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Satisfactory Early Access im Test - Aliens am Fließband

Wenn Factorio der Pixel-Schwerstarbeiter der Aufbausimulationen war, ist Satisfactory dann der auf Hochglanz polierte Edel-Industriemogul?

von Florian Zandt,
27.03.2019 15:45 Uhr

Nach den ersten paar Spielstunden sieht unsere Fabriksiedlung schon relativ ansehnlich aus. Im Hintergrund: Der Weltalllift, um den sich die bisher eher schlecht implementierte Story dreht.Nach den ersten paar Spielstunden sieht unsere Fabriksiedlung schon relativ ansehnlich aus. Im Hintergrund: Der Weltalllift, um den sich die bisher eher schlecht implementierte Story dreht.

Coffee Stain Studios machen endlich ernst - zumindest ein bisschen. Denn eigentlich ist das schwedische Entwicklerteam eher für Anarcho-Humor und Titel wie den hervorragend abstrusen Goat Simulator von 2014 bekannt.

Ihre Aufbau-Simulation Satisfactory präsentiert sich jedoch schon von Anfang an deutlich erwachsener. Trotzdem lassen es sich die Entwickler nicht nehmen, den auf dem Papier recht drögen Industrialisierungssimulator mit einer Prise Witz und Sarkasmus zu garnieren.

Early-Access-Check
Satisfactory ist für einen »richtigen« Test noch viel zu unfertig. Trotzdem wollen wir euch natürlich bei der Kaufentscheidung nicht im Stich lassen, schließlich kostet das Spiel schon jetzt bares Geld. Deshalb findet ihr hier einen »Early-Access-Test« - ohne Wertung, aber mit eindeutigen Aussagen zur aktuellen Qualität des Spiels.

Satisfactory - Factorio-Spaß mit 3D-Grafik 5:55 Satisfactory - Factorio-Spaß mit 3D-Grafik

Denn das Trainingsvideo, das ihr als auf einen fremden Planeten entsandter Engineer der ominösen Firma Ficsit Inc. zum Spielstart präsentiert bekommt, könnte so auch in einem Spiel der Fallout-Reihe laufen: Während ihr in einer Raumkapsel auf eine der drei auswählbaren Planetenoberflächen (Wüste, Urwald, gemäßigtes Terrain) zu saust, erklärt euch ein freundliches grünes Männchen, wie ihr eure neue Heimat am besten ausbeutet: ohne Rücksicht auf Verluste und mit der neuesten Fertigungstechnologie.

Im Namen des Scanners, des Meißels & des heiligen Hubs

Der Auftrag ist simpel: Allerlei Bauteile herstellen, einen gigantischen Weltalllift in die Landschaft pflanzen und damit Technik wie Rotoren, Motoren und Computerchips für das mysteriöse Project Assembly in die Atmosphäre schießen.

Im Hub könnt ihr sogenannte Meilensteine freischalten. Die ermöglichen euch den Bau neuer Gebäude, das Scannen nach neuen Ressourcen und die Herstellung von Bauteilen.Im Hub könnt ihr sogenannte Meilensteine freischalten. Die ermöglichen euch den Bau neuer Gebäude, das Scannen nach neuen Ressourcen und die Herstellung von Bauteilen.

Was sich dahinter verbirgt, wird in der derzeitigen Early-Access-Version von Satisfactory noch nicht mal im Ansatz klar. Allerdings haben die Macher versprochen, dass ihr euch nicht nur um effiziente Produktionsketten kümmern werdet, sondern auch eine waschechte Story erleben sollt. Bislang müsst ihr euch diese allerdings genau wie die Grundlage für eure Fließbandfertigung selbst zusammenbauen.

Zu Beginn des Spiels zerlegt ihr eure Raumkapsel, um aus den Bauteilen euren so genannten Hub herzustellen. Dort könnt ihr nicht nur Proben von Flora und Fauna erforschen und dadurch Baupläne freischalten, sondern auch Rohstoffe an der Werkbank per Hand weiterverarbeiten. Um an diese zu kommen, scannt ihr die enorm hübsche Umgebung zunächst nach Eisenerzvorkommen, baut die mit einem Meißel ab und gießt Eisenstangen oder -platten.

Daraus könnt ihr wiederum erste Gebäude wie die Ausrüstungswerkstatt bauen, in der ihr mobile Minatoren herstellt, die für euch im Boden nach Rohstoffen bohren. Das ist aber nur der erste Schritt in der Optimierung und Automatisierung der Produktionsketten. Denn wenn ihr euer Netz aus Fabrikgebäuden klug aufbaut, läuft wirklich alles automatisch ab.

Mit dem Schlepper und dem Truck gibt es bislang zwei motorisierte Gefährte im Spiel. Die steuern sich allerdings eher behäbig und sperrig.Mit dem Schlepper und dem Truck gibt es bislang zwei motorisierte Gefährte im Spiel. Die steuern sich allerdings eher behäbig und sperrig.

Ein Praxisbeispiel: Nachdem ihr einen der großen Miner auf einer Kupferader platziert habt, fördert dieser Roherz. Das leitet ihr mit frei platzierbaren Fließbändern an einen Schmelzofen weiter, in dem das Erz zu Kupferbarren verarbeitet wird. Die wiederum könnt ihr über Förderbänder an Konstruktoren schicken, die daraus Draht herstellen. Ein weiterer Konstruktor könnte daraus nun beispielsweise Kabel wickeln.

Nur im Epic Store
Satisfactory gehört zur immer länger werdenden Liste der Epic-Exklusivspiele. Entsprechend gibt's den Titel nicht bei Steam, GOG und Konsorten.

Netzwerker gesucht

Damit die Maschinen ihren Betrieb aufnehmen können, müsst ihr allerdings auch ein Netz aus Strommasten und Leitungen aufbauen. Die werden, zumindest bis ihr den Kohleabbau erforscht, von Biomassegeneratoren mit Saft versorgt.

Damit die wiederum laufen, müsst ihr die benötigte Biomasse in Form von Blättern und Holz in der Spielwelt zusammensuchen und wiederverwerten. Dieses Beispiel bildet nur die grundlegendsten Möglichkeiten des Spiels ab und lässt sich fast unendlich lange weiterführen.

Die drei unterschiedlichen Planetenoberflächen bieten nicht nur optische Abwechslung und sind echte Hingucker. Auch die Verfügbarkeit und Konzentration von Ressourcen ist jeweils anders.Die drei unterschiedlichen Planetenoberflächen bieten nicht nur optische Abwechslung und sind echte Hingucker. Auch die Verfügbarkeit und Konzentration von Ressourcen ist jeweils anders.

Um diese Gebäude freizuschalten, müsst ihr allerdings bestimmte Meilensteine erfüllen. Dafür sammelt und bastelt ihr eine vorgegebene Anzahl an Materialien zusammen, schickt diese im Hub ins All und schaltet dadurch weitere Technologiezweige frei. So erhaltet ihr nicht nur Zugang zu neuen Gebäuden aus den Kategorien Logistik, Energie oder Fertigung sowie zu Fahrzeugen und Rohstoffen, sondern auch zu Bauplänen für verbesserte Ausrüstungsgegenstände wie Farbpistolen oder Signalmarker.

Das alles klingt schon auf dem Papier furchtbar kompliziert und verschachtelt. Und auch in der Praxis solltet ihr euch vorher am besten einen richtigen Geländeplan anlegen. Sonst sind Materialstaus, Fließbandchaos und das Ausweichen auf die händische Herstellung von Ressourcen vorprogrammiert.

Der Hub ist der Startpunkt für alle erfolgreichen Bauunternehmungen und bietet euch je nach Upgradestufe eine Werkbank, eine Aufbewahrungstruhe und ein Forschungslabor.Der Hub ist der Startpunkt für alle erfolgreichen Bauunternehmungen und bietet euch je nach Upgradestufe eine Werkbank, eine Aufbewahrungstruhe und ein Forschungslabor.

Handarbeit solltet ihr aber um jeden Preis vermeiden, denn die ist wirklich enorm langsam und dröge. Hier sollte der Entwickler noch mit einem variableren Schwierigkeitsgrad für Anfänger nachbessern.

Umso leichter ist es allerdings, sich auf den fremden Planeten zurechtzufinden und zu überleben. Survival-Elemente gibt es bis auf eine Lebensenergieanzeige keine, und euch feindlich gesinnte Viecher sind enorm rar gesät - ein bisschen zu rar, um Waffen wie den Xeno-Basher oder die Rebar-Gun zu rechtfertigen. Immerhin bleibt euch so genug Zeit, die Schönheit der Alienlandschaften aufzusaugen. Denn hier hat Coffee Stain Studios wirklich ganze Arbeit geleistet.

Erster Trailer zur Aufbau-Simulation 2:14 Erster Trailer zur Aufbau-Simulation

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