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»Saints Row musste sterben« - Chef von Space Marine 2 sieht keine Zukunft für den GTA-Konkurrenten

Matthew Karch von Saber Interactive sieht den Grund für das Ende von Saints Row in den zu hohen Ambitionen.

Das Reboot von 2022 war wohl der letzte Versuch, die Reihe wiederzubeleben. Das Reboot von 2022 war wohl der letzte Versuch, die Reihe wiederzubeleben.

Saints Row galt lange als einer der wenigen Konkurrenten von Grand Theft Auto und konnte mit seinen ersten Teilen eine große Fanbase akquirieren. Nachdem es nach Saints Row 4 lange ruhig um die Reihe war, sollte 2022 das Reboot für neuen Aufwind sorgen. Doch das scheiterte letzten Endes an den Erwartungen seiner Community.

Matthew Karch, Chef von Saber Interactive, zieht in einem Interview vernichtende Schlüsse aus dem Debakel.

»Sie wussten nicht, was sie da bauten«

Saber Interactive und Volition, die für Saints Row verantwortlich waren, arbeiteten eine Zeit lang gemeinsam unter dem Dach der Embracer Group. Nach den enttäuschenden Verkaufszahlen von Saints Row wurde das Studio zunächst an Gearbox übertragen, bis es 2023 die endgültige Schließung bekannt gab.

In einem Interview mit Game Files Stephen Totilo spricht Karch über die Probleme, an denen das Franchise letzten Endes zerbrochen ist. Seiner Einschätzung nach gibt es keine Zukunft mehr für Saints Row.

Das Team von Saints Row ist weg. Es war viel zu teuer für das, was es eigentlich war. Sie wussten nicht, was sie da bauten. Sie hatte keine richtige Richtung. Es konnte nicht standhalten. Und wer soll ihnen nach diesem Desaster das nächste Spiel finanzieren?

Video starten 12:42 Saints Row - Test-Video zum Open-World-Reboot

Obwohl das Saints Row von 2022 keine rekordverdächtig schlechten Bewertungen erfahren hat, konnte es den Erwartungen der Community nicht gerecht werden und gilt heute als finanzieller Flop. Am Ende war es nicht in der Lage, die Entwicklungskosten zu tragen und das ist für Karch der entscheidende Faktor.

In einer idealen Welt wäre es schön, wenn jeder einen Job hätte. Aber Spiele mit neunstelligen Budgets erzielen einen achtstelligen Umsatz und das ist für viele Entwickler das Ende.

Die Zeiten, in denen man Geld in andere Spiele als vielleicht die GTAs dieser Welt gesteckt hat, sind vorbei. Es ist vorbei. Dieses Geschäft muss reifen. Wenn das nicht passiert, steckt das ganze Geschäft in Schwierigkeiten. Leider bedeutet das Entlassungen.

Letzten Endes ist die Spiele-Branche ein hart umkämpfter Markt. Besonders, wer mit Größen wie der GTA-Reihe konkurrieren will, geht ein hohes Risiko ein, das sich nicht immer auszahlt.

Wenn ihr mehr zu Saints Row selbst erfahren wollt, werft einen Blick in unseren Test, den wir oben verlinkt haben. In der Box findet ihr außerdem unseren Bericht zu den Entlassungen bei der Embracer Group im letzten Jahr und den DevPlay-Podcast, der euch Einblicke in die Finanzierung von Videospiel-Entwicklung gibt.

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