Seit dem 29. Juni 2023 können alle Witcher-Fans endlich Staffel 3 der Serienadaption auf Netflix schauen und Episode 5 ist ein kleines Highlight. Sie beinhaltet aber viele Storyfäden, die nun gefühlt alle gleichzeitig ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen.
Solltet ihr noch offene Fragen nach dem Anschauen haben, wäre das daher nachvollziehbar. Wir helfen euch, die wichtigsten Geschehnisse in Folge 5 Die Kunst der Illusion
zu verstehen. Denkt aber dran: Spoiler sind unvermeidbar!
Wie ist die zeitliche Abfolge von Episode 5?
Episode 5 wird nicht linear erzählt. Wir sehen Geralt und Yennefer am Ende des Abends. Sie sprechen darüber, wie der große Ball verlaufen ist. Dann sehen wir zwei große Rückblicke, die das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.
Dadurch bekommen wir nur bruchstückhaft mit, was eigentlich geschieht. Am Ende führen die Geschehnisse zu Stregobors Verhaftung und dem vermeintlichen Sieg von Geralt und Yennefer. Dann überschlagen sich die Ereignisse.
Warum bedroht Dijkstra Geralt am Ende mit einem Messer?
Hinter dieser Geste steckt mehr, als es zunächst den Anschein macht. Der redanische Meisterintrigant möchte Geralt nicht einfach nur aufhalten, sondern vor allem eines erreichen: Er will Geralts Neutralität auf die Probe stellen.
Egal, ob es um den Krieg zwischen Nilfgaard und dem Norden oder um zahlreiche andere moralische Entscheidungen geht: Geralt schwört auf seine neutrale Position. Sogar Ciri empfiehlt er, es ebenso zu halten. Nun steckt er in einer Situation, in der er sich entscheiden muss, um lebend aus der Sache herauszukommen.
Was machen Dijkstra und Philippa auf dem Ball?
Das Erscheinen von Dijkstra und Philippa auf dem Treffen ist wichtiger, als es zunächst den Anschein macht. Die Beiden verfolgen das gleiche Ziel wie Geralt und Yennefer, bedienen sich dabei aber brutaler Methoden.
Sie wollen wissen, wer der Verräter ist, der mit Nilfgaard kooperiert. Im Gegensatz zum Hexer hat Dijkstra bereits den starken Verdacht, dass es Vilgefortz sein muss. Im Laufe des Abends sammelt er die letzten Indizieren. Am Ende schreitet er dann gemeinsam mit seinen Soldaten zur Tat.
Er hat vorgesorgt, denn in der Szene, in der er Geralt bedroht, kann man ein Bringt die Dimeritium-Handschellen
vernehmen. Damit lässt sich in der Welt von The Witcher die magische Energie von Zauberinnen und Magiern blockieren. Ideal geeignet für Festnahmen.
Welche Rolle spielt Vilgefortz bei all dem?
Die große Enthüllung von Folge 5: Nicht Stregobor ist der große Bösewicht, sondern der Magier Vilgefortz. Aber was hat ihn am Ende verraten?
- Philippa sagt Yennefer, dass die treibenden Kräfte hinter der Schlacht von Sodden wollten, dass die Bruderschaft der Magier große Verluste erleidet, um sie für einen Krieg gegen Nilfgaard zu schwächen. Vilgefortz hat diese Schlacht befürwortet.
- Vilgefortz zeigt Geralt auf dem Ball sein Lieblingsgemälde
Die erste Landung
. Die darauf zu sehende Szenerie ist jener Ort, an dem Yennefer kurz zuvor durch ein korrumpiertes Portal landet. - Geralt bemerkt, dass der Armreif von Tissaia de Vries aus dem gleichen Material besteht wie der von Lydia, die von Vilgefortz als Zwischenhändlerin mit Rience benutzt wurde. Dieses Material kommt zudem nur im Westen von Redanien vor - dort hat Geralt die manipulierte
Fake-Ciri
gefunden.
Vilgefortz möchte Ciris Kräfte für sich extrahieren und nutzen, um zwischen den Welten reisen zu können. Dafür kooperiert er sogar mit Nilfgaard.
Was hat es mit dem Buch der Monolithen auf sich?
Etwas nebulös bleibt die Rolle des Buches der Monolithen, das von Istredd aus Stregobors Safe geholt wird. Die Monolithen sehen wir bereits seit Staffel 1 in der Welt von The Witcher und Ciri kann sie aktivieren, um Portale zu anderen Welten zu öffnen.
Kein Wunder, dass die bösen Mächte in der Serie versuchen, diese Macht für sich zu nutzen. Ein möglicher Anwendungszweck: Die verhassten Elfen könnten in eine andere Welt verbannt werden, um die Konjunktion sozusagen ungeschehen zu machen.
Und was ist eigentlich mit Ciri?
Darauf hätten wir auch gerne eine Antwort, doch die Serienmacher haben bewusst darauf verzichtet, dieses Geheimnis noch in Folge 5 zu lüften. Zuletzt bekamen wir Ciri in Folge 4 zu Gesicht, als sie am Abend des Balls von Rittersporn bewacht wird.
Es ist zum jetzigen Zeitpunkt also unmöglich zu sagen, was mit Ciri passiert ist.
Wie könnte es jetzt weitergehen?
Ein Blick in die Buchvorlage hilft uns an dieser Stelle weiter: Ciri bekommt noch einiges zu tun. Im Buch muss sie sich ihren Weg zur Flucht aus Aretusa nämlich hart erkämpfen. Es dürfte also noch ordentlich zur Sache gehen.
Dann durchschreitet sie das Portal des Möwenturms und wird an einen fremden Ort teleportiert, wobei wir darauf wetten würden, dass dieser wichtige Moment irgendwie an das Ende der Staffel gepackt wird.
Auf politischer Seite dürfte Nilfgaard nach der großen Niederlage der Zauberinnen und Magier nun endlich die Invasion der nördlichen Königreiche starten. Vilgefortz hat vorerst sein Ziel erreicht.
Seid ihr schon gespannt darauf, wie es mit Staffel 3 nach diesem Cliffhanger weitergeht? Teilt ihr unsere Enttäuschung über den bisherigen Staffelverlauf oder seid ihr gar ganz begeistert? Im Internet vernimmt man beide Meinungen zuhauf, also sind wir schon ganz gespannt auf eure Meinungen. Wohin damit? Na, in unseren Kommentarbereich natürlich - viel Spaß beim Diskutieren!
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