50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Ich sage: Starfield verliert jetzt schon in einem Aspekt gegen Fallout!

Auf Starfield freut sich unser Autor dieses Jahr ganz besonders. Nur ein Aspekt des Rollenspiel bereitet ihm bisher noch große Sorgen.

Starfield könnte bei einem Aspekt noch mehr von anderen Spielen der Entwickler lernen, meint unser Autor. Starfield könnte bei einem Aspekt noch mehr von anderen Spielen der Entwickler lernen, meint unser Autor.

Damit Starfield mich wirklich enttäuscht, muss schon einiges schiefgehen: Ich kann technische Probleme zum Launch, ausdruckslose Charaktere und auch eine durchschnittliche Geschichte verzeihen, weil ich mich einfach auf eine neue Welt aus dem Hause Bethesda freue. Doch in den bisherigen Gameplay-Präsentationen stieß mir dann doch eine Sache sauer auf, die meiner Meinung nach anders sein sollte.

Das muss doch nicht sein

Starfield muss für mich nicht unbedingt ein richtiges Rollenspiel sein, wie es sich mein Kollege Peter wünscht. Konkret geht es mir stattdessen um das Skillsystem, beziehungsweise die Skills in Starfield. Die sollen laut der ersten Gameplay-Präsentation das Beste aus vorherigen Spielen kombinieren. Aber ich bin der Meinung, dass genau das nicht der Fall ist. Und dabei hätte Bethesda zwei wirklich gute Vorbilder.

Tillmann Bier
Tillmann Bier

Tillmann hat wohl einen Großteil seines Gaming-Lebens in den Spielwelten der Bethesda Game Studios verbracht. Ob Fallout oder Elder Scrolls, er liebt die großen, immersiven Open Worlds mit ihrem Schwerpunkt auf spielerischer Freiheit. Dementsprechend ist er auch überaus gespannt, wie sehr ihn Starfield in seinen Bann ziehen kann.

Aber was ist denn das Problem? Auf mich persönlich wirken die bisher gezeigten Skills in Starfield zum größten Teil einfach langweilig. Wir verteilen meistens nur Prozentpunkte auf Waffenschaden, Lebenspunkte oder die Erfolgschancen beim Taschendiebstahl, was dann auch für die Verbesserungen des jeweiligen Skills gilt.

Auch bei spannenderen Skills wie Einschüchterung bringen höhere Ränge keine aufregenden Veränderungen. Auch bei spannenderen Skills wie Einschüchterung bringen höhere Ränge keine aufregenden Veränderungen.

Daneben gibt es zwar auch noch einige spannendere Fähigkeiten, die uns etwa Aliens kontrollieren lassen oder neue Crafting-Rezepte freischalten, die sind aber unter den bisher gezeigten Skills eher Ausnahmen. Bei einem System, dass mich bei jedem Level-Up nur einen Punkt verteilen lässt, wird es wohl nur selten aufregende Unterschiede durch ein neues Level geben. Die Freude über zehn Prozent mehr Schaden für meine Schrotflinte hält sich jedenfalls bei mir in Grenzen.

Es gibt andere Lösungen

Dabei müsste Bethesda gar nicht lange suchen, um eine meiner Meinung nach bessere Kombination für das Skillsystem zu finden. Großen Spaß hatte ich beim Leveln etwa zuletzt in Fallout 3. Hier bekommen wir beim Aufleveln nicht nur mindestens 10 Punkte, die wir auf verschiedene Grundfähigkeiten verteilen können - womit schon der Bereich der Werteboni abgedeckt wird.

Sondern wir dürfen uns auch immer wieder neue Perks aussuchen, die das Spiel oft auf kreative Weise verändern. Ein paar Beispiele:

  • Wir schalten spezielle Dialogoptionen im Gespräch mit Frauen, Männern oder Kindern frei.
  • Gegner explodieren gelegentlich, wenn wir sie töten.
  • Wir können Gesprächspartner deutlich leichter überreden, aber nur wenn unser Karma neutral ist.
  • Wir können Roboter abschalten, wenn wir uns an sie heranschleichen.

Auch bei den Perks gab es zwar viele deutlich unspektakulärere Optionen, doch allein schon das freie Verteilen mehrerer Skillpunkte kombiniert mit der Auswahl eines neuen Perks sorgte viel mehr für ein Gefühl der Veränderung, des Fortschritts und Stärkerwerdens als beispielsweise in Skyrim.

Punkte zu verteilen und den Charakter weiterzuentwickeln macht in Fallout 3 einfach Spaß. Und dann gibt es noch Perks! Punkte zu verteilen und den Charakter weiterzuentwickeln macht in Fallout 3 einfach Spaß. Und dann gibt es noch Perks!

Zwar dürfen wir in Starfield auch zum Spielbeginn Traits und Hintergründe auswählen, die teilweise auch richtig spannend sind, aber danach geht es wohl leider nur mit den oft simplen Skills weiter.

Was versteckt Starfield noch?

Natürlich haben wir noch längst nicht alle Skills in Starfield gesehen. Vielleicht haben die Entwickler sich das Beste noch aufgehoben, damit wir es selber entdecken können. Außerdem werden wir wohl auch besondere, übernatürlich wirkende Kräfte erlernen, wie es am Ende der großen Gameplay-Präsentation zu sehen war (ab Minute 41:30):

Video starten 45:06 So viel Starfield gab's noch nie: Hier sind 45 Minuten Gameplay am Stück

Ich für meinen Teil hoffe, dass man sich vielleicht auch noch manche der Fähigkeiten aus Fallout 4 zum Vorbild nimmt. Hier konnten wir etwa lernen, die Flugbahn unserer Granaten vor dem Werfen zu sehen, unserer Feinde im wahrsten Sinne des Wortes über den Haufen zu rennen, oder wir verfielen dank einem Skill bei niedriger Gesundheit in einen Zustand der Raserei - einfach super.

Und auch die zusätzlichen Ränge viele Skills bescherten uns noch weitere, starke Zusatzeffekte, die oft der jeweiligen Fähigkeit noch um einen spannenden Twist erweiterten.

Bethesda muss eben meiner Meinung nach gar nicht aus dem Fenster des eigenen Studios schauen, um großartige Beispiele toller Fähigkeiten und Skillsysteme zu finden. Aber wie viel Spaß wir wirklich mit dem Leveln in Starfield haben werden, steht momentan natürlich noch in den Sternen (hihi).

Was haltet ihr bisher von den Bethesdas neuem Rollenspiel und seinen Skills? Findet ihr sie spannend und abwechslungsreich genug, oder hättet ihr euch wie ich mehr gewünscht? Welches Skillsystem ist euer Liebstes in Videospielen? Und welche Fähigkeiten erlernt ihr in Bethesda-Titeln immer als erstes? Schreibt es uns gerne in den Kommentaren!

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