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Seite 2: Supreme Commander im Test - Echtzeit-Strategie mit hunderten Einheiten

Klär mich auf!

Bei aller Komplexität des Basisbaus: Es gewinnt nicht derjenige, der die meisten Einheiten produziert. Selbst 200 Panzer enden beim Sturm auf nur fünf Geschütztürme binnen Sekunden in einem Trümmerhaufen.

Der Bau von Spezialeinheiten dauert oft mehr als zehn Minuten. Dafür versenkt das »Soul Ripper«-Flugschiff der Cybrans eine Flotte im Alleingang. Der Bau von Spezialeinheiten dauert oft mehr als zehn Minuten. Dafür versenkt das »Soul Ripper«-Flugschiff der Cybrans eine Flotte im Alleingang.

Die taktischen Zauberwörter von Supreme Commander heißen Aufklärung und Einheitenkombination. Wie bei unserem Beispiel: Per Radarstation in Frontnähe decken Sie Feindbewegungen und Gebäudepositionen auf. Sie wissen jedoch bis auf die Truppenkategorie noch nicht, was sich hinter den Dreiecken (Flieger), Halbkreisen (Schiffe), Rauten (Fahrzeuge) und Quadraten (Gebäude) verbirgt. Ein Job für den Spook, das Spionageflugzeug der Cybrans: Es überfliegt die verdächtig vorgelagerten Positionen und entdeckt so die Geschütztürme. Ein leichtes, weil unbewegliches Ziel für die weitreichenden Protonenkanonen des vor der Küste liegenden Galaxie-Schlachtschiffes. Alternativ können Sie auch ein stationäres Artilleriegeschütz bauen, eine sündteure Nuklearrakete zünden oder die Panzer per Lufttransport hinter den feindlichen Linien absetzen, oder, oder, oder ...

Routine mit Überraschungen

Die Strategien von Supreme Commander scheinen unbegrenzt. Umso ideenloser spielen sich viele Kampagnenmissionen. Hier ein paar Artefakte bergen, drüben einen Konvoi eskortieren, dort eine Basis verteidigen, immer wieder die gegnerische ACU zerstören - alles schon mal gesehen. Dennoch haben die Einsätze auch ihre spannenden Momente, und zwar immer dann, wenn sich nach einem erfüllten Ziel wie in Joint Task Force plötzlich das Einsatzgebiet vergrößert.

Der Sieg hängt vor allem von der Größe und der Ausgewogenheit der Armee ab. Supreme Commander: Wer durch Aufklärung die Position der gegnerischen Kommandoeinheit entdeckt, kann mit einer einzigen gezielten Atomrakete die Partie gewinnen. Der Sieg hängt vor allem von der Größe und der Ausgewogenheit der Armee ab. Supreme Commander: Wer durch Aufklärung die Position der gegnerischen Kommandoeinheit entdeckt, kann mit einer einzigen gezielten Atomrakete die Partie gewinnen.

Wo früher einmal der See im Nirvana endete, erkennen Sie auf einmal das gegenüberliegende Ufer - ein Katzensprung für eine feindliche Bomberstaffel. Und Sie können darauf wetten, dass die clevere KI genau dort angreift, wo Sie es am wenigsten gebrauchen können. Erstaunlich, wie souverän die Computergegner die Einheitenmassen über die riesigen Karten wuchten und auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade selbst Profis immer mal wieder überraschen.

Explodierende Dreiecke

Auch wenn der Krieg an mehreren Fronten gleichzeitig tobt, behalten Sie immer die Übersicht.

Rohstoffe sind nur begrenzt verfügbar und müssen schnell gesichert werden. Supreme Commander: Massenextraktoren und Kraftwerke generieren endlos Ressourcen. Entscheidend ist, dass die Energiegewinnung mit der Einheitenproduktion Schritt hält. Rohstoffe sind nur begrenzt verfügbar und müssen schnell gesichert werden. Supreme Commander: Massenextraktoren und Kraftwerke generieren endlos Ressourcen. Entscheidend ist, dass die Energiegewinnung mit der Einheitenproduktion Schritt hält.

Trick 1: Zahlreiche Hilfseinblendungen für Energieverbrauch, Radar- oder Waffenreichweite enttarnen blitzschnell die Fehlerquellen in Ihrer Strategie. Trick 2: Die technisch beeindruckende Zoomfunktion erlaubt es Ihnen, stufenlos von der schematischen Schlachtfeld-Totalen bis zum Mündungsrohr eines beliebigen Panzers zu fahren. Und obwohl Sie viel Zeit mit Kreisen, Dreiecken und Quadraten verbringen werden, lockt doch immer wieder der Blick ins Zentrum der Schlacht. Denn was die Einheitenmassen naturgemäß an Detailgrad vermissen lassen, machen Sie mit spektakulärer Zerstörungswut mehr als wett: Hunderte Laserstrahlen zucken über den Bildschirm, wolkenkratzergroße Spezialeinheiten wie der Fatboy-Panzer (UEF) walzen ganze Wälder platt, erledigte ACUs zerbersten in einer gewaltigen Atomexplosion. Tolle Idee: Wer zwei Monitore daheim hat, kann dank der Multiscreen-Unterstützung Strategiekarte und Schlachtgeschehen gleichzeitig betrachten.

Nach-Multiplayer

Erst die Panik: Wie soll ich bei den Einheitenmassen den Überblick behalten? Wo war nochmal meine Tech-3-Fabrik? Was hat da gerade einen meiner fünf Häfen zerstört? Dann die Beruhigung: Hey, was soll’s - dem Gegner geht’s genauso.

Technik-Check Technik-Check

Wie versprochen, haben wir uns mit der deutschen Verkaufsversion von Supreme Commander in die Online-Schlachten gestürzt. Dank einer komfortablen Matchmaking-Funktion finden auch Einsteiger schnell einen ungefähr gleichstarken Gegner. Profis gründen mit wenigen Mausklicks eigene Clans, eröffnen private Chat-Räume oder betrachten eine Spitzenpartie der Weltrangliste als Zuschauer. Per Wiederholungsfunktion analysieren Sie Ihre eigenen Matches und die Taktiken Ihres jeweiligen Gegners. Die beste Nachricht: Alle unsere Testmatches liefen stabil und praktisch frei von Lags. Falls Sie keinen leistungsstarken Dual-Core-Rechner daheim haben, müssen Sie dennoch mit Rucklern rechnen. Denn die Verkaufsversion läuft zwar etwas flüssiger als unser Testmuster, dennoch bleibt Supreme Commander ein echter Hardware-Fresser.

Den vollständigen Test zu Supreme Commander finden Sie im Heftarchiv als pdf.

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