In 30 Minuten könnt ihr wieder zu Hause sein. Der siebenjährige Trip vom fernen Delta-Quadranten zurück zur Erde, der in Star Trek: Voyager Fernsehzuschauer ebenso viele Staffeln begleitet hat? Total unnötig.
Denn in Across the Unknown – Voyagers 24 Jahre nach dem Serien-Ende nicht mehr für möglich gehaltenem Videospiel-Comeback – könnt ihr in der Rolle von Captain Janeway die Prinzipien der Sternenflotte mit den Füßen treten.
Zur Hölle mit den Ocampa, den Kazon und dem ganzen vermaledeiten Quadranten voller Borg, Hirogen und anderer feindlicher Spezies, wir benutzen das Relais des Fürsorgers einfach nochmal und fliegen direkt wieder zurück in den Alpha-Quadranten!
Das wäre nur konsequent, schließlich will euch das Strategiespiel des deutschen Entwicklers Gamexcite im Rahmen der Serienhandlung ein Maximum an Entscheidungsfreiheit geben. Selbst wenn die Spielzeit damit von um die 15 Stunden auf 30 Minuten schrumpft.
Aber mal ehrlich: Nach allem, was wir zu Across the Unknown wissen (und wir wissen inzwischen eine ganze Menge!), werden Star-Trek-Fans es so lang wie möglich spielen wollen, und das auch gern mehrmals. Denn hier steckt neben ganz viel Liebe auch ein richtig cleveres Gameplay-Konzept drin.
Überleben im Delta-Quadranten
Die Ankündigung von Across the Unknown sorgte für viel Trubel, zeitweise beherrschte eine Frage den Diskurs: Ist das Spiel ein echtes Rogue-like wie FTL: Faster than Light, komplett mit Permadeath und regelmäßigen Zwangs-Neustarts? Gamexcite-CEO Patrick Streppel sagt: Nö, aber ihr könnt es (fast) so spielen.
Zum Spielstart wählt ihr nämlich aus drei Schwierigkeitsgraden, der mittlere ist schon recht tough, mit deutlichem Survival-Einschlag Marke Frostpunk 2. Ihr spielt die Kampagne an einem Stück durch, gespeichert wird automatisch alle paar Minuten. Zudem dürft ihr innerhalb eines Spielstands jederzeit zurück an den Anfang aller insgesamt zwölf Sektoren springen, die die Voyager im Lauf der Kampagne durchfliegt.
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