The Medium zeigt, was NextGen für PC-Anforderungen bedeuten könnte

Das Horror-Spiel The Medium erscheint ganz bewusst nicht für die aktuellen Konsolen, sondern nur für die Xbox Series X und den PC. Das macht sich bei den Systemanforderungen klar bemerkbar.

von Nils Raettig,
28.07.2020 12:20 Uhr

Die Xbox Series X verfügt über eine schnelle SSD. Auch auf dem PC empfiehlt The Medium den Einsatz des flotten Flash-Speichers. Die Xbox Series X verfügt über eine schnelle SSD. Auch auf dem PC empfiehlt The Medium den Einsatz des flotten Flash-Speichers.

Viele Spiele, die auf der Xbox Series X erscheinen, kommen nicht nur für den PC, sondern auch für die aktuelle Konsolengeneration. Nicht so The Medium, was laut den Entwicklern (unter anderem bekannt für Layers of Fear und Observer) an der mangelnden Leistung der Xbox One (X) liegt.

Hohe Systemanforderungen auf dem PC: Diese Aussage passt zu den Hardware-Voraussetzungen des Horrorspiels, die jüngst in der Steam-Community offiziell bekannt gegeben wurden. Selbst die minimalen Angaben verlangen bereits nach einer Geforce GTX 1060 und empfehlen eine SSD:

Minimale Systemanforderungen (1920x1080, Niedrige Details, Raytracing aus)

  • Betriebssystem: Windows 10 (64 Bit)
  • Prozessor: Intel Core i5 6600 / AMD Ryzen 5 2500X
  • Speicher: 8,0 GByte
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 1060 (6GB) / AMD Radeon R9 390X (oder äquivalent mit 4GB)
  • DirectX: 11
  • Datenträger: 30 GByte (SSD empfohlen)
  • Hinweis: Headset empfohlen

Bemerkenswert sind auch die mittleren Empfehlungen, weil sie sich nicht mehr auf Full HD, sondern auf die 4K-Auflösung beziehen. Dementsprechend verlangen sie auch nach sehr schnellen Grafikkarten in Form der RTX 2070 (Nvidia) und der RX 5700 XT (AMD).

Während viele Konsolen an 4K-Fernseher anschlossen sein dürften und The Medium auf der Xbox Series X in dieser Auflösung dargestellt wird, sind bei PCs eher Monitore mit niedrigerer Auflösung (und hoher Bildwiederholrate) weiter verbreitet.

Mittlere Systemanforderungen (3840x2160, Hohe Details, Raytracing aus)

  • Betriebssystem: Windows 10 (64 Bit)
  • Prozessor: Intel Core i5 9600 / AMD Ryzen 7 3700X
  • Speicher: 16,0 GByte
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce RTX 2070 (8GB) / AMD Radeon RX 5700 XT (8GB)
  • DirectX: 11
  • Datenträger: 30 GByte (SSD empfohlen)
  • Hinweis: Headset empfohlen

Die empfohlenen Angaben beziehen schließlich Raytracing mit ein und ändern sich nur noch in zwei Punkten: Als Grafikkarte wird die RTX 2080 empfohlen und als Grafikschnittstelle DirectX 12 statt DirectX 11.

Empfohlene Systemanforderungen (3840x2160, Hohe Details, Raytracing an)

  • Betriebssystem: Windows 10 (64 Bit)
  • Prozessor: Intel Core i5 9600 / AMD Ryzen 7 3700X
  • Speicher: 16,0 GByte
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce RTX 2080 (8GB)
  • DirectX: 12
  • Datenträger: 30 GByte (SSD empfohlen)
  • Hinweis: Headset empfohlen

Warum soll es eine SSD sein?

Im unten verlinkten Interview mit den Kollegen der GamePro erklären die Entwickler von The Medium, dass die SSD in Kombination mit der DirectStorage-Technologie Ladezeiten verhindert und CPU-Leistung frei gibt. Das käme wiederum der cineastischen Spielerfahrung zu Gute, die man umsetzen wolle.

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DirectStorage ist Teil von DirectX und soll laut offiziellem Xbox-Glossar auch für Windows-PCs kommen. Inwieweit sich die Spielerfahrung auf PCs ohne SSDs verschlechtern wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht sagen.

SSD-Empfehlung nicht gut sichtbar: Dabei ist es durchaus erwähnenswert, dass nur die Ankündigung in der Steamcommunity eine SSD empfiehlt. Auf der offiziellen Produktseite von The Medium bei Steam wird sie in den Systemanforderungen dagegen momentan nicht genannt.

Während die besagte Ankündigung für Full HD nur minimale Hardware nennt, finden sich auf der Shopseite dagegen auch Angaben zu der empfohlenen Hardware beim Spielen in Full HD:

  • Betriebssystem: Windows 10 (64 Bit)
  • Prozessor: Intel Core i5 9600 / AMD Ryzen 7 3700X
  • Speicher: 16,0 GByte
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 1660 Ti (6GB) / AMD Radeon RX Vega 56 (8GB)
  • DirectX: 12
  • Datenträger: 30 GByte
  • Hinweis: Headset empfohlen

Welche anderen Horror-Titel 2020 zu einem vielversprechenden Jahr für Fans des Genres machen, verrät euch Elena Schulz in der folgenden Übersicht:

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