Starfield ist nicht erst seit Bekanntgabe des nun hoffentlich finalen Release-Termins am 6. September 2023 in aller Munde. Doch wenn es eine Person gibt, die noch mehr Aufmerksamkeit auf das kommende Rollenspiel lenken kann, dann ist es Todd Howard, Game Director und Executive Producer bei Bethesda Game Studios.
So hat er im Laufe der vergangenen Monate auch eine ganz bestimmte Gruppe an Fans aufhorchen lassen: Die Spielerschaft des Tabletop RPGs Traveller. Und was er angestoßen hat, lässt dort bis heute die Köpfe vor freudiger Erwartung und Neugier rauchen.
Aber erst mal zum Anfang: Was hat Todd Howard gesagt? Der Game Director hat das Sci-Fi Tabletop RPG als eine der Inspirationen für Starfield bezeichnet.
Was ist Traveller?
Das SciFi-RPG Traveller gehört zu den ältesten Tabletops auf dem Markt: Es ist bereits 1977 erschienen, nur wenige Jahre, nachdem Dungeons & Dragons das moderne Abenteurern mit Freunden am Wohnzimmertisch revolutioniert hatte.
Man spielt in einer Gruppe von Charakteren, die unterschiedliche Rollen auf einem Raumschiff einnehmen, um sich ihre Lebenspfade durch einen am Rande der Zivilisation liegenden Raum zu bahnen.
In einer Standard Traveller-Kampagne geht es um Händler am Rande des Gesetzes, die tun müssen, was immer nötig ist, um über die Runden zu kommen.
Welche Parallelen sind zu finden?: So einige, wie Reddit-Nutzer Pheanox ausführlich in seinem Post darstellt. Er sei selbst ein Gamemaster für das Spiel und leite seit drei Jahren fortlaufende Traveller-Kampagnen. Bei einigen Facetten Travellers hegt er aber bisher auch nur die Hoffnung, dass Bethesda sich davon hat inspirieren lassen.
Eine Ähnlichkeit besteht zunächst beim Skillsystem. Allerdings teilt sich Traveller hier einige Facetten, wie das Steigern von einzelnen Fähigkeiten, auch mit anderen Bethesda-RPGs wie Skyrim oder Oblivion. Doch waren letztere schon Sandboxerfahrungen, erhofft sich Pheanox von einer Annäherung Starfields an Traveller auch eine offenere Erzählstruktur der Hauptgeschichte - mehr wie in Morrowind. Weitere ausgewählte Punkte aus seinem umfangreichen (englischsprachigen) Artikel sind:
- Die Ökonomie ist bei Traveller ist ein wichtiger Aspekt. Sie biete ähnliche Tiefe, wie die X-Serie von Egosoft zu. Das wird Starfield sicherlich nicht bieten, aber er erhoffe sich zumindest die Komplexität, wie sie Elite: Dangerous zur Schau trägt.
- Was laut Pheanox bereits jetzt einander fast identisch ausschaue, sei der Schiffskampf. Traveller wie Starfield setzen beide auf einen sanft-realistischen Ansatz - in etwa vergleichbar mit Elite Dangerous bei eingeschalteter Flugassistenz.
Mehr zu Starfield findet ihr bei uns in verschiedener Form, Kolumnen, News oder Geschichten aus der Community, die sich mit jeder Woche mehr auf den Quasi-Skyrimnachfolger freut.
Ihr solltet euch als Starfield-Fans ein Datum im Kalender ankringeln: den 11. Juni 2023. Dann findet unter dem Titel Starfield Direct ein großer Livestream statt, der euch einen ausführlichen Deep-Dive ins Spiel, samt dessen Entwicklung ermöglichen soll.
Kennt oder habt ihr vielleicht sogar schon mal an einer Traveller-Kampagne teilgenommen? Wenn ja, was meint ihr? Seht ihr die Ähnlichkeiten zwischen dem Pen and Paper
und dem bisher von Starfield gezeigten? Und welches Feature
aus dem Tischspiel würdet ihr gerne in der virtuellen Welt von Starfield wiederentdecken? Erzählt uns in den Kommentaren!
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