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The Ascent im Test: Warum der Action-RPG-Hoffnungsträger über die eigenen Füße stolpert

Es hätte eines der besten Action-Rollenspiele des Jahres werden können, denn The Ascent bringt alle Voraussetzungen mit: fantastische Grafik, Raytracing, spannende Ideen. Doch nun scheitert das Hack & Slay ausgerechnet an der Technik.

von Natalie Schermann,
17.09.2021 20:30 Uhr

The Ascent hat tolle Grafik und spaßige Kämpfe. Warum das Action-Rollenspiel dann trotzdem ins Stolpern gerät, klären wir im Test. The Ascent hat tolle Grafik und spaßige Kämpfe. Warum das Action-Rollenspiel dann trotzdem ins Stolpern gerät, klären wir im Test.

Update 17. September 2021: Wir haben uns The Ascent nach dem September-Patch nochmal für einen Nachtest im Single- und Multiplayer angeschaut. Getestet wurde wieder sowohl die Steam- als auch die Xbox Game Pass-Version. Mittlerweile sind beide Versionen auf dem gleichen Patch-Stand.

Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die Abwertung für die Game Pass-Version komplett aufzuheben. Beachtet hier aber, dass The Ascent im Game Pass die Updates meist mit einer Verzögerung von etwa sieben Tagen erhält.

Auch die Steam-Version läuft deutlich flüssiger als noch vor wenigen Wochen. Das Spiel ruckelt im Singleplayer nicht mehr, verbuggte Nebenquests wurden gefixt und auch Gamebreaking-Bugs tauchten bei uns nicht mehr auf. Teile der deutschen Text-Übersetzungen wurden ebenfalls nachgereicht. Allerdings ist diese immer noch weit davon entfernt, perfekt zu sein. Und das Umstellen der Sprachausgabe ist mit vielen Umständen verbunden und nicht einfach über das Spiel zu erledigen.

Der Koop funktioniert immer noch nicht einwandfrei. Zwar verlieren unsere Mitspieler nach einer gemeinsamen Runde nicht mehr ihre Items wie in unserer Review-Version. Allerdings leidet das Multiplayerspiel immer noch unter häufigen Abstürzen und Rucklern. Deshalb werten wir die Technik nur um zwei Punkte auf.

Damit bleiben wir bei einer Abwertung von 3 Punkten für den technischen Zustand und einer Endwertung von 71 Punkten für Steam- und Game Pass-Version.

Beim Testen von The Ascent überkommt uns ein Déjà-vu: Der Release eines Hoffnungsträgers mit Cyberpunk-Setting und grandiosen Ideen wird vor allem von einem unfertigen Zustand und technischen Problemen überschattet.

Dabei steckt in The Ascent so viel Potenzial. Die Schusswaffen bringen eine willkommene Abwechslung zu herkömmlichen Hack & Slay-Kämpfen und verlangen dem Spieler eine taktische Herangehensweise ab. Anders als beim Action-RPG-Platzhirsch Diablo setzt das Entwicklerstudio Neon Giant auf komplett handgemachte Level und erzeugt damit eine zum Schneiden dichte Atmosphäre. Außerdem sieht das Cyberpunk-Spiel einfach fantastisch aus!

Umso mehr schmerzt es, dass The Ascent im Test nur einen Bruchteil dieses Potenzials offenbart und sich stets selbst Stolpersteine in den Weg legt.

Wie ihr das beste aus eurem Spielerlebnis rausholen könnt, verrät euch übrigens unser Starter-Guide:

The Ascent Guide: 7 Tipps, die wir gerne vor dem Spielstart gewusst hätten   5     6

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The Ascent Guide: 7 Tipps, die wir gerne vor dem Spielstart gewusst hätten
Eignet sich für euch, wenn ...
  • ... ihr Lust auf actionreiche und herausfordernde Kämpfe habt.
  • ... euch die Atmosphäre von Spielen wichtig ist.
  • ... ihr gute Grafik wertschätzt.
  • ... ihr den Xbox Game Pass besitzt.
Eignet sich nicht für euch, wenn ...
  • ... ihr bei Action-RPGs nicht auf das Endgame verzichten wollt.
  • ... ihr allergisch auf technische Fehler und Bugs reagiert.

The Ascent ist ein Grafik-Traum

Es ist einfach, sich auf den ersten Blick in The Ascent zu verlieben. Die schöne Grafik geht mit der Detailverliebtheit der Entwickler Hand in Hand und gibt den dystopischen Ton des Cyberpunk-Spiels an. Grelle Neon-Lichter spiegeln sich in den Pfützen.

Reklametafeln locken in heruntergekommene und zwielichtige Bars. Die mit Graffiti voll geschmierten Wände erzählen vom Unmut der Bevölkerung. Die verstreuten Pillen auf den Toiletten sprechen von ihrer Verzweiflung.

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