Fish auf Tournee
Trotz dutzender Städte und Betriebe auf einer Karte (die Größen in meiner Preview-Version reichen von 64 bis 256 Quadratkilometern) sind die Maps gut lesbar. Denn sie sind mit einer durchdachten Symbolik bestückt: Wenn ich zum Beispiel mit dem Mauszeiger über das Kleidung-Icon auf einer Stadt gehe, ploppen über allen beteiligten Betrieben dieser Warenkette die entsprechenden Zwischenprodukt-Symbole auf.
Also über Getreidefarmen, Schafsfarmen und Tuchfabriken für den Stoff, sowie über Raffinerien und Chemiefabriken für die Farbe. So kann ich schnell abschätzen, wen ich wie mit Transportlinien verknüpfe, und ob ich vielleicht zusätzliche Straßen oder Schienen brauche.
Es dauert anfangs allerdings, gut einzuschätzen, wie viele Fahrzeuge ich einsetzen sollte. Doch nach dem ersten überlaufendem Umschlagplatz und einem Lastwagen-Konvoy, der seine Ladung nicht losgeworden ist (ausgerechnet Fisch!), habe mich langsam rangetastet und ein Gespür dafür bekommen. Klar, ich hätte genauer ins Zahlenmaterial schauen können, aber so ein Konvoy hat ja auch was.
Gestern Junior, heute Tycoon
Wenn ich meinen Job gut mache, klettere ich auch die Karriereleiter rauf. Zu Beginn einer Partie starte ich als »Junior« und baue mein Hauptquartier, und schon das bringt einen Wachstumsschub auf die nächstgelegen Stadt. Je mehr Gesamtbevölkerung sich auf meiner Map ansiedelt, desto höher wird meine Position. 15 Stufen gibt’s insgesamt, über den Teamleiter und Direktor bis hin zum Tycoon.
Jeder Rang schaltet mehrere Boni frei: Kosmetische wie ein Schwimmbad oder einen Kuppelbau für mein HQ, aber auch handfeste Vorteile wie Prospektionen, also die Suche nach bestimmten Ressourcen wie Rohöl oder Eisenerz in der Nähe einer beliebigen Stadt. Die Suche dauert ein paar Minuten, und wenn sie erfolgreich ist, gründet sich dort eine neue Industrie – zack, schon habe ich einen potenziellen Geschäftspartner mehr.
Amphitheater als Schalldämpfer
Besonders schick sind die diversen Wahrzeichen, die ich bei einer Beförderung freischalte, zum Beispiel das Amphitheater. Das kostet mich zwar 800 Steine, die ich zur Baustelle befördern muss, doch nach Fertigstellung reduziert es in seinem ganzen Gemeindegebiet den Lärm von Straßenfahrzeugen um ein Viertel. Die Logik kapiere ich zwar nicht ganz, aber hey, den Bonus nehme ich gern mit!
Richtig dicke Vorteile bringt das Parlament, das ich mit dem höchsten Rang Tycoon bauen darf: Das erhöht das Tempo gleich aller Fahrzeuge, Schiffe und Flieger im Gemeindegebiet um satte 20 Prozent. Karrieremachen lohnt sich also, das Rangsystem spornt mich zusätzlich an. Dabei wäre das nicht mal nötig, denn Transport Fever 3 ist schon in der Preview-Version ein Spiel, in dem ich mich stundenlang verlieren kann.
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