemonnaie. Quer über die Spielwelt sind Geldsäcke verteilt, die das eigene Konto ein wenig auffüllen. Außerdem lassen sich die Moneten über die Gameshow-Minispiele und durch das Eliminieren von feindlichen Spielern verdienen.

Geld kann zum einen zu Verkaufsautomaten gebracht werden. Dort lassen sich unterschiedlich starke Waffen und Rüstungsteile kaufen. Die Benutzung der Automaten löst jedoch ein recht lautes Geräusch aus und lockt andere Spieler an. Das Cash lässt sich auch zu Bankautomaten bringen und ist bei erfolgreicher Transaktion vor Dieben geschützt.

Das Geld, welches auf der Bank liegt, kann für kosmetische Items ausgegeben, oder aber ins nächste Match mitgenommen werden. Zwar beginnt jede Runde mit null Dollar im direkten Spielerinventar, doch können Spieler die Bankautoamten auch nutzen, um Geld abzuheben und sich so relativ schnell einen Vorteil gegenüber allen anderen Kontrahenten zu verschaffen. Somit können sie schon zu Beginn einen Verkaufsautomaten besuchen und sich mit Waffen oder Rüstungen eindecken.

Bei einer siegreichen Runde verdoppelt sich der Betrag im Portemonnaie. Daher kann es sich lohnen, im Laufe eines Matches extra viel Geld abzuheben, um den Gewinn zu maximieren. Natürlich kann diese Taktik auch ins Gegenteil umschwenken und den Verlust in die Höhe treiben.

Founder's-Pack für 15 US-Dollar

Radical Heights setzt als Free2Play-Titel auf Mikrotransaktionen, die aber im Moment nur auf kosmetische Items basieren. Diese lassen sich entweder über die Ingame-Währung, oder mit Echtgeld kaufen.

Interessierte können sich für 15 Dollar (Euro-Preis bisher nicht bekannt) auch ein Founder's Pack zulegen, welches einige exklusive Items freischaltet.

Quelle: Boss Key

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