Ich bin ein riesiger Fan von Actionfilmen. Mit meinen 27 Jahre habe ich die Glanzzeiten von Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone nur leider nicht wirklich selbst erlebt. Meinen eigenen Arnie finde ich dafür jetzt in Alan Ritchson und der liefert mir wirklich zuverlässig geballte, kreative Haudrauf-Action.
Und da ich jede Staffel von Reacher wie ein Schwamm aufsauge – zuletzt Season 4 – musste ich mir natürlich auch anschauen, wie seine Kloppereien in seinem neuen Kinofilm Runner
auf der großen Leinwand wirken. Nur zwei Worte: Das fetzt!
Runner ist brachiale Action mit einer Prise Humor
Kurz und knapp: Worum geht’s? Als Kurier verdient sich der Ex-Elitesoldat Hank Malone (Alan Ritchson) sein täglich Brot. Eines Tages bekommt er von dem medizinischen Kurier-Kollegen Ben Bishop (Owen Wilson) eine Anfrage für den Transport eines Spenderorgans, das einem kleinen Mädchen das Leben retten soll.
Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn ein gefährliches Verbrechersyndikat hat es ebenfalls auf das Organ abgesehen und heftet sich an die Fersen der beiden. Doch Hank und Ben geben nicht auf.
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»Dieser Trailer ist der Hammer!« – Reacher-Star Alan Ritchson verbündet sich im neuen Actionfilm Runner mit Comedy-Legende Owen Wilson
Das Beste an Runner ist die Dynamik zwischen Alan Ritchson und Owen Wilson. Während Ritchson wie gewohnt den grummeligen und hart gesottenen Actionhelden gibt, bringt Wilson den nötigen Humor mit und hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen.
Da bleibt dann auch die ein oder andere absurde Zwischenszene nicht aus. Welche das genau sind, behalte ich an dieser Stelle natürlich für mich.
Tatsächlich erinnert der Film in vielerlei Hinsicht sogar an Reacher – das reicht von Hanks Hintergrund beim Militär bis hin zu seiner extrem brutalen Ader. In der Amazon-Serie habe ich Jack Reacher bereits dabei zugesehen, wie er einen Ganoven durch ein Zellengitter zieht und die Ohren halb abreißt.
Ähnlich erfinderisch geht auch Hank vor: Neben seinen militärischen Nahkampftechniken macht er alles zur Waffe, was er in seiner unmittelbaren Umgebung findet – selbst einen Fahrradsattel.
Achtung, Verwechslungsgefahr! Weil es bei uns im Büro auch schon zur Verwirrung kam: Anfang September erschien bei Amazon bereits der Action-Thriller The Runner
mit Gal Gadot, der jedoch gar nicht gut ankam und zufällig fast genau so heißt wie der neue Film von Alan Ritchson. Die Kritiker-Reviews bei THE Runner sind nur zu 9 Prozent positiv und Zuschauer sind mit 31 Prozent ebenfalls nicht wirklich begeistert. Da sieht es bei nur
Runner mit 76 und 89 Prozent schon deutlich besser aus.
Allerdings müsst ihr hier trotzdem mit einem formelhaften Actionfilm rechnen. Was das heißt? Die Handlung ist nicht wirklich überraschend und recht vorhersehbar. Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, erfinden auch die Figuren das Rad nicht neu und sind sehr stereotypisch angelegt.
Wenn euch jedoch der Sinn nach kurzweiliger Popcorn-Action mit einem Schuss Comedy und spannenden Kämpfen im gewohnten Reacher-Style steht, dann kommt ihr in Runner voll auf eure Kosten! Den Film könnt ihr euch seit dem 17. September 2026 in den deutschen Kinos anschauen.
PS: Ihr werdet euch wirklich wundern, wie viel so eine Transport-Box für Organe aushält. Das ist wirklich faszinierend.
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