Südkoreanischer Wahlkampf - Präsidentschaftskandidat verschenkt eigene Starcraft-Maps

Da soll mal einer sagen, Politiker bemühen sich nicht um die Gunst der jungen Leute. In Südkorea erstellt ein Präsidentschaftskandidat zwei Starcraft-Maps für die Community.

von Dimitry Halley,
24.04.2017 15:16 Uhr

Starcraft bleibt Volkssport in Südkorea. Sogar im Wahlkampf wird das Spiel für Werbemaßnahmen herangezogen.Starcraft bleibt Volkssport in Südkorea. Sogar im Wahlkampf wird das Spiel für Werbemaßnahmen herangezogen.

Moon Jae-in ist einer von fünf Präsidentschaftskandidaten, die für die Nachfolge von Park Geun-hye kandidieren. Sie verlor ihr Amt nach einem bemerkenswerten Korruptionsskandal und Vorwürfen, unter dem Einfluss einer schamanistischen Kultführerin zu stehen. Jae-in hat laut aktuellen Umfragen die besten Chancen, sie als Präsident zu beerben - und um die noch zu erhöhen, veröffentlicht der 64-jährige Politiker jetzt zwei Starcraft-Maps für Brood War.

Das erste Starcraft von 1998 hat in Südkorea bekanntermaßen einen extrem hohen Stellenwert als Sportspiel - und genau da setzt Moon an. In puncto Spieldesign sind seine beiden Kreationen zwar nicht der Rede wert, aber immerhin buchstabieren die verteilten Ressourcen auf der Mini-Map seinen Namen. Wer das im Bewegtbild sehen möchte: Unten binden wir das entsprechende Video ein. Man achte auf die Mini-Map in der unteren, linken Bildschirmecke.

Beide Karten heißen Moonsters und lassen sich ins Hauptspiel importieren. Wer das mal ausprobieren will: Starcraft gibt's neuerdings komplett kostenlos über die Blizzard App.


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