Star Wars: Squadrons verzichtet wegen Balancing auf eine Third-Person-Ansicht

Das neue Star-Wars-Spiel Squadrons ist ausschließlich auf die Ego-Perspektive beschränkt. Zum Verzicht auf Third-Person äußert sich nun der Entwickler.

von Vali Aschenbrenner,
21.06.2020 15:00 Uhr

In Star Wars: Squadrons seht ihr wohl mehr vom Inneren eures persönlichen Raumschiffs als vom Äußeren. In Star Wars: Squadrons seht ihr wohl mehr vom Inneren eures persönlichen Raumschiffs als vom Äußeren.

Star Wars: Squadrons ist ausschließlich in der Ego-Perspektive spielbar - eine Third-Person-Ansicht wird es nicht geben. Dies ist zum einen dem VR-Support geschuldet, hat aber darüber hinaus weitere wichtige Gründe - dazu äußert sich nun der Creative Director Ian Frazier der Motive Studios gegenüber Gamespot.

Third Person in Squadrons wäre übermächtig

Der Entwickler erklärt, dass auf das Balancing im Multiplayer-Modus von Star Wars: Squadrons Rücksicht genommen werden muss. Ihm zufolge hätten Spieler, die die Third-Person-Perspektive benutzen, einen klaren Vorteil gegenüber diejenigen, die die First-Person-Ansicht bevorzugen: Das größere Field of View.

Wer zum Beispiel schon einmal Star Wars: Battlefront 2 oder die neueren Battlefield-Teile gespielt hat, kann das wohl nachvollziehen: Die Über-die-Schulter-Perspektive bringt wesentlich mehr Übersicht mit sich, als die Ego-Ansicht - egal ob als Fußsoldat oder im Cockpit eines Sternenjägers.

Trotzdem werden Spieler nicht nur das Innere ihres Raumgleiters zu Gesicht bekommen: In Squadrons lässt sich das eigene Schiff anpassen und individualisieren - Upgrades werden durch Spielfortschritt und nicht durch Echtgeld oder Mikrotransaktionen freigeschaltet. Frazier zufolge gibt es eine Art »Spectactor Mode«.

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Reduziertes HUD, größere Immersion

Der Fokus auf die Ego-Perspektive bringt aber auch einen wichtigen Vorteil für Squadrons mit sich: Die intensivere Immersion. Schon der erste Gameplay-Trailer zum Star-Wars-Spiel zeigt, wie sehr Spieler das Ingame-HUD reduzieren oder sogar völlig darauf verzichten können.

So zeigen beispielsweise bestimmte Cockpit-Instrumente den Zustand eures Schild, eurer Schubkraft oder eurer Munition an. Ein detaillierteres Menü ist Frazier zufolge optional einstellbar:

"Das gesamte Spiel ist von Grund auf so konzipiert, dass es von Anfang an in der First-Person-Ansicht gespielt wird. Du bist der Pilot. Sämtliche veranschaulichenden Informationen sind in das HUD integriert, sodass die komplette Benutzeroberfläche dieser Spielebene abschaltbar ist [...]. Wenn du willst, kannst du dich voll und ganz auf die Instrumente [deines Raumschiffs] verlassen."

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Komplett in VR spielbar

Von der Ego-Perspektive profitiert ebenfalls der Support von Virtual Reality für Star Wars: Squadrons: Das komplette Spiel ist mit einer VR-Brille spielbar, wozu eine First-Person-Ansicht natürlich wie die Faust aufs Auge passt.

EA hat sich zwar noch nicht konkret zu unterstützen VR-Brillen geäußert, wir gehen aber beispielsweise von Oculus Rift, HTC Vive, der Valve Index oder den Microsoft-MR-Brillen aus. Sobald diesbezüglich offizielle Informationen erscheinen, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.

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