EA verrät, wie viel Simulation in Star Wars: Squadrons steckt

Welche Schiffe gibt es in Star Wars: Squadrons und wie funktioniert die Energieverwaltung? Beides erklärt der Entwickler jetzt.

von Mathias Dietrich,
16.07.2020 08:30 Uhr

Die Flieger von Star Wars Squadrons haben viele Systeme, auf die ihr achten müsst. Die Flieger von Star Wars Squadrons haben viele Systeme, auf die ihr achten müsst.

In einem Pilot Briefing zu Star Wars: Squadrons erklärt EA, auf was ihr in den Dogfights alles achten müsst. So werden nicht nur die Besonderheiten der einzelnen Schiffstypen erläutert, ebenfalls gibt es erstmals Details zum (optionalen) Energiemanagement. Und das wird ein kleines bisschen Simulations-lastig - sofern ihr euch dazu entscheidet, es zu verwenden.

Energieverwaltung wird wichtig - wenn ihr wollt

Der richtige Energiehaushalt kann in Star Wars: Squadrons den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Dass ihr den Strom zwischen euren Systemen hin- und herschieben könnt, war bereits bekannt. Jetzt erklärt der Entwickler im Detail, was konkret ihr mit der Energieumleitung bewirkt.

Grob zusammengefasst: Leitet ihr die Energie von einem bestimmten System in ein anderes, könnt ihr dies zu eurem Vorteil nutzen. Diese umgeleitete fehlt dann aber natürlich in den übrigen Systemen. Hilfreich ist es dennoch, wenn ihr beispielsweise unter schwerem Beschuss steht und dann Energie von euren Waffensystemen in eure Schilde leitet, um die Konfrontation zumindest zu überleben.

  • Triebwerke: Gebt ihr euren Triebwerken mehr Saft, erhöht sich nicht nur eure Maximalgeschwindigkeit. Ihr könnt dann außerdem einen Geschwindigkeitsboost wie zum Beispiel Poe Dameron zu Beginn von Episode 8 - Die letzten Jedi einsetzen und euren Widersachern in letzter Minute entkommen.
  • Laser: Mit mehr Energie für die Laser, laden diese sich schneller auf, ebenso können sie sich überladen. Dadurch könnt ihr länger und ausdauernder feuern. Als Bonus oben drauf verursacht jeder Schuss mit mehr als 100 Prozent Energie zusätzlichen Schaden.
  • Schilde: Schilde laden sich schneller auf und können zudem auf bis zu 200 Prozent überladen werden. Zudem könnt ihr die Energie zwischen den Front- und Rückschilden umlagern. Doch nicht jedes Schiff hat Schilde - wie zum Beispiel die meisten Schiffe des Galaktischen Imperiums.
  • Energiekonverter: Dieses System haben nur Schiffe ohne Schilde - also sämtliche Kriegsmaschinen des Imperiums mit Ausnahme des TIE Reapers. Hier könnt ihr die gesamte Energie direkt zwischen den einzelnen Systemen hin- und herschieben.

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Euer Schiff heilt sich nicht von selbst

Die Verwaltung der Energie ist vor allem deshalb wichtig, weil ihr euer Schiff nicht ohne weiteres reparieren könnt. Es gibt jedoch drei verschiedene Methoden, die Hülle wiederherzustellen um etwas länger im Gefecht zu bleiben:

  • Astromechs / Instandsetzungssysteme: Ihr könnt euer Gefährt mit Droiden oder Systemen ausstatten, die sich um die Hüllenreparatur kümmern.
  • Andocken: Wenn ihr zum Mutterschiff zurückkehrt, könnt ihr euer Raumschiff dort reparieren lassen.
  • Support-Schiffe: Befindet sich ein Unterstützungsschiff in eurem Squad, könnt ihr euch von diesem reparieren lassen.

Außerdem verbrauchen sämtliche Waffen abseits von Laser-Feuer Munition. Auch die könnt ihr wieder auffüllen. Allerdings nicht über ein schiffinternes System, sondern ebenfalls nur indem ihr entweder an einem Kreuzer vorbeifliegt, an einem verbündeten Schiff andockt, oder euch von einem Support-Schiff wieder aufmunitionieren lasst.

Abseits dessen kündigte der Entwickler in der Vergangenheit an, dass ihr wahlweise auf einen Hardcore-Modus umschalten dürft. Der schaltet alle Anzeigehilfen ab. Ihr müsst dann sämtliche Informationen über die Instrumente eures Raumschiffes ablesen. Eine Third-Person-Ansicht wird es nicht geben.

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Diese Schiffe dürft ihr fliegen

Zum Launch habt ihr Zugriff auf insgesamt acht verschiedene Raumschiffe: Vier auf jeder Seite - also Imperium und Rebellen/Neue Republik. Damit ist die Auswahl zwar ein wenig begrenzt, dafür ist jedes der Gefährte einzigartig. Die grundlegenden Systeme und Steuerung sind meistens gleich, die Schiffe sollen sich dennoch alle ein wenig anders fühlen. Je nachdem welches Schiff ihr nutzt, müsst ihr außerdem eine bestimmte Rolle in eurem Team erfüllen.

Schiffe der Rebellen

  • Jäger: T-65B X-Wing
  • Angriffsjäger/Bomber: BTL-A4 Y-Wing
  • Abfangjäger: RZ-1 A-Wing
  • Jäger/Support: UT-60D U-Wing

Schiffe des Imperiums

  • Jäger: TIE/ln TIE Fighter
  • Bomber: TIE/sa TIE Bomber
  • Abfangjäger: TIE/in TIE Interceptor
  • Support: TIE/rp TIE Reaper

Diese vier verschiedenen Schiffe stehen dem Galaktischen Imperium in Star Wars: Squadrons zur Verfügung. Diese vier verschiedenen Schiffe stehen dem Galaktischen Imperium in Star Wars: Squadrons zur Verfügung.

Lange dauert es nicht mehr bis zum Release von Star Wars Squadrons. Die Veröffentlichung ist derzeit für den 2. Oktober 2020 geplant. Wie bereits bei Star Wars Jedi: Fallen Order wird es zudem weder Mikrotransaktionen noch kostenpflichtige DLCs geben.

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