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Seite 2: Viel besser als gedacht: Starfleet Academy hat das Zeug zum nächsten großen Star-Trek-Hit

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Zwischen Anspruch und Young Adult

Natürlich ist nicht alles perfekt. Man merkt der Serie an, dass sie auch ein jüngeres Publikum ansprechen will. Es gibt Momente, in denen die sozialen Reibereien und Romanzen der Kadetten das Geschehen überschatten.

Manche Fans warfen der Serie bereits vor, sie sei ein Star Trek 90210. Wer die routinierte Professionalität von The Next Generation sucht, wird hier eventuell enttäuscht. Die Charaktere sind emotionaler, sie machen Fehler und sie sind manchmal schlichtweg unreif.

Aber genau das ist der Punkt: Wir sehen Menschen, die erst noch zu den Helden werden müssen, die wir aus anderen Serien kennen. Die Qualität der Dialoge und die hochwertige Produktion sorgen dafür, dass diese Coming-of-Age-Elemente meistens organisch und nicht wie aufgesetzte Quoten-Elemente für die Generation Z wirken.

Video starten 1:11 Kirk, Spock, Picard - Star Trek: Starfleet Academy spannt jetzt die ganz großen Kaliber vor den Karren

Sogar die visuelle Gestaltung hat sich gebessert. Die übertriebenen Effekte aus Discovery hat Produzent und Regisseur Alex Kurtzman etwas zurückgefahren. So gibt's diesmal etwa eine gesunde Mischung aus Touch-Displays und holografischen Interfaces, auch wenn das 32. Jahrhundert mit seiner programmierbaren Materie immer noch die ein oder andere Besonderheit aufweist.

Ein optimistischer Blick in die Zukunft

Star Trek: Starfleet Academy schafft es bisher überraschend gut, den schmalen Grat zwischen Fanservice und Neuausrichtung zu begehen. Die Serie nimmt ihre Welt und deren Werte ernst, traut sich aber auch, humorvoll und emotional zu sein. Mini-Spoiler: Am Ende der ersten Folge bekommen Trekkies garantiert Gänsehaut.

Mir gefällt auch, wie gelassen Starfleet Academy Inklusion vorlebt. Gebärdensprache, Personen im Rollstuhl oder auch nur die wunderbar vielfältige Anzahl von Außerirdischen sind nicht groß der Rede wert, sie existieren einfach und sind selbstverständlich in dieser Roddenberry-Utopie.

Jetzt sind die jungen Wilden an der Reihe: Bisher wirkt Starfleet Academy eher spritzig als kitschig. (Bild: Paramount) Jetzt sind die jungen Wilden an der Reihe: Bisher wirkt Starfleet Academy eher spritzig als kitschig. (Bild: Paramount)

Ich hätte nicht gedacht, dass ich das sage, aber ich freue mich auf die nächsten Folgen. Vor allem die Gerüchte über die fünfte Episode, die sich angeblich intensiv mit dem Vermächtnis von Deep Space Nine befasst, lassen mein Fan-Herz höher schlagen.

Die restlichen acht Folgen müssen aber auch zeigen, dass die Serie mit den restlichen Kadetten neben Caleb mehr anzufangen weiß. Besonders der Klingone Jay-Den Kraag (Karim Diané) wirkt noch sehr blass, die holografische Sam von Kerrice Brooks bekommt dafür einige humorvolle Momente.

Wenn die Serie dieses Niveau hält und die Balance zwischen den Generationen weiter so gut meistert, könnte sie tatsächlich eine der besten Ergänzungen des Star-Trek-Universums in den letzten Jahren werden.

Star Trek: Starfleet Academy startet am 15. Januar 2026 exklusiv auf Paramount+. Neue Folgen erscheinen danach wöchentlich.

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