Stalin vs. Martians im Test - Bekloppter Name, beklopptes Spiel

Bekloppter Name, beklopptes Spiel: Russenpanzer vs. hibbelige Smarties.

von Martin Deppe,
21.05.2009 17:21 Uhr

Nach dem 900-MB-Download war »Weia!« noch der harmloseste Kommentar zum skurrilen Echtzeit-Strategiespiel Stalin vs. Martians. Der Titel erinnert Lichtjahre entfernt an den spaßigen Kinofilm Mars Attacks: Marsianer greifen die Erde an, wir wehren uns mit Infanterie und Panzern. Das Ganze spielt sich wie ein Actionspiel auf Speed, denn die wuseligen kleinen Marsmännchen strömen wie aus einer umgekippten Smarties-Rolle auf uns zu, während die größeren Gegner aussehen wie debile M&Ms.

Keine Sorge, falls Sie hier bunte Elefanten sehen – die sind wirklich auf dem Bild!Keine Sorge, falls Sie hier bunte Elefanten sehen – die sind wirklich auf dem Bild!

Wenn unsere Russenpanzer von abgenippelten Smarties hinterlassene Bonusmünzen überrollen, wird das Strategiewerk noch dämlicher, denn dann kriegen die Tanks etwa einen Speed-Bonus und wuseln fortan mit ihren außerirdischen Kumpels unterirdisch schlecht animiert um die Wette. Für zerlegte Marsianer kassieren wir Geld, das wir in frische Truppen investieren, was aber nur an bestimmten Stellen auf der quietschbunten Landkarte geht. Der Oberhammer ist der Soundtrack, den Sie sich als Mix zwischen den DJs Ötzi und Bobo, Jamba-Klingeltönen, einer Bontempi-Orgel sowie dem Heidi-Titelsong vorstellen müssen.

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Sprache: Deutsch


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