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Sexuelle Belästigung - Battletech-Entwickler gibt Fehlverhalten zu, verlässt Studio

Nachdem er mehrere Frauen wiederholt belästigt hatte, verlässt Tyler Carpenter den Entwickler Harebrained Schemes. Die Vorwürfe seien alle wahr, so der Beschuldigte.

von Sebastian Zelada,
08.06.2018 13:41 Uhr

Einer der Designer von Harebrained Schemes verlässt das Unternehmen, nachdem er Vorwürfe der sexuellen Belästigung bestätigt hatte.Einer der Designer von Harebrained Schemes verlässt das Unternehmen, nachdem er Vorwürfe der sexuellen Belästigung bestätigt hatte.

Tyler Carpenter, ein Designer des Battletech-Entwicklers Harebrained Schemes, verlässt das Unternehmen nach drei Jahren. Mehrere Frauen hatten ihn der sexuellen Belästigung bezichtigt. Nun gab er die Taten vollumfänglich zu und seinen Job auf. Nachdem er verschiedene Frauen mit Textnachrichten bedrängt und eine Streamerin begrapscht hatte, führte nicht zuletzt die #MeToo-Bewegung dazu, dass sein Handeln ans Licht kam.

Gegenüber Waypoint bestätigte Carpenter die Anschuldigungen:

"Mein Bullshit ist nicht das, für das Harebrained Schemes steht oder das es toleriert und HBS hatte keine Ahnung, das irgendetwas davon passiert war. Deshalb, für das Wohl von HBS und das meiner Opfer, gebe ich meinen Job bei HBS mit sofortiger Wirkung auf. Es bedarf keiner weiteren Anfragen, denn ehrlich gesagt ist alles wahr."

Bedrängende Nachrichten auf Facebook

Die Twitch-Streamerin Sally Jordan nahm, gemeinsam mit anderen Personen, an einem von Carpenter moderierten Stream namens Exalted teil. Im Anschluss erhielt sie von ihm eine Menge ungewollter Nachrichten auf Facebook. Carpenter kommentierte ihre Fotos mit Worten wie »süßer Hintern« und schickte ihr Nachrichten im Chat. Während sie diese Dinge noch als »unheimliches Verhalten« abtat, überschritt Carpenter auf einer Party die nächste Grenze.

Exalted: Games of Divinity - Episode 1 - The Radiant Fulcrum von GeekSpaceTV auf www.twitch.tv ansehen

Auf einem Treffen für Rollenspiel-Streamer äußerte er sich vor anderen Leuten über ihren Körper. Als sie ihm sagte, dass ihr dies nicht gefalle, »lachte er darüber«, so Jordan und merkte an, er befinde sich in einer offenen Ehe. Jordan sei geschockt gewesen, dass er sich nicht darum scherte, wie sie sich fühlte.

Zudem griff er ihr auf einer privaten Party an den Hintern. Sie sagte ihm: »Nein, mir gefällt das nicht«, schrieb sie in einer Mail an den Produzenten des Exalted-Streams. Carpenter habe auf der Feier dann aber nur gelacht und gesagt: »Schade, dass es passiert ist.«

Die Mail versendete sie erst, nachdem die #MeToo-Bewegung im Zuge des Skandals um Filmproduzent Harvey Weinstein ein Schlaglicht auf sexuelle Belästigung warf. Erst zu dieser Zeit fasste sie den Mut zu diesem Schritt.

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