Bereits 2018 startete Reentry in den Early Access auf Steam, wo es sich über die Jahre eine kleine, aber leidenschaftliche Fanbase aufgebaut hat - von den knapp 1.000 abgegebenen Wertungen sind 97 Prozent positiv.
Als mutiger Astronaut lernt ihr in diesem Spiel alles, was notwendig ist, um im Weltraum zu überleben. Und das ist eine ganze Menge. Bereits seit zehn Jahren wird an der ambitionierten Raumschiff-Simulation herumgeschraubt und vielleicht braucht ihr genauso lang, um vollständig hinter jede Mechanik des Spiels zu steigen.
Zwischen Simulator und Spiel
Reentry ist nämlich nicht einfach nur ein Spiel zum heiteren Zeitvertreib. Wie das Entwicklerstudio Lyra Creative selbst auf der Steam-Seite schreibt, basiert euer Raumfahrzeug im Spiel auf echten Vorbildern und das bezieht sich nicht nur aufs Äußere.
Solche Gefährte sind hoch-komplexe Maschinen, die nur durch das Zusammenspiel unzähliger Systeme laufen können. Diese zu meistern, ist eure Aufgabe. Nachdem ihr im Spiel die »Spacecraft Academy« abschließt, bekommt ihr für jedes Raumfahrzeug ein eigenes Handbuch und lernt, wie ihr es bedient und damit das Weltall erkundet.
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Reentry: Die realistische Raumfahrt-Simulation feiert nach zehn Jahren Entwicklungszeit den Release
Selbst die Checklisten, die ihr im Spiel an die Hand bekommt, basieren auf den Listen, die echte Astronauten nutzen.
Dennoch soll Reentry die Realität nicht zu 100 Prozent darstellen. Damit euch der Kopf nicht allzu sehr raucht, führen euch interaktive Elemente im Spiel Stück für Stück durch das Prozedere, beginnend beim Raketenstart bis hin zur Landung.
Das Spiel ist dabei in verschiedene Kampagnen unterteilt, die sich ebenfalls echte Ereignisse zum Vorbild nehmen. Darunter beispielsweise das erste bemannte Raumfahrtprogramm der Vereinigten Staaten, Project Mercury und die Apollo-Mission, bei der die ersten Menschen auf dem Mond landeten.
Entsprechend komplex sind aber auch die Anforderungen an euch. Macht ihr Fehler, kann's ganz schnell zu Ende gehen mit eurer Spritztour.
In der Ankündigung des finalen Releases bedankt sich Entwickler Petri Wilhelmsen, der hinter dem Indie-Studio Lyra Creative steckt, bei der Community:
Das Spiel hat sich nach und nach zu etwas viel Größerem entwickelt, als ich es mir je für einen einzelnen Entwickler hätte vorstellen können. Ich habe mich dabei aber nie allein gefühlt. Von Anfang an wart ihr, die Community, an meiner Seite, habt mir geholfen, das Spiel zu gestalten, mich unterstützt und wart auf die eine oder andere Weise Teil des Projekts. Dafür danke ich euch von Herzen!
In Zukunft sollen noch mehr Ereignisse aus der Geschichte in Reentry integriert werden, wie beispielsweise auch aus der russischen Raumfahrt. Dazu müssen allerdings noch einige lizenzrechtliche Dinge geklärt werden, wie Wilhelmsen in einem Q&A-Video verrät.
Mit dem Start in Version 1.0 sind jetzt erst einmal die letzten Stellschrauben für die verfügbaren Missionen festgezogen. Aktuell erreicht ihr in der Vollversion von Reentry in Project Mercury den Orbit, führt in Project Gemini mit eurem Raumschiff die ersten Kopplungsmanöver im Weltraum aus und landet in Project Apollo auf dem Mond.
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