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Insurgency Sandstorm ist 2021 ein fantastischer Taktik-Shooter

Wir prüfen im Test, ob die Entwickler ihr Versprechen eingelöst haben und Insurgency: Sandstorm die Performance-Probleme in den Griff bekommt.

von Christian Just,
05.04.2021 11:30 Uhr

Insurgency: Sandstorm hatte zum Launch diverse Probleme. Wie sieht es heute aus, über zwei Jahre danach? Insurgency: Sandstorm hatte zum Launch diverse Probleme. Wie sieht es heute aus, über zwei Jahre danach?

Insurgency: Sandstorm wollte 2018 als große Hardcore-Hoffnung die Nische zwischen Squad und Call of Duty besetzen, stolperte dabei aber über die eigenen Füße. In unserem Test blutete der Militär-Shooter Potenzial, blieb in puncto Performance und Umfang aber weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Daher werteten wir aufgrund von Bugs und Rucklern um vier Punkte ab. Einen Award für Atmosphäre gab es trotzdem, denn so geradezu erschreckend intensive Gefechte haben wir in einem Shooter selten erlebt.

Seitdem haben die Entwickler fleißig nachgepatcht. Wird also höchste Eisenbahn, dass wir uns Insurgency Sandstorm im Jahr 2021 nochmal anschauen! Wurde die Performance verbessert und kamen wie angekündigt viele neue Inhalte hinzu? Und rechtfertigt das eine Aufwertung? Die kurze Antwort: Ja, jap und jo!

Was wurde seit Release behoben?

Wir haben Insurgency: Sandstorm auf zwei unterschiedlichen Systemen (High-End, Mittelklasse) getestet und stellten nach einigem Rumprobieren mit den Grafikeinstellungen keine persistenten Performance-Probleme mehr fest.

Auf was haben wir getestet? Die High-End-Konfiguration bezeichnet einen PC mit AMD Ryzen 7 3700X, 32 GB RAM und einer Geforce RTX 2070 Super. Das Mittelklassesystem läuft mit AMD FX-8350, 24 GB RAM und einer Geforce GTX 1660 Super. Beide PCs verwenden eine SSD für Betriebssystem und Spiel.

Insurgency: Sandstorm läuft jetzt so, wie es schon zum Release hätte laufen sollen. Diese alten Nickeligkeiten sind nicht mehr:

  • Regelmäßige Ruckler: Mikro-Standbilder traten 2018 immer mal wieder auf. Inzwischen ist davon nichts mehr zu spüren.
  • Niedrige Bildraten: Zum Release war es schwierig, konstante 60 FPS zu erreichen. Jetzt ist das kein Problem mehr und das Spiel läuft konstant stabil.
  • Bugs und Glitches: Figuren, die im Boden verschwanden oder unsichtbare Waffenmodelle gehören in unserem Test der Vergangenheit an.
  • Abgehacktes Laufen: Gegner und Teamkollegen zuckelten früher durch die Level. Nun bewegen sie sich flüssig.

Spieler geben Insurgency: Sandstorm dank der ausdauernden Verbesserungen auf Steam nun deutlich mehr positive Reviews als noch zu Release. Das hängt auch mit dem steten Fluss neuer Inhalte zusammen, die im Rahmen kostenloser Updates veröffentlicht werden.

Dank zahlreicher Patches erleben wir die intensiven Kämpfe nun störungsfrei. Dank zahlreicher Patches erleben wir die intensiven Kämpfe nun störungsfrei.

Wie steht's mit neuen Inhalten?

Entwickler New World Interactive versprach, für Insurgency: Sandstorm genau wie beim Vorgänger auf Jahre kostenlose neue Inhalte. Und sie hielten Wort.

Mehr als doppelt so viele Maps: Mittlerweile gibt es 13 Maps (zum Release waren es sechs). Von sandigen Wüstenstädten über verschneite Bergstädte bis hin zu großen Gebäuden lässt das Repertoir im Hardcore-Shooter inzwischen kaum noch Wünsche offen.

Einige beliebte Maps aus dem Vorgänger, wie Ministry oder Tideway, wurden in das neue Spiel übertragen, während andere, wie die Schneekarte Bab, komplett neu sind.

Eigentlich mag ich Scharfschützen – wenn sie in meinem Team sind! Die Karte Bab bietet zu viele Positionen für Sniper. Eigentlich mag ich Scharfschützen – wenn sie in meinem Team sind! Die Karte Bab bietet zu viele Positionen für Sniper.

Bei den Waffen geht es weiter: Zwar war die Auswahl an Gewehren, Pistolen und Modifikationen zum Release bereits ordentlich, inzwischen gibt es aber alleine 46 (!) unterschiedliche Langwaffen, sprich Sturmgewehre, Sniper Rifles, Maschinenpistolen und -gewehre sowie Schrotflinten.

Gleichzeitig gibt es unzählige Aufsätze, um die Waffen an verschiedene Situationen anzupassen. Etwa kann man nun zweistufige Visiere nutzen oder mit Nachtsichtgerät über Infrarot-Laser zielen, wie es in Call of Duty: Modern Warfare ebenfalls möglich ist.

Auch alte Weltkriegswaffen wie das M1 Garand gibts inzwischen im Spiel. Die hohe Qualität der Waffenmodelle und Soundeffekte bleibt erhalten. »Pling!« Auch alte Weltkriegswaffen wie das M1 Garand gibts inzwischen im Spiel. Die hohe Qualität der Waffenmodelle und Soundeffekte bleibt erhalten. »Pling!«

Denn auch ein Nachtmodus samt zahlreicher unterschiedlicher Nachtsichtgeräte (Grün/Bernstein/Weiß, enges/weites Sichtfeld) ist neu dazugekommen. Der ändert das taktische Vorgehen grundlegend, da wir an manchen Ecken ohne Nachtsicht oder Lampe nichts sehen, während jede Lichtquelle unseren Restlichtverstärker in eine schmerzhafte Blendgranate verwandelt.

Nachtsichtgeräte und Lampen vertragen sich überhaupt nicht, selbst wenn die Lichtquellen von unseren Teamkollegen stammen. Nachtsichtgeräte und Lampen vertragen sich überhaupt nicht, selbst wenn die Lichtquellen von unseren Teamkollegen stammen.

Allerdings fiel auch etwas dem Rotstift zum Opfer: Der PvP-Modus Skirmish sowie der Ranglistenmodus wurden dauerhaft entfernt. Grund sind zu geringe Spielerzahlen. Eigenen Aussagen zufolge will New World neuen Spielern ein rundes Erlebnis bieten und nur Modi im Spiel halten, die auch gut ankommen.

Eine kleine, aber treue Community sorgt dennoch dafür, dass das Matchmaking schnell vonstattengeht. Wir finden stets binnen Sekunden eine Partie. Die gleichzeitig aktiven Spieler liegen derzeit im Schnitt zwischen 2.000 und 3.000.

Ein genauer Blick zeigt, dass Performance-Probleme und Bugs der Vergangenheit angehören. Neue Inhalte ergänzen den Hardcore-Shooter und machen ihn zu einem der besten aktuellen Militär-Shooter. Ein genauer Blick zeigt, dass Performance-Probleme und Bugs der Vergangenheit angehören. Neue Inhalte ergänzen den Hardcore-Shooter und machen ihn zu einem der besten aktuellen Militär-Shooter.

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