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Fazit: Für das Reboot von Saints Row befürchte ich das Schlimmste

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Fazit der Redaktion

Valentin Aschenbrenner
@valivarlow

Wäre Saints Row kein Reboot, würde ich dem Spiel vorwerfen, dass es auf der Stelle tritt. Doch das ist genau genommen nicht richtig. Immerhin hat sich Entwickler Volition mit Saints Row 4 und Gat out of Hell bereits in völlig neue Gefilde und sogar an spielerische Experimente gewagt. Das 2022er-Saints Row tritt also nicht auf der Stelle, es geht sogar ein paar Schritte zurück. 

Klar, grafisch ist es definitiv hübscher als Saints Row 3 und vor allem die komplexen Anpassungsmöglichkeiten von Charakter, Autos und Waffen beglücken mein Tuning- und Künstlerherz. Doch dass sich Volition scheinbar wenig bis gar nicht weiterentwickelt hat, was das Gameplay, das Missions-Design und die Gestaltung der Open World angeht, frustriert mich als Fan der Reihe ungemein. Gerade, weil Saints Row ein Reboot wird. Denn wird die Reihe nach einer viel zu langen Pause jetzt gegen die Wand gefahren, wird der Schaden viel größer, als wenn sich Volition einfach noch ein paar Jahre Zeit gelassen hätte.

Warum gibt es nach mittlerweile vier Teilen der Reihe noch immer kein Deckungssystem? Wieso wurde nicht an Trefferfeedback oder der Physik geschraubt? Gab es für Haupt- und Nebenmissionen keine besseren Ideen, als das aufzuwärmen, was Fans der Reihe bereits zum Erbrechen gespielt haben? Saints Row sollte sich meiner Meinung nach weniger auf Gimmicks und eine altbekannte und ausgelutschte Formel verlassen, sondern sich an neue spielerische Facetten wagen.

Natürlich hat Saints Row noch ganz andere Probleme. In Bezug auf die eigene Spielgruppe hat sich Volition beispielsweise komplett zwischen die Stühle gesetzt. Natürlich versuche ich in Bezug auf den Release im August 2022 optimistisch zu bleiben, doch es fällt mir zunehmend schwer.

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