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»Ein Desaster« - Die Ciri-Serie zu The Witcher ist wohl so schlecht, dass selbst Netflix ihre Existenz totschweigt - Teile davon bekommen wir aber doch noch zu sehen

Eigentlich sollte Ciri von Netflix ihr eigenes Spin-off spendiert bekommen. Mitten im Dreh hat man dann aber wohl festgestellt, dass das überhaupt nicht funktioniert.

Ciri (Freya Allan) sollte im Universum von The Witcher eigentlich ihre eigene Solo-Serie bekommen. Doch das lief offenbar alles andere als geschmeidig. Bildquelle: Netflix Ciri (Freya Allan) sollte im Universum von The Witcher eigentlich ihre eigene Solo-Serie bekommen. Doch das lief offenbar alles andere als geschmeidig. Bildquelle: Netflix

The Witcher löste als Netflix-Serie mal große Jubelstürme aus, doch die Zeiten sind lange vorbei. Spätestens mit dem Ausstieg von Henry Cavill hat das Projekt jeglichen Wohlgefallen bei vielen Fans verspielt. Sogar schon davor erstickten fragwürdige Story-Änderungen und die immer mehr schwindende Qualität den Enthusiasmus der Zuschauer.

So gibt es zum Beispiel eine Spin-off-Serie, die maximal ein müdes Schulterzucken auslöste. Das Prequel Blood Origin kam mit mauen 28 Prozent im Kritikerdurchschnitt bei Rotten Tomatoes daher, Zuschauer zückten sogar nur 13 Prozent.

Und eigentlich war ein weiteres Spin-off geplant, das darauf zusteuerte, noch schlechter als Blood Origin zu werden. Dafür wollte man sich Ciris (Freya Allans) Zeit bei der Diebesbande der Ratten widmen. Ein Release war für 2024 geplant, um die Wartezeit auf Staffel 4 von The Witcher zu verkürzen - übrigens mit Dolph Lundgren als Hexer.

Video starten 2:20 Blood Origin - offizieller Trailer zum Witcher-Prequel von Netflix

Warum ihr von Ciris Ratten-Serie noch nie gehört habt

Ihr habt nie davon gehört? Kein Wunder. Netflix hat das Projekt nie an die große Glocke gehängt, und das offenbar aus gutem Grund. Denn aus einem neuen Bericht der für gewöhnlich sehr gut informierten Experten-Seite Redanian Intelligence geht hervor, dass die Produktion der Serie ein Desaster war, bei der alles schief lief.

So soll Netflix bereits nach zwei Monaten des insgesamt sechsmonatigen Drehs die Notbremse gezogen haben. Laut Redanian Intelligence haben die hohen Tiere des Streamingkonzerns das Material dann unter die Lupe genommen und entschieden, dass es nicht wert sei, die Dreharbeiten fortzusetzen. 

Bedenkt dabei, dass das vor circa zwei Jahren passierte, während der große Hollywood-Streik stattfand. Weil sich milliardenschwere Filmstudios und Streamingdienste weigerten, Drehbuchautoren und Schauspielern bessere Arbeitsbedingungen und faire Löhne zu gewähren, wurde fast vier Monate lang die Arbeit niedergelegt. Das hat der Produktion der Ratten-Serie natürlich ebenfalls nicht geholfen.

Letztendlich sollte das Projekt unter dem Titel The Rats: A Witcher’s Tale als Film veröffentlicht werden. Mittlerweile sieht es aber ganz danach aus, als würde das gedrehte Material in der vierten Staffel von The Witcher Verwendung finden, in der es dann höchstwahrscheinlich zu Flashbacks kommt.

Apropos The Witcher: Staffel 4 mit Liam Hemsworth als Geralt von Riva anstelle von Henry Cavill soll immer noch 2025 erscheinen - wann genau, ist weiterhin nicht bekannt. Derweil ist eine fünfte und damit finale Season für die TV-Serie geplant, danach ist mit The Witcher bei Netflix Schluss.

Was derweil Henry Cavill so treibt, könnt ihr unter den Links oben nachlesen.

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