Hinter den Kulissen der Kampfszene
Der Kampfsportler Eric Oram unterrichtete Robert Downey Jr. zum Zeitpunkt der Veröffentlichung »Sherlock Holmes: Spiel im Schatten« bereits seit vielen Jahren im traditionellen Wing Chun Kung Fu. Diese Kampfkunst betont den Nahkampf und die effiziente Nutzung der gegnerischen Energie.
Am Set gab es zunächst Widerstand von der Filmcrew, da die hocheffizienten Bewegungen für die Kamera zu unauffällig wirkten. Die Lösung war eine Hochgeschwindigkeitskamera, die 500 Bilder pro Sekunde aufnahm. Die Stuntmen führten reale, ungebremste Schläge aus, die Downey Jr. mit echten Blocks abwehrte. Erst die Verlangsamung in der Postproduktion offenbarte die mechanische Eleganz der Verteidigung. Moriartys Stil protzt dagegen mit Härte und roher Kraft.
Roboter für den Absturz
Der anschließende Sturz stellte das visuelle Effektstudio Framestore vor enorme technische Herausforderungen. Um die Gesichter der Schauspieler im freien Fall in scharfer Zeitlupe zu zeigen, wurden Robert Downey Jr. und Jared Harris an zwei gigantischen KUKA-Roboterarmen befestigt. Diese Maschinen stammen eigentlich aus der Automobilproduktion.
In der Postproduktion wurden danach wochenlang die Haltegurte, Sicherheitskabel und Roboterarme digital aus den vor Greenscreen geschossenen Bildern entfernt, während die tosenden Reichenbachfälle als CGI-Effekt hinzugefügt wurden.
1:21
Auf Netflix gibt's mit Enola Holmes 3 inzwischen das dritte Spin-off der bekannten Sherlock-Geschichten
Der Sturz folgt damit inhaltlich der Vorlage von Schriftsteller Arthur Conan Doyle und ist bis heute eine der letzten Szenen, in denen wir Robert Downey Jr. in seiner Rolle als Sherlock Holmes zu sehen bekamen.
Denn ein dritter Teil der Guy-Ritchie-Filme kam bis heute nicht zustande, stattdessen war RDJ in den Jahren nach »Spiel im Schatten« als Marvel-Superheld Iron Man mit mehreren Produktionen beschäftigt. Am 16. Dezember 2026 kehrt er als Doctor Doom in »Avengers: Doomsday« ins Kino zurück.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.