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Seite 2: Shift 2 Unleashed im Test - Anschnallen hilft nix

Der Umfang: immens

Klassenvielfalt: Hier cruisen wir mit einem 1965er Shelby Cobra durch die Botanik. Klassenvielfalt: Hier cruisen wir mit einem 1965er Shelby Cobra durch die Botanik.

Die bekommen dafür ein enorm umfangreiches Paket, bestehend aus satten 72 Strecken und 125 Fahrzeugen. Zwar erschummelt sich Shift 2 diese eindrucksvollen Zahlen durch den Einsatz diverser Varianten ein und derselben Autos und Pisten (etwa drei unterschiedliche Ausführungen des Hockenheimrings), langweilig wird es trotzdem nicht so schnell. Zumal Slightly Mad im Kampagnenverlauf behutsam neue Spielelemente freischaltet und diese in abwechslungsreiche Turniere verpackt. So brettern wir etwa im »European Retro Lap« mit 80er-Jahre-Boliden durch die Botanik Deutschlands, Spaniens und Englands, meistern knackige Nachtrennen oder versuchen uns an der FIA-GT3-Serie, in der 16 statt der üblichen acht Supersportwagen an den Start gehen.

Shift 2 Unleashed - Test-Video 7:38 Shift 2 Unleashed - Test-Video

Nach rund 15 Spielstunden zieht sich die Kampagne aber dennoch in die Länge, vor allem, da Slightly Mad Strecken-Recycling in ganz großem Stil betreibt. Mehr als zwei Drittel der Kurse kennt man bereits aus dem ersten Shift. Das mag bei Originalszenarien wie Monza oder der Nordschleife des Nürburgrings noch durchgehen, schließlich besitzen die einen hohen Promibonus. Wenn aber selbst Fantasiekurse wie London oder Tokio 1:1 übernommen werden, dürfte das Käufern des Vorgängers sauer aufstoßen.

Das Tuning: vielseitig

Einen großen Schritt nach vorn macht die Werkstatt. Nicht nur die optischen Spielereien laden dank des komplexen Lack- und Vinyl-Editors zum Ausprobieren ein.

Das Leistungs-Tuning ist umfangreicher als im Vorgänger. Das Leistungs-Tuning ist umfangreicher als im Vorgänger.

Auch das Leistungstuning hat im Vergleich zum ersten Shift stark zugelegt. Denn statt wie bisher vorgefertigte Pakete zu kaufen, dürfen wir nun Einzelteile wie Nockenwellen, Lufteinlässe oder Turbolader verbauen, um gezielt das Gewicht zu reduzieren, die Beschleunigungskraft zu verstärken oder das Drehmoment zu optimieren. Angehende Kfz-Mechaniker freuen sich über in Echtzeit berechnete Telemetriedaten, die sie auch während des Rennens einblenden dürfen. Für die Menüführung gehören die Entwickler indes quer über den Asphalt gezogen. So lassen sich beispielsweise weder die Grafikoptionen noch die Steuerung im laufenden Spiel anpassen, und das Blättern durch die teils verschachtelten Menüpunkte fällt durch die merkwürdig verteilten Tastenkürzel unnötig fummelig aus. Immerhin: Die Fahrzeuge selbst lassen sich vorbildlich präzise steuern, ob mit Gamepad oder einem (Force-Feedback-)Lenkrad. Selbst in der vergleichsweise kniffligen Cockpit-Perspektive haben wir dank unseres Piloten, der bei engen Kurven selbstständig in die entsprechende Richtung blickt, stets ausreichend Übersicht und Kontrolle.

Public Viewing zu Shift 2 9:03 Public Viewing zu Shift 2

Die Technik: konkurrenzfähig

In Shift 2 arbeitet das leicht überarbeitete Grafikgerüst des Vorgängers von 2009. Das kann sich noch immer sehen lassen. Vor allem die fast fotorealistischen Fahrzeuge und detaillierten 3D-Cockpits sind nach wie vor konkurrenzlos. Auch die Beleuchtung strahlt auf gewohnt hohem Niveau und wurde um hübsche Überblendeffekte erweitert. Die Details bei Gebäuden und Vegetation hätten aber etwas höher ausfallen können.

Die Cockpits (hier das eines Golf V) wurden allesamt detailliert nachgebaut. Die Cockpits (hier das eines Golf V) wurden allesamt detailliert nachgebaut.

Der Sound ist hingegen über jeden Zweifel erhaben. Die Motoren röhren druckvoll, die Surround-Mischung passt, und die Unfälle scheppern ordnungsgemäß aus den Lautsprechern. Vor allem aber vermittelt Shift 2 ein nach wie vor grandioses Geschwindigkeitsgefühl. Und auch die schiere Wucht eines Unfalls weiß das Programm wieder höchst eindrucksvoll zu vermitteln. So hat sich ein Rennspiel zu präsentieren.

» Mehr zur Technik im Technik-Check zu Shift 2 lesen

Die Bugs: nervig

- In seltenen Fällen wird der Rückspiegel nicht richtig dargestellt, egal ob wir im Cockpit sitzen oder aus der Verfolgerperspektive fahren.
- Bei Drift-Turnieren beginnt die Ideallinie oft unvermittelt zu flackern.
- die voreingestellten Lenkrad-Profile (etwa für das Logitech G25) sind fehlerhaft. Achten Sie auf die korrekte Belegung der Pedale.
- Beim Anschauen aufgezeichneter Wiederholungen stürzt das Programm regelmäßig ab.
Aufgrund der Bugs ziehen wir einen Punkt in der Kategorie Atmosphäre ab.

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