Valve bekommt in Europa neuen juristischen Ärger: In den Niederlanden hat die Stiftung Consumenten Competition Claims eine Sammelaktion gegen den Steam-Betreiber gestartet.
Unter dem Namen GameClaim will sie Entschädigung für niederländische PC-Spieler durchsetzen, die seit 2013 Spiele über Steam oder andere PC-Vertriebsplattformen gekauft haben. Nach einer Schätzung der Stiftung soll der Schaden für Verbraucher bei mehr als 220 Millionen Euro liegen.
Der Vorwurf ist nicht neu: Steam ist für viele Spieler durch Features wie Workshop und Freundesliste mehr als nur ein Shop, und genau diese starke Stellung soll Valve laut der Stiftung genutzt haben, um Preise im PC-Markt künstlich hochzuhalten.
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Das Steam Next Fest ist wieder da: Gerade warten tausende kostenlose Spiele darauf, von euch ausprobiert zu werden
Worum es in der Klage geht
Die Stiftung wirft Valve vor, seine dominante Marktposition auszunutzen: Laut GameClaim soll Steam in den Niederlanden einen Marktanteil von etwa 85 Prozent haben. Im Zentrum stehen sogenannte Meistbegünstigtenklauseln, also Vertragsbedingungen, die Entwickler und Publisher daran hindern sollen, ihre Spiele auf anderen Plattformen günstiger anzubieten als auf Steam.
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