Das beste Need for Speed: Alle 23 Spiele im Top-Ranking

Was ist das beste Need for Speed? Wir ordnen die Rennspiel-Serie in unser großes Ranking ein und verbinden das mit persönlichen Anekdoten.

Was ist das beste Need for Speed? GameStar hat alle 23 Einträge der Rennspiel-Serie in eine Rangliste einsortiert. Was ist das beste Need for Speed? GameStar hat alle 23 Einträge der Rennspiel-Serie in eine Rangliste einsortiert.

Gebt es zu: Ihr habt es alle wenigstens einmal getan. Als ihr klein wart. In der Schule. Im Erwachsenenalter. An der Konsole. Auf dem PC. Mit Gamepad, Lenkrad oder Tastatur. Die 28-jährige Seriengeschichte von Need for Speed ist so erstaunlich lang, dass es wohl keinen Spiele-Fan gibt, der noch nie mit Electronic Arts' Arcade-Racern in Berührung gekommen ist.

Am 2. Dezember 2022 ist mit Need for Speed Unbound nun schon der 23. für den PC veröffentlichte Hauptteil erschienen, in dem ihr wieder mit getunten Karren und Luxusschlitten durch eine Großstadt und über Landstraßen düst. Und das ist ziemlich gut:

Professionelles Racing, nächtliche Untergrund-Szene, Verfolgungsjagden mit der Polizei oder sogar filmisch inszenierter Heist-Movie (vom echten Kinofilm ganz zu schweigen): Need for Speed hat schon etliche Iterationen durchgemacht, setzte mal auf vorgefertigte Strecken, mal auf eine Open World - und war einmal sogar ein MMO.

Aber was ist das beste Need for Speed aller Zeiten? Um das herauszufinden, haben wir in der GameStar-Redaktion abgestimmt und die ultimative Rangliste erstellt - ne, Quatsch, natürlich ist dabei nur ein höchst subjektives Ranking rausgekommen. Aber es ist UNSER Ranking. Und dementsprechend haben die GameStar-Redakteure anschließend auch ihre persönlichen Anekdoten und Erinnerungen an 28 Jahre Need for Speed zu Papier gebracht.

Update vom 8. Dezember 2022: Wir haben den neuen Serienteil Unbound in unsere Liste eingepflegt. Ist es das beste Need for Speed aller Zeiten? Findet es heraus!

Wir wünschen viel Spaß beim Schmökern und hoffen, dass ihr eure Top 5 in den Kommentaren mit uns teilt!

Alle 23 NfS-Spiele im Top-Ranking

Platz 23: Need for Speed: World

Need for Speed: World - Test-Video zum Free-to-Play-Rennspiel Video starten 3:34 Need for Speed: World - Test-Video zum Free-to-Play-Rennspiel

Release: Juli 2010 | Plattform: PC | Entwickler: Quicklime Games/EA Singapore | Wertung: 56

Peter Bathge: In 28 Jahren hat Need for Speed nie so ganz das Geheimnis spannender Multiplayer-Duelle geknackt. Ja, ab und zu waren einzelne Serienvertreter durchaus gut für launige Rangeleien im LAN oder auf den Online-Servern. Aber während die Forza-Serie mit Drivataren und Multiplayer-Events längst den Sprung ins Live-Service-Geschäft geschafft hat, fühlte sich der Mehrspielermodus bei NfS immer wie angetackert an.

Vielleicht liegt das auch daran, dass das eine Mal, als Electronic Arts bei den Online-Rasereien Vollgas gab, alles furchtbar schief ging. Need for Speed: World war als MMO angelegt, inszenierte aber höchst uninspirierte Rennen mit mauer Technik und schwammigen Fahrgefühl.

Als wäre das noch nicht genug, war das Bezahlmodell anfangs derart kundenunfreundlich, dass es einem als Gratis-Spieler unmöglich war, über Charakterlevel 10 hinaus zu kommen. Das wurde später zwar angepasst, doch die Spieler waren da schon in Scharen geflohen - und die schöne, neue Online-Welt von NfS schloss fünf Jahre nach Release auch schon wieder ihre Pforten. Besser so.

Platz 22: Need for Speed: The Run

Need for Speed: The Run - Die ersten 10 Minuten Video starten 10:37 Need for Speed: The Run - Die ersten 10 Minuten

Release: November 2011 | Plattform: PC, Xbox 360, PS3 | Entwickler: EA Black Box | Wertung: 78

Dimitry Halley: Eigentlich verfolgt Need for Speed: The Run selbst aus heutiger Sicht einen frischen Ansatz. Statt sich wie die meisten Rennspiele irgendwo zwischen Open-World-Spielplatz und Hardcore-Simulation einzusortieren, düst der Arcade-Flitzer eher im Windschatten eines Driver. Ihr verfolgt die actiongeladene Geschichte von Jack Rourke, der aus Gründen an halsbrecherischen Rennen überall in den USA teilnehmen muss. The Run setzt sogar so gezielt auf seine Story, dass es haufenweise interaktive Zwischensequenzen mit Quicktime-Events gibt. Und die lieben wir schließlich alle.

Ja, The Run verzichtet auf eine Open World, aber dafür bieten die Schauplätze Abwechslung: Rocky Mountains, Las Vegas, Detroit, Death Valley - auf einer Strecke bricht gerade eine Lawine über Jack herunter, während er um die Kurven schlittert. Das klingt auf dem Papier alles super! Aber leider nur da.

The Run krankt an allen Ecken und Enden. Die Fahrphysik fühlt sich selbst für einen Arcade-Racer klobig an, Polizei und Kontrahenten verhalten sich wie Sonntagsfahrer, die Story wird nie besser, als man es bei einer Hauptfigur namens Jack Rourke erwarten würde und, und, und. An The Run wird sich langfristig wahrscheinlich niemand groß erinnern … selbst EA nicht, denn mittlerweile ist das Spiel überall aus dem Verkauf verschwunden.

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